Werden Vegetarier respektiert oder doch eher belächelt?

vom 04.11.2011, 22:58 Uhr

Ich bin Veganerin und habe damit eigentlich nur positive Erfahrungen gemacht. Natürlich kommen öfter mal blöde Sprüche, aber die sind eigentlich nie böse gemeint, ich höre auch sehr oft von Leuten, dass sie meine Einstellung bewundern, aber selbst nie Veganer oder Vegetarier werden könnten, weil es ihnen zu stressig wäre, immer auf die Zutaten achten zu müssen und weil ihnen Fleisch einfach zu gut schmeckt.

Meine Familie respektiert meine Ernährungsweise und an Weihnachten und anderen gemeinsamen Festen kaufen sie auch vegane Produkte für mich, das ist mittlerweile selbstverständlich geworden. Manchmal fragen sie natürlich aus Spaß, ob ich nicht doch ein Stück Fleisch möchte, oder sagen, dass sie das größte Stück für mich aufgehoben haben, aber sie würden nie ernsthaft versuchen, mich wieder zum Fleischessen zu bringen.

Wenn ich bei Freunden bin ist es eigentlich genauso, wenn sie Bescheid wissen, haben sie immer eine vegane Alternative für mich und respektieren meine Entscheidung somit. Natürlich ist es auch schon vorgekommen, dass ich bei Freunden zu Besuch war, die es nicht wussten, die haben sich dann entschuldigt, dass sie nur Fleisch haben und versprochen nächstes Mal auch etwas veganes zu kochen.

Es kam noch nie vor, dass jemand zu mir meinte, er würde darauf keine Rücksicht nehmen und ich müsse essen, was auf den Tisch kommt. Ansonsten schlage ich natürlich auch öfter vor, selbst etwas veganes mitzubringen, damit es für die anderen nicht zu umständlich wird extra etwas anderes zu kaufen.

» JaniniPanini » Beiträge: 72 » Talkpoints: 75,68 »



Ich muss vorausschicken, dass ich kein Vegetarier bin, es aber aber früher mal jahrelang war. Was das belächelt werden angeht, so stimmt das durchaus, aber es hält sich in einem nicht bösartigen sondern eher verständnislosen, durchaus vertretbaren Rahmen dem man wohl einfach gewachsen sein muss wenn man "anders" lebt. Denn was anders ist wird eben teilweise schiefer angesehen. Und alles was sich von der (derzeitigen Noch-)Norm wegbewegt wird immer und unweigerlich genauer beäugt, das liegt in der Natur des Menschen.

In meinem Fall war das dann im schlimmsten Fall aber nicht mehr als ein Kollege der verständnislos gefragt hat warum ich das denn tue und ob ich nicht vorher etwas für notleidende Menschen tun will, bevor ich an Tiere denke. Auf meine Gegenfrage übrigens, was er denn für notleidende Menschen ODER Tiere tue oder getan habe, kam dann allerdings wenig. Genau das aber finde ich bezeichnend. Ich glaube gar nicht dass mein Vegetarier-Sein bereits als "sich engagieren" bezeichnet werden kann, aber es sind typischerweise doch eher die Menschen die nichts tun bzw. auch gar nicht viel über ihren Tellerrand hinausdenken, die eher verständnislos reagieren.

Wie gesagt bin ich aber der Meinung, dass man - sollte es sich nicht um Anfeindungen, sonder wirklich nur um verständnislose Fragen und Witzeleien handeln - damit durchaus rechnen muss, wählt man einen etwas anderen Lebensstil. Je unsicherer ich mir selbst mit diesem Lebensstil bin, desto mehr solche Reaktionen kommen auch von meinem Umfeld. Der Teil der sowieso kommt, ist eigentlich vernachlässigbar. Also der Teil der offen kommt ist hier gemeint, jemand der schlecht hinter meinem Rücken redet, ist es wohl kaum wert dass ich einen Gedanken dran verschwende.

