1. Hilfe zu Hause - was braucht man?
Ich unterrichte an einer Schule und durch eine Auffrischung eines 1. Hilfe Kurses kam ich ein wenig allgemein ins Grübeln.
Zu Hause passieren ja schneller kleine Unfälle, als man denkt – ein Sturz auf dem Spielplatz, eine kleine Platzwunde, Verbrennung am Herd oder plötzlich hohes Fieber mitten in der Nacht. Gerade mit Kindern erlebt man so einiges. Ich finde, man sollte für solche Fälle gut vorbereitet sein, aber im Alltag ist das gar nicht so einfach. Oft merkt man erst im Notfall, dass Pflaster, Fieberthermometer oder Desinfektionsspray leer sind.
Ich frage mich oft, was eigentlich in eine gute Hausapotheke gehört. Reicht das klassische Pflaster und Wundspray, oder sollte man auch spezielle Dinge wie Elektrolytlösung, Fiebersaft, Pinzette, Zeckenzange oder Verbandsmaterial da haben? Und wie macht ihr das mit Medikamenten für Kinder – habt ihr immer etwas auf Vorrat oder kauft ihr nur bei Bedarf?
Auch das Thema „Erste Hilfe“ finde ich wichtig. Viele Eltern haben irgendwann mal einen Kurs gemacht, aber vieles vergisst man ja wieder. Ich habe mir vorgenommen, das mal aufzufrischen, weil man im Ernstfall einfach schnell reagieren muss. Gerade wenn man allein zu Hause ist und ein Kind sich verletzt, ist man froh, wenn man weiß, was zu tun ist.
Wie organisiert ihr das bei euch? Habt ihr eine gut bestückte Hausapotheke und vielleicht sogar eine Liste, was regelmäßig überprüft werden sollte? Und wann entscheidet ihr, dass ein Arztbesuch nötig ist? Mich würde interessieren, welche Erfahrungen ihr gemacht habt und welche Tipps ihr für den Alltag mit Kindern habt, wenn es um kleine Notfälle und Erste Hilfe zu Hause geht.
Ich bin Krankenschwester und habe gefühlt alles da, Medikamente, Verbandsmaterial, Fieberthermometer und Co. Offiziell wird empfohlen, eine Hausapotheke so auszustatten, dass man für kleinere Notfälle zu Hause vorbereitet ist. Dazu gehören klassische Pflaster, Wundspray, Fieberthermometer, Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, Pinzette, Zeckenzange, Elektrolytlösung und bei Bedarf kindgerechte Medikamente wie Fiebersaft.
Je nachdem, wo man wohnt, kann es sinnvoll sein, lieber zu viel als zu wenig zu haben. Wer beispielsweise sehr abgeschieden auf dem Dorf lebt, ist froh, wenn alles griffbereit ist. Man braucht keinen ganzen OP-Saal, aber „haben ist besser als brauchen“. Auch Verbandsmaterial für zu Hause kann nach Ablauf ohne Bedenken weiterverwendet werden, solange es unbeschädigt ist.
Für mich persönlich ist es besonders wichtig, die Hausapotheke regelmäßig zu kontrollieren und abgelaufene oder leere Dinge nachzufüllen. Auch eine kleine Auffrischung im Erste-Hilfe-Kurs ist sinnvoll, gerade wenn man Kinder hat. Im Notfall zählt jede Minute, und wenn man weiß, wie man reagiert, kann man viel schneller helfen.
Ich finde, eine gut bestückte Hausapotheke gibt einem einfach ein sicheres Gefühl im Alltag, besonders bei kleinen Unfällen, Verbrennungen, Fieber oder anderen alltäglichen Notfällen. Lieber vorbereitet sein und im Ernstfall schnell handeln können.
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