Gibt es einen Gott?

vom 07.11.2007, 20:17 Uhr

Ich bin evangelisch getauft, wurde auch konfirmiert aber wirklich was gebracht hat es mir nicht. In die Kirche gehen meine Familie und ich nur, wenn Taufen, Hochzeiten, Konfirmationen und Beerdigungen sind. Und das auch nur weil es so Sitte ist. Einen Himmel gibt es, den kann doch jeder von uns jeden Tag sehen. :wink:

Was die Kids betrifft, so sind beide getauft und auch konfirmiert (weil es so Sitte ist).Beide haben auch diese Kirchenfahrten mitgemacht. Mein Sohn hat sich nie wirklich für die Kirche interessiert. Er tendiert mehr zu dem Urknall. Meine Tochter bat mich darum , dass ich ihr ein Buch über verschiedene Religionen kaufe. Was ich natürlich getan habe. Sie ging auch eine zeitlang in den Kindergottesdienst oder zu einem privaten Bibelkreis. Ich hab da kein Problem mit. Inzwischen liegen ihre Interessen auch bei anderen Dingen. Ich denke, dass es egal ist ob man an Gott (welchen auch immer) oder den Urknall glaubt. Selbst wenn jemand an den Urknall glaubt, so glaubt er doch.

» sphynx » Beiträge: 70 » Talkpoints: 0,14 »



Bei mir ist es ganz anders. Ich galube das der Mensch vom Affen abstammt denn 99 Prozent der Gene beim Schimpansen sind mit der menschlichen DNA übereinstimmend, und das kommt nicht von ungefähr. Ich glaube nicht an einen "heiligen Baumeister" der oben im Himmel sitzt und die Erde mal mir nichts dir nichts erschaffen hat. Ich bin da eher Realist und der Wissenschaft zugewandt die mir doch eindeutig die besseren Erklärungen liefert. Ich glaube halt auch nicht, das nach dem Tode noch etwas kommt. Weder Himmel noch Hölle. Wenn ich sterbe dann wars das. Nicht desto trotz akzeptiere ich das es Menschen gibt die an Gott glauben und das sollen sie auch gerne, denn wenn es ihnen Mut und Kraft im Leben gibt, dann ist das für mich ok.

» mfalk » Beiträge: 135 » Talkpoints: -1,06 » Auszeichnung für 100 Beiträge


ich glaube auch an die Lehren von Charles Darwin und nicht an einen Gott der Alles erschaffen hat. Aber wie mein Vorredner schließe ich mich an, dass jeder an das glauben darf und sollte, was für ihn richtig ist. Schlecht finde ich es allerdings das es wie in Amerika gemacht wird, die Lehren von Darwin ganz aus dem Biologie Unterricht genommen werden weil es einfach heißt Gott hat den Mensch erschaffen. Wenn er das hätte, wozu bräuchten die Menschen dann Sex? Gott könnte doch einfach auf die Gebete hören und kinderlosen Paaren so viele Kinder schenken wie sie sich wünschen.

» missmouse » Beiträge: 435 » Talkpoints: -3,87 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Da fällt mir zu diesem Thema logischerweise Nietzsche ein. Und auch ein guter Spruch, den ich mal auf einem Klo las: "Gott ist Tod!" - Nietzsche und "Nietze ist Tod!" - Gott

In diesem Sinne und mit vorzüglicher Hochachtung.

» hamu » Beiträge: 100 » Talkpoints: -0,85 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Ich glaube auf jeden Fall an Gott! Man muss doch nur einmal daran denken: Wenn die Erde auch nur ein paar Meter näher an der Sonne wäre würde kein Leben auf der erde existieren! Außerdem habe ich in meinem Leben so viel erlebt, dass ich auf jeden Fall an Gott glaube.Ich meine einfach, dass es so viel Zufall nicht geben kann.

» philipp the p » Beiträge: 65 » Talkpoints: -0,27 »


Nur weil etwas unwahrscheinlich ist heißt es nicht, dass es unmöglich ist, man nennt es dann nur vielleicht Zufall. Dafür brauche ich keinen Gott. Selbst wenn es Gott gibt, wieso ist jede Religion sich sicher den oder die richtigen anzubeten? Warum in eine um die 2000 Jahre alten Religion vertrauen, wenn es doch ältere gibt?

Wie gesagt glaube ich nicht an Gott (welchen auch immer) und die Feststellung, dass zum Beispiel Christen freundlicher, gutmütiger oder eher den "christlichen Werten" verbunden sind konnte ich auch noch nicht machen.

» Tommy Tulpe » Beiträge: 50 » Talkpoints: 1,61 »


Ich persönlich glaube auch nicht an einen Gott. Die ganzen Religionen versuchen meiner Meinung nach nur, die Ungewissheit zu kompensieren. Da die Entstehung allen Seins und des Universums nur sehr bis vielleicht gar nicht für uns zu verstehen und zu erklären sind, glaube ich, dass sich die Menschen einfach selbst eine Erklärung ausgedacht haben, mit der sie zufrieden sein können und sich nicht mehr so viele Gedanken machen müssen über die Enstehung des Lebens.

Es gibt einem ja auch ein gewisses Gefühl der Geborgenheit, wenn man weiß, dass man von jemandem geschaffen wurde und nicht nur eine mehr oder weniger zufällige Ansammlung von Molekülen, Atomen und Quarks ist. Ich bin eher ein Freund der Naturwissenschaft und finde diese einfach einleuchtender, auch wenn man vielleicht ein Bisschen seiner Individualität aufgeben muss.