» leasmom » Beiträge: 290 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Für mich sind Vegetarier eher Exoten die ich auch belächle, aber natürlich akzeptiere und ihre Entscheidung zu dieser Ernährungsweise auch respektiere. Wir haben nur einen Vegetarier in unserem weitläufigen Bekanntenkreis, mag sein dass die Vegetarier also nicht so mein Leben prägen weil mir der tägliche Kontakt fehlt. Ich würde aber auch lächeln wenn jemand erklärt ab sofort nur noch Fastfood essen zu wollen oder dass was einem die Natur freiwillig überlässt. Jeder hat ja seine persönlichen Beweggründe warum er sich gerade so ernährt wie er es für richtig hält, die Gründe dafür interessieren mich auch nur sekundär. Es gab ja hier schon genügend Diskussionen um Vegetarier so dass ich mich da auch nur ungern wiederholen möchte. Ich nehme sie so wie sie sind und hoffe dass nicht versucht wird mich zu missionieren.

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» hooker » Beiträge: 7224 » Talkpoints: 6,28 » Auszeichnung für 7000 Beiträge



Ich finde es echt mies, wenn sich Freunde oder Familienmitglieder ausschließlich wegen den eigenen Essgewohnheiten beziehungsweise Vorstellungen von richtiger oder falscher Ernährung über eine Person lustig machen. Ist denn die Ernährung wirklich ein so dermaßen wichtiger Punkt im sozialen Zusammenleben, dass man kleinere Besonderheiten nicht einfach akzeptieren kann, und sich stattdessen ständig über diese lustig machen muss – zumindest wenn es sich dabei nicht gerade um besonders in das Auge stechende Extreme wie der ausschließliche Verzehr von Süßigkeiten oder sehr fetthaltigen Lebensmitteln handelt? Ich denke nicht, und auch das eben von mir genannte Beispiel einer eindeutig falschen Ernährung würde mich an einem Menschen nicht einmal annähernd genug interessieren, um mich mit anderen Personen so ausgiebig darüber zu unterhalten, beziehungsweise sogar über diese zu lästern. So gesehen müssten Menschen, welche keine Schokolade mögen (so wie auch eine gute Freundin von mir) in unserer heutigen, regelrecht verfressenen Gesellschaft ja als Außenseiter angesehen werden, und das ist schließlich auch nicht der Fall, zumindest ist mir keiner davon bekannt. Ich schließe allerdings nicht aus, dass so etwas nicht tatsächlich irgendwo doch der Fall ist, und mal ehrlich: Das finde ich richtig schlimm.

Meiner Ansicht nach sollte sich jeder Mensch so ernähren können und auch dürfen, wie es ihm beliebt, und dass sich andere Personen derart über eine Ernährung ihre Münder zerreißen können, ist mir ein Rätsel. Die Ernährung einer einzelnen Person ist in meinen Augen nun nicht einmal ein sonderlich spannendes, geschweige denn interessantes, Gesprächsthema, sodass ich mich mit anderen Leuten wohl maximal eine Minute lang darüber austauschen könnte. Aber sogar darüber zu lästern, das würde mir eindeutig zu weit gehen. Besonders, was die Ernährungsweise im Vegetarismus angeht. Ja wow, da isst ein Mensch nun mal kein Fleisch oder trägt eben keine Klamotten, für deren Herstellung Tiere sterben mussten, wie schlimm! Im Ernst, was ist denn daran so abwegig, dass man sich darüber lustig machen müsste? Ich finde das Verhalten der Leute im Umfeld deiner Schwägerin jedenfalls mehr als lächerlich, und würde eine derartige Verhaltensart wohl spätestens im Grundschulalter von jemandem erwarten. Aber bei erwachsenen Menschen kann ich mir nur denken: Oh mein Gott. So gesehen halte ich auch die Ernährung der anderen Leute, welche über deine Schwägerin lästern, schon für „schlimmer“, denn diese essen ja Fleisch und scheren sich anscheinend nicht darum, wie viele Tiere zu deren Sättigung sterben müssen.

