Taschengeld für Kinder und Jugendliche

vom 14.12.2006, 15:19 Uhr

Hoffe hier auch auf Eltern zu treffen, die mir folgende Frage beantworten können. Wie viel Taschengeld zahlt ihr euren Kindern? Wie viel Taschengeld ist für Jugendliche angebracht?

Mein Sohnemann beschwert sich nämlich am laufenden Band, dass alle anderen viele mehr Taschengeld bekommen als er, bevor ich ihm jetzt einfach eine Erhöhung gebe wollte ich mal ein paar allgemeine Zahlen in Erfahrung bringen.

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» Hägar » Beiträge: 175 » Talkpoints: 0,01 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Ich habe leider noch keine Kinder, aber die Kleinen von meiner Schwester bekommen so viel Taschengeld:

12 Jähriges Mädchen pro Woche 5 Euro
8 Jähriger Junge pro Woche 2,50

Finde ich persönlich ein bisschen wenig, auch wenn ich als Zehnjährige eine Mark PRO MONAT bekommen habe.

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» Bienchen29 » Beiträge: 173 » Talkpoints: -0,41 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Ach du meine Güte, von so wenig Taschengeld kann man sich doch nichts leisten! Ich meine, man kann ja seine Kinder so erziehen, dass sie ihr Geld nicht für Klingeltöne, Zeitschriften und Handys ausgeben, sondern damit in die Bücherei gehen, oder ins Theater.

Da kommt es natürlich drauf an, was deine Kinder genau von ihrem Taschengeld bezahlen müssen und was nicht also Turnverein, Kino, Schulhefte, alles zusammen eben.

Freunde von mir bezahlen ihrem 17 Jährigen Sohn 100 Euro Taschengeld pro Monat, das sind 25 pro Woche und damit scheint er sehr gut auszukommen, er finanziert auch die Gesprächs- und SMS-Kosten seines Handys selbst.

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» Cala » Beiträge: 1669 » Talkpoints: 0,75 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Finde ich unmöglich, wenn Kinder Schulsachen selbst bezahlen müssen, so was wie Hefte zum Beispiel, oder Stifte, das sollten die Eltern auf jeden Fall übernehmen. Das Kind braucht ja nicht nur Raum um sich zu entfalten, sondern auch die entsprechenden Möglichkeiten und Geld regiert nun mal die Welt, sie kommen nun mal nicht ins Kino mit Lieb gucken, und mit Hosenknöpfen bezahlen ist auch nicht.

Ich finde man sollte seinen Kindern ausreichend Taschengeld bezahlen, denn zu wenig Taschengeld verleitet doch nur dazu, sich Sachen, die man sich nicht leisten kann, mal schnell in die Tasche zu stecken, oder nicht? Ist doch besser, das Kind kann sich den Kaugummi kaufen, als dass es versucht, den Kaugummi zu mopsen.

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» Bender » Beiträge: 193 » Talkpoints: -0,01 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Naja, nur weil ein Kind zu wenig Taschengeld bekommt heißt das ja nicht zwangsläufig, dass es anfängt, kriminell zu werden. Außerdem gibt es ja auch Zuverdienst Möglichkeiten für die Jugendlichen, von "Regalauffüller gesucht" bis "Datenerfasser gesucht" findet man ja ständig Stellenangebote für Schüler, denn Schüler sind schließlich billiige Hilfskräfte für die Unternehmen, keine Steueren, keine Sozialversicherung.

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» Sandra » Beiträge: 254 » Talkpoints: -0,18 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Mein bruder hat als 14 Jähriger im Getränkemarkt gearbeitet, und zwar für 6 Mark die Stunde, also ca. drei Euro! Wenn du bei solchen Löhnen noch etwas verdienen willst als Schüler, musst du ziemlich viel und ziemlich lange arbeiten und darunter leidet die Schule, leiden die Freunde, die Freizeit, da zahle ich meinen Sprösslingen doch lieber ein bisschen mehr, arbeiten müssen sie schließlich früh genug

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» Cala » Beiträge: 1669 » Talkpoints: 0,75 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


Ich hab noch mit 18 nur 50 Mark (!) Taschengeld von meinen Eltern bekommen, allerdings hat man mir damals immer gesagt, das mich das dazu motivieren soll, aus eigenem Antrieb mir Geld zu verdienen, was dann ganz gut geklappt hat (bin dann als DJ durch die Discotheken getingelt mit cirka 2000 Märkern am Ende) und mir nebenher prima Gefallen hat.

Abgesehen davon, dass das vielleicht nicht der normale Weg ist, bringt es schon eine Menge fürs Selbstvertrauen in sich selbst, was Dir später viel im eigenen Leben bringt. Studium, ordentlich Geld in der Tasche haben und sich damit ein sehr angenehmes Leben zu haben war dann kein Thema mehr und hat keine Probleme bereitet ohne die "Schule des Lebens" davor und auch mal die andere Seite kennenzulernen fehlt schon viel an Erfahrung.