Durch die Physik und Biologie (Chemie lasse ich hier einmal heraus) lässt sich doch sehr vieles logisch erklären und auch beweisen. Dass es wirklich einen Gott oder eine "höhere Macht" gibt, ist nunmal eine "Glaubens-"Frage (verzeiht die Anspielung). Aber ich respektiere natürlich jeden, der diese Auffassung vertritt.

» derT » Beiträge: 188 » Talkpoints: -0,05 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Also ich glaube nicht an Gott. Ich bin seit ich denken kann Atheist, und vertrete diese Ausrichtung sehr stark. Denn meiner Meinung nach kann man die Welt auch so verstehen und muss sich nicht in irgendwelche Religionen wegflüchten. Daher habe ich auch eine sehr große Ablehnung gegenüber Religionen. Es gibt natürlich sehr interessante, genauso aber komplett bescheuerte Sachen. Zum Beispiel schätze ich die griechische Mythologie sehr, das kommt daher, dass sich diese Leute wenigstens Gedanken gemacht haben wie die Welt entstanden ist und wie das ganze aufgebaut ist, klingt eigentlich wie eine schöne Märchenerzählung, aber eben eine durchdachte. Genauso verachte ich das Christentum, weil es nichts anderes als Flucht bedeutet, Flucht vor der Erklärung, Flucht vor der Erkenntnis.

Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist. (Nietzsche)

Dieser Spruch gilt meiner Meinung nach vor allem beim Christentum. Denn das Christentum gehört mit zu den Dunkelsten Religionen, was da alles passiert ist, und teilweise noch passiert ist eigentlich schlimmer, als jeder Krieg. Denn im Krieg kämpfen die Leute um Materielles. Die Kirche spaltet einem das Gehirn und trichtert einem die Ausflüchte der Welt ein. Wenn man sich alle Makel der Kirche vor Augen führt, dann kann man für Kirche, Papst und Religion, absolut nichts mehr übrig haben. Umso mehr Licht man in die Kirchengeschichte bringt, desto dunkler und düsterer wird es. Deswegen ist schon seit Jahren folgender Satz mein Leitspruch:

Die Gläubigen sind selten Denker und die Denker selten gläubig. (Hans Daibler)

Das stellt alles dar, und daher ist es bei mir auch sehr an der Grenze irgendwelche Glaubensfanatiker zu tolerieren. Ich würde jetzt gerne sagen: Jedem das Seine! doch das geht in diesem Fall nicht, vor allem wenn man das wirklich verstanden hat. Aber es ist halt nur meine Meinung.

» skymaster » Beiträge: 77 » Talkpoints: 0,12 »


Ich bin überzeugter Ungläubiger.Ich meine, dass es keinen Gott gibt. Hinsichtlich keiner Religion. Wenn es Gott gäbe, warum passiert so viel Unglück? Warum gibt es so viele böse Menschen? Betrug, Überfälle und Morde? Ein Werk Gottes, wir Menschen? Ich bezweifle es.

Einmal war ich in einer Kirche, weil der Vater einer meiner besten Kumpels leider verstorben ist und ich kam mir vor wie in einer Sekte. Richtig krank, als der Pfarrer was von oh wir lobpreisen dich unser Gott faselte.

Wie dem auch sei. Wer gläubig sein will ich habe nichts dagegen! Jeder hat eben ein anderes Weltbild. Und ich denke, dass die die an Gott glauben daraus Kraft schöpfen, unabhängig davon ob er existiert oder nicht aber den Leuten hilft es.

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» S-lord » Beiträge: 376 » Talkpoints: 19,47 » Auszeichnung für 100 Beiträge


NBGamer hat geschrieben:.Zum Beispiel ist für mich die Schöpfungsgechichte etwas unglaubwürdig (wir sind aus der Rippe).
Liebe Grüße NBGamer


Wenn du hier schon auf die Schöpfungsgeschichte abziehlst, solltest du dir vielleicht die Mühe machen dir diese etwas genauer durchzulesen dann wüsstest du das der erste Mensch nicht aus EINER Rippe gemacht wurde (ja, da kommt ein unbestimmter Artikel davor) sondern das Gott ihn mit seinen Händen aus Erde vom Acker nach seinem Bild formte und ihm den göttlichen Odem einblies. Erst der zweite Mensch (Eva) wurde aus einer Rippe Adams gebildet.

Ich bin gläubig seit ich denken kann und habe mich erst vor einem reichlichen Monat taufen lassen (aus Überzeugung). Ich verstehe nicht wie Menschen daran glaube können das alles Leben aus einer Ursuppe entstanden ist. Nur mal so zum Überlegen, die Wahrschenlichkeit dafür beträgt 1 zu einer Zahl an die man 950! Nullen anhängen müsste und das ist keine Übertreibung der Kreationisten sondern ein Fakt den jeder ernsthafte Evolutionist bestätigen muss.

Die Lehren von Darwin sind bereits seit vielen Jahren durch die moderne Wissenschaft widerlegt, wer daran glaubt hat wahrscheinlich sein ganzes Wissen aus dem Schulunterricht entnommen welcher vermutlich genauso lange keiner grundlegenden Reform mehr unterzogen wurde.

Ich erachte es für angebracht wenn die Evolutionisten endlich einmal von ihrem hohen Ross heruntersteigen würden um zuzugeben das es sich bei ihren Vorstellungen nicht um Wahrheiten, sondern um Vermutungen handelt und das ihre Ideen nunmal auch nur eine Theorie sind und nicht wie an den Schulen vermittelt ein Fakt.

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» Timberwood » Beiträge: 867 » Talkpoints: 12,81 » Auszeichnung für 500 Beiträge


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