Bitte nicht falsch verstehen, ich selbst esse zwar ebenfalls so gut wie gar kein Fleisch und lebe daher nun auch sozusagen „halb-vegetarisch“, habe allerdings absolut nichts gegen Leute, die meine Ansicht nicht teilen und daher weiterhin Fleisch verzehren, aber für mich ist der Gedanke, dass Lebewesen zur Ernährung von uns Menschen sterben müssen, wesentlich schlimmer, als der, dass ein Mensch es grundsätzlich ablehnt, Fleisch zu essen. Einen vollwertigen Vegetarier akzeptiere und respektiere ich daher auch, anders sieht es dann allerdings schon wieder bei Leuten aus, die sich als „Vegetarier“ bezeichnen und bei denen dann doch ein Abstecher ins Steakhouse zur Alltäglichkeit gehört. Solche Leute kann man meiner Ansicht nach nicht ernst nehmen, ich selbst trage zwar auch überhaupt keine Kleidung, die aus Tieren hergestellt wurde, und ich esse auch sehr wenig Fleisch, allerdings landet dieses eben doch hin und wieder mal wieder bei mir auf dem Teller, und daher würde ich mich auch nie als einen vollwertigen Vegetarier bezeichnen.

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» porcelain » Beiträge: 1076 » Talkpoints: 6,32 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Ich bin ja auch schon längere Zeit Vegetarier und habe das hier im Forum ja auch schon das ein oder andere Mal zur Sprache gebracht. Als ich damit angefangen habe auf Fleisch zu verzichten fanden meine Familie und meine Freunde das schon ein bisschen merkwürdig und befremdlich. Aber ich habe mich nie ausgegrenzt gefühlt, weil meine Freundin am selben Tag wie ich die Entscheidung getroffen hatte und wir deshalb immer irgendwie als "vegetarisches Team" aufgetreten sind.

Meine Freunde haben damit mittlerweile überhaupt kein Problem mehr. Einige von ihnen haben wir auch schon dazu gebracht selbst Vegetarier zu werden und andere kaufen auch bei Parties schon vegetarisches, bzw. veganes, Essen für uns ein. Einer meiner besten Freund ernährt sich mittlerweile, auch durch meine Überzeugungskraft, vegetarisch, sodass es in meinem Freundeskreis deswegen überhaupt keine Probleme mehr gibt.

Befremdung lösen meine Essgewohnheiten hauptsächlichen bei älteren Menschen aus. Sowohl meine Eltern als auch meine Großeltern versuchen mich ständig darauf hinzuweisen, dass meine Lebenweise ja total ungesund sei und dass ich das Ganze mal wieder überdenken muss. Es gibt eigentlich fast keine Familienfeier in der ich nicht gezwungen werde mich dafür zu rechtfertigen. Richtig gelästert wird über mich aber nur selten.

Als vegetarischer Mann hat man es irgendwie auch schwerer. Während die Lebenweise bei Frauen weitestgehend aktzeptiert wird, gelten vegetarische Männer irgendwie oft als unmännlich oder homosexuell. Ich kann nichts besonders männliches daran finden gewissenlos Tierkadaver in sich reinzustopfen, aber irgendwie scheint das eine weitverbreitete Meinung zu sein.

Die Aktzeptanz für Vegetarier und Veganer scheint aber im Allgemeinen stark angestiegen zu sein. Ich denke vor zehn Jahren wäre man schon ein extremer Außenseiter gewesen, während es heute sogar schon in praktisch allen Restaurants und Fastfood- Ketten vegetarisches oder sogar veganes Essen gibt. Ich kenne auch immer mehr Menschen, die sich bewusst für eine solche Lebenweise entscheiden. Es wird also für Vegetarier in Zukunft immer leichter werden.

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» daaldi91 » Beiträge: 389 » Talkpoints: 0,21 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Ich kann wirklich nur von mir selber sprechen, sodass ich sagen muss, dass ich Vegetarier und auch Veganer durchaus respektiere. Ich finde beide Ansichten total in Ordnung und auch lobenswert, solange man mir diesen Respekt auch entgegen bringt. Mir ist bewusst, dass die Lebensweisen von uns Dreien Veganern, Vegetariern und Fleischfresser sich deutlich unterscheidet, aber dennoch kann man respektvoll miteinander umgehen. Dies verlange ich von beiden Gruppen und ich gebe diesen Respekt auch deutlich zurück. Aus welchen Grund sollte ich einen Vegetarier oder Veganer belächeln?Im Grunde genommen wollen diese Menschen den Tieren Leid ersparen und sind dazu in der Lage, indem sie genug Selbstdisziplin besitzen, um eben auf Fleisch zu verzichten, während ich meinen Konsum nur minimieren konnte.