Nebenbei macht das Geld von Mama und Papa einfach nicht frei, auch wenn das viele zuerst immer denken, denn sobald mal der Hahn über Nacht zugedreht wird, weil Sohnemann oder Töchterchen nicht den Erwartungen entspricht, ist das Chaos perfekt. Habe leider auch schon einige "von Beruf Sohn" irgendwann untergehen sehen. Wenn man mal auf eigenen Beinen steht oder stand, macht einem sowas nichts aus und man findet sich recht schnell in der recht harten Realität zurecht.

Aber jetzt bin ich ja schon weit vom Thema weg und bei "Astro TV" angekommen.

» Midgaardslang » Beiträge: 4264 » Talkpoints: 4,85 » Auszeichnung für 4000 Beiträge



Ich finde dieses ist immer so eine Sache was die Eltern für Geld haben. Also wenn es weiterhin so schlecht für uns läuft dann wird Jason später mal 20 € im Monat bekommen und Felix genauso.

» Drea25 » Beiträge: 20 » Talkpoints: -0,52 »


Meine Kinder selbst bekommen noch kein Taschengeld, da sie dafür noch zu klein sind, dafür sparen wir aber jeden Monat 25,00 EUR auf ein Konto für später ein!

Meine Nichte ist 8 Jahre alt und bekommt 15 EUR im Monat und mein Cousin, der 13 Jahre alt ist bekommt 25 EUR im Monat. Unsere Tochter Leonie soll aber, wenn sie jetzt ab Juli in den Kindergarten kommt, dann ca. 2 EUR pro Woche bekommen, dann kann sie sich beim einkaufen selbst etwas zu Naschen aussuchen und bezahlen oder wenn sie möchte das Geld auch sparen, das soll natürlich eher symbolisch sein, denn dann ist sie ganz stolz, dass sie ihr eigenes Geld hat. So lernt sie von Anfang an schon mit Geld umzugehen und was die Sachen so kosten!

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» angel777 » Beiträge: 421 » Talkpoints: -1,63 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Was ich im Eingangsposting etwas vermisse: Wie alt ist das Kind um welche es sich dreht? Ich als Kind habe pro Woche 20 Mark gehabt. Ich war immer sehr verschwenderisch, sozusagen hatte ich das Geld bekommen und 5 Minuten später war es weg. Dies änderte sich schlagartig als ich arbeiten gegangen bin, nicht etwa weil ich mein Geld selbst verdient habe, sondern einfach so.

Ich habe jeden Monat gespart (mal abgesehen von den ersten beiden Monatsgehältern die ich bekommen habe) und nach der Ausbildung sogar fast alles weg gelegt was ich dann mehr hatte als in der Ausbildung, klar sind irgendwann auch mal die Ansprüche gestiegen und ich habe dann doch etwas mehr ausgegeben. Mittlerweile habe ich das Geld leider nicht mehr um irgendwas zu sparen, denn wenn man ausgezogen ist braucht man doch etwas mehr Geld.

Im Internet habe ich viele verschiedene Möglichkeiten gefunden (hier eine davon), so sollten Kinder im alter zwischen 2 und 5 Jahren 50 Cent bekommen, mit 6 und sieben Jahren zwischen 1,5 Euro und 2 Euro, mit 8 und 9 Jahren zwischen 2 und 2,5 Euro, mit 10 bis 12 Jahren aber dann schon 10 Euro und ab 13 bis 15 dann 20 Euro. Alternativ, wenn man in den jungen Jahren kein Taschengeld gezahlt hat, sollen es dann mit 10 und 11 12,5 Euro im Monat sein, mit 12 und 13 dann 17,5 Euro, mit 14 und 15 dann 22,5 Euro und zwischen 16 und 17 Jahren 30 bis 40 Euro.

Viele Eltern machen meiner Meinung nach immer noch den Fehler, ihr Taschengeld von damals mit dem von heute zu vergleichen und sagen zum Beispiel mir haben damals 5 Mark im Monat gereicht. Klar haben die damals gereicht.

Man Muss bedenken das ein Eis heute schon immerhin 80 Cent bis 1 Euro pro Kugel kostet. Wenn ein jugendlicher, sagen wir mal 16, dann 20 Euro im Monat bekommt, dann kann er gerade 1 mal ins Kino gehen (ca. 8 Euro je nachdem wo man wohnt), sich dort noch eine Cola kaufen (3 Euro) und natürlich Popkorn (3 Euro) und hat dann danach noch 6 Euro übrig, was doch ganz schön happig ist.

Ich weis nicht wie Eltern es danach handhaben, zum Beispiel wenn die jugendlichen dann ins Schwimmbad gehen (oder eben im Winter in die Eishalle) gebt ihr dann noch was extra?

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» Laufmasche » Beiträge: 7658 » Talkpoints: -21,12 » Auszeichnung für 7000 Beiträge


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