Leider muss man jedoch sagen, dass der Respekt oftmals sehr einseitig von den Veganern und Vegetarierin ist. Die Vegetarier sind in meinen Augen nicht ein Mal das große Problem an sich, sondern verstehen oftmals schon einen Fleischfresser. Die Veganer hingegen sind sehr radikal und aufdringlich. Es wird auf Biegen und Brechen versucht, dass man den Gegenüber seine Lebensweisen aufzwingt und wenn es nicht klappt, wird man ausgegrenzt und nicht akzeptiert. Den Respekt sucht man somit oftmals einfach nur vergebens und das finde ich persönlich sehr unfair.

» Glasreinigerin » Beiträge: 1008 » Talkpoints: 0,10 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


Ich respektiere Vegetarier und Veganer, habe aber auch oft das Gefühl, dass diese einen reformieren wollten und das geht mir ziemlich auf die Nerven. Meinetwegen kann sich jeder so ernähren, wie er es für richtig hält, das Recht erbitte ich mir aber auch für mich.

Personen, für die der Tierschutz auch außerhalb ihrer Essgewohnheiten eine sehr große Rolle spielt, bewundere ich sehr. Wenn diese Personen dann auch nur Bioprodukte kaufen (denn auch die Produktion anderer Lebensmittel wie zum Beispiel Käse hängt mit der Art der Tierhaltung zusammen) und kein Leder tragen, dann haben sie meinen vollen Respekt. Ich könnte das nicht, besonders bei Schuhe hätte ich wirklich Probleme. Ich möchte einfach nicht auf meine Lederschuhe verzichten, Kunstleder ist für mich keine Option und Stoffschuhe ganzjährig auch nicht meine erste Wahl.

Vegetarier, die aber mit Ledertasche und Lederschuhen vor mir stehen und Milchprodukte vom Discounter verzehren, die belächle ich tatsächlich. Zumindest wenn der Fleischverzicht aus Tierschutzgründen erfolgt, denn ihr Verhalten zeigt mir dann, dass all das, was sie mir erzählen, nicht wirklich durchdacht ist. Wenn sie mich dann noch wegen meines Fleischverzehrs kritisieren, dann kann es auch passieren, dass ich mal einige Kommentare über ihr Vegetariertum abgebe.

» nafti » Beiträge: 425 » Talkpoints: 13,52 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Ich respektiere Veganer, Fleischfresser und auch Vegetarier. Ich erwarte jedoch dieses auch von der gegenüberliegenden Seite und muss da wirklich ein Mal sagen, dass dies nicht immer gegeben ist. Ich belächle keinen Veganer oder Vegetarier, weil ich diese Lebensansichten so weit völlig gut finde und es am liebsten auch tun will!Bisher habe ich den kompletten Absprung von dem geliebten Fleisch aber noch nicht ganz geschafft, doch ich arbeite daran. Ich belächle somit niemanden, aber finde es immer wieder sehr seltsam, dass Veganer weder Fleischfresser noch Vegetarier akzeptieren, sondern nur sich als eine Legion empfinden und meinen, dass ausgerechnet nur ihr Lebensweg der perfekte sei. Dies ist für mich nicht tragbar und das belächle ich in jedem Falle! Ich denke nicht, dass Veganer das Recht haben sich als etwas Besseres als Vegetarier oder gar Fleischfresser zu bezeichnen und diese Gruppen belächle ich auch ohne Frage.

Ansonsten belächel ich generell niemanden für eine Lebensweise, denn es ist doch schön, wenn es Menschen gibt, die dies so ausleben können doch dies bitte weiterhin mit Respekt den anderen Gegenüber. Leider sehe ich das Problem vor allem bei den Veganern, denn diese akzeptieren keine andere Lebensweisen außer ihre und dies äußert sich oftmals sehr Schorf. Ich finde es einfach nur anmaßend andere Leute die eigene Lebensweise aufschmatzen zu wollen und finde, dass es keinerlei Respekt und Toleranz meinerseits mehr verdient hat, wenn man mir persönlich so auf den Zeiger geht.

» paddelfisch » Beiträge: 655 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 500 Beiträge


Ich finde vegan oder vegetarisch lebende Menschen überhaupt nicht zu belächeln, aber ich weiß, was du meinst. Ich habe das jedoch schon oft mitbekommen, dass sich vegetarisch ernährende Freunde oder Bekannte ein wenig belächelt wurden. Das liegt aber weniger an der Tatsache, dass sie Vegetarier sind, als vielmehr daran, dass sie einem nicht rüberbringen können, warum sie das alles machen und vor allem daran, wie sie sich danach verhalten.

Ich kenne Vegetarier, die schon ihr Leben lang vegetarisch leben und das tun, weil ihnen die Tiere am Herzen liegen, sie gar nicht das Verlangen haben Fleisch zu essen und es ihnen vermutlich aus beiden Gründen einfach nicht schmecken können. Sie akzeptieren, dass andere Fleisch essen und sie andere Essgewohnheiten haben, wie sie selbst und freuen sich, wenn jemand an sie denkt und bei einem Essen etwas Vegetarisches kocht. Doch die andere Art ist meistens ein bisschen merkwürdig, ich würde nicht belächeln, aber sie kommen mir doch sehr seltsam vor. Sie werden innerhalb ihres Lebens Vegetarier, meist sehr spät, entweder, um gesünder zu leben oder einfach um sich abzusetzen. Sie sind dann meist erst zwei Wochen Vegetarier, haben eine lange Übergangszeit hinter sich und bilden sich so unglaublich viel darauf ein, Vegetarier zu sein, dass sie plötzlich anfangen zu verkünden, wie schlecht Fleisch essen doch ist, sich bei dem Anblick egal welchen tierischen Essens anfangen zu ekeln und sich selbst ein wenig abschotten. Das finde ich merkwürdig.

Es erinnert mich immer an das Verhalten von langjährigen Kettenrauchern, die es schaffen aufzuhören und plötzlich so tun, als würden sie nicht verstehen, warum Menschen rauchen und sich abgrundtief davor ekeln. Vegetarier, die sich jahrzentelang normal ernährt haben und sich aus welchen Gründen auch immer dagegen entschieden haben, sollten nicht so tun, als wäre Fleisch das abnormalste was es gibt, dann würden sie auch nicht belächelt werden. Sie sollten aus voller Überzeugung Vegetarier werden, jedoch Fleischesser dulden und akzeptieren, so wie wir sie dulden und akzeptieren, dann hätte niemand einen Grund den jeweils anderen zu belächeln.

» benutzer7 » Beiträge: 2120 » Talkpoints: 52,07 » Auszeichnung für 2000 Beiträge


Also ich respektiere vegetarische Mitbürger durchaus, ich selbst war 3 Jahre lang Vegetarier. Es gibt keinen Grund warum diese belächelt werden sollen. Mit Sicherheit sind 80% aller Vegetarier aus einem bestimmten Grund dem Fleisch abgeneigt und dafür sollte man Verständnis haben. Dann sind da noch die 20% Mode Vegetarier.

Was ich jedoch echt erschreckend finde ist dass die meisten Vegetarier die man so in freier Wildbahn antrifft recht intolerant den Fleischessern gegenüber sind, sogar teilweise radikal will ich es mal ausdrücken. Ich meine wenn wir Fleischfresser die Vegetarier respektieren dann soll es doch bitte anders herum auch so sein. Ich meine klar es gibt immer ein paar Hornochsen die sich einen Spaß aus der Anti Fleisch Partei machen aber genau so gut gibt es Fleischesser die aus Rücksicht ihrer Vegetarischen Freunden gegenüber sogar eine eigene Pfanne kaufen die mit "Kein Fleisch" beklebt ist.

» Yalcinator » Beiträge: 450 » Talkpoints: 2,14 » Auszeichnung für 100 Beiträge


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