Was macht ihr, wenn ihr einfach keinen Schlaf findet?

vom 12.06.2012, 21:33 Uhr

Ich muss zugeben, dass ich meistens wieder aufstehe, wenn ich nicht schlafen kann. Ich habe durch die Uni teilweise einen sehr komischen Rhythmus, wo ich dann morgens um vier Uhr aufstehen sollte und dann bin ich eben auch bis 22 Uhr unterwegs, deshalb wäre es eigentlich wichtig, dass ich dann auch ordentlich schlafe. Allerdings ist das manchmal eben so gar nicht der Fall und ich kann gerade vom Wochenende aus nur sehr schlecht einschlafen. Also mache ich es dann meistens so und bleibe ab einer bestimmten übrigen Stundenzahl ganz auf, denn es bringt mir auch wenig, wenn ich nur noch zwei Stunden schlafen kann. Deswegen kommt es wirklich gar nicht so selten vor, dass ich dann am nächsten Abend mal über 30 Stunden wach bin, da ich mal wieder nicht einschlafen konnte.

Wenn ich weiß, dass ich eigentlich noch ewig zum Einschlafen habe, dann bleibe ich auch einfach im Bett liegen und warte, bis ich einschlafen kann. Da ich aber ein Langschläfer bin, funktioniert es eben dann meistens auch nicht und ich greife irgendwann auf Methode Eins zurück.

» Wunschkonzert » Beiträge: 6461 » Talkpoints: -1,98 » Auszeichnung für 6000 Beiträge



Ich schlafe meistens sehr schnell ein, werde dann aber nach ca. zwei Stunden wieder wach und kann dann häufig nicht wieder einschlafen. Meist gehe ich dann ins Internet, und irgendwann bin ich dann wieder richtig müde. Manchmal stehe ich auch nochmal auf und mache ein paar leichte Arbeiten im Haushalt, z. B. Wäsche falten oder bisschen aufräumen.

Habe das mal als Tipp irgendwo gelesen, dass man nicht länger als 20 Minuten schlaflos im Bett liegen bleiben soll. Ich finde das hilft auch wirklich, irgendwann bin ich dann so müde, dass ich dann schnell wieder einschlafen kann, wenn ich mich wieder hinlege. Manchmal hilft aber auch schlafend stellen, oder sich vorstellen, am Strand zu liegen und Meeresrauschen zu hören.

» Pipapo » Beiträge: 4 » Talkpoints: 1,50 »


Ich kenne das Problem zu gut. Meistens wirkt es bei mir, dass ich einfach ganz viel lese. Aber das wird auch manchmal problematisch, wenn ich schon drei Stunden lese und immernoch nicht müde geworden bin. Ich werde eigentlich schnell müde, wenn ich mich lange konzentriere, aber manchmal hilft einfach gar nichts.

Wenn ich mich einfach hinlege und die Augen schließe, driften meine Gedanken ganz weit ab, aber schlafen kann ich dann auch nicht. Manchmal zähle ich auch, allerdings nur in Gedanken, aber ich habe da leider wirklich manchmal Nächte, da kann ich nicht einschlafen, egal was ich tue. Da muss ich mich dann am nächsten Tag einfach müde durch den Tag quälen und mich Abends lange genug wach halten um nachts dann endlich ruhig schlafen zu können.

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» Brini » Beiträge: 543 » Talkpoints: 3,73 » Auszeichnung für 500 Beiträge



Ich hatte das Problem gerade letzte Nacht wieder. Früher, hat mich das ziemlich fertig gemacht, weil ich wusste ich muss in 6 Stunden wieder aufstehen und wälze mich immernoch von einer auf die andere Seite, ohne müde zu werden. Mir wurde dann mal gesagt, dass es nichts nützt ins Bett zu gehen, wenn man hellwach ist. Man sollte dann doch lieber lesen oder etwas anderes machen, bis man müde wird, auch wenn man dann nur 3 Stunden Schlaf hat. Am nächsten Tag ist man nämlich gar nicht so müde wie man denkt, sondern ganz normal drauf. Dafür fallen einem am nächsten Abend dann von allein die Augen zu. :D

Ansonsten kann ich von Alkohol nur abraten, weil dieser dafür sorgt, dass man einen unruhigen Schlaf hat und man sich so am nächsten Tag müde fühlt. Wenn ich Schlaflos bin mache ich auf jeden Fall nur ruhige Sachen, wie Lesen, Tee trinken oder im Bett liegen bleiben und Geschichten ausdenken. Manchmal, wenn ich zu viele Gedanken im Kopf habe, hilft es, wenn ich sie kurz auf einen Zettel schreibe und so aus meinem Kopf nehme oder mich auf etwas anderes konzentriere, wie meine Atmung. Ich Atme dann bewusster und denke jedesmal den Vorgang mit, also "Einatmen" ,"Ausatmen". Irgendwann driften dann die Gedanken einfach ab und man schläft ein.

» cat ya » Beiträge: 4 » Talkpoints: 1,34 »



Ich hatte das Problem auch vor zwei Tagen. Ich habe mich eigentlich auf mein Bett gefreut und wollte auch schlafen gehen. Allerdings lag ich dann eine Stunde wach und konnte einfach nicht einschlafen. Ich habe ein bisschen Fernsehen geguckt, Playstation gespielt und sonst eigentlich nichts. Irgendwann wurde ich aber endlich müde und konnte schlafen gehen.

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» petertreter » Beiträge: 1437 » Talkpoints: -2,03 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


Da ich seit mehreren Jahren unter Schlafstörungen leide, kann ich es sehr gut nachvollziehen, wie es ist, wenn man eigentlich einschlafen müsste, aber dennoch keinen Schlaf findet. Aktuell habe ich auch wieder eine Phase, in der es mir so geht. Zum Glück habe ich Semesterferien und muss nur lernen. Da kann ich mir die Zeit wenigstens frei einteilen. Hätte ich jetzt Veranstaltungen in der Universität, wäre das absolut stressig für mich. Aber auch so macht es mich hin und wieder fertig, wenn ich nicht einschlafen kann, wann ich möchte. Mir hilft es dann auch nicht, mich einfach ins Bett zu legen. Das habe ich schon sehr oft gemacht und meistens bin ich dann völlig entnervt wieder aufgestanden. Das ist für mich also keine Lösung. 

Meistens vertreibe ich mir die Zeit dann im Internet. Im Grunde genommen klingt es ein bisschen armselig, aber wenn ich eigentlich totmüde bin, aber dennoch nicht schlafen kann, bin ich in der Regel auch nicht in der Lage dazu, etwas vernünftiges zu machen. Falls ich noch wach genug bin, lerne ich oder mache einen langen Spaziergang mit dem Hund. Wenn meine Fitness ausreicht, fahre ich manchmal auch einfach mit dem Auto in der Gegend herum. Meistens fühle ich mich aber ziemlich kaputt und will einfach nur gerne schlafen, was dann aber nicht möglich ist. 

Im Internet bin ich dann häufiger mal in diesem Forum oder in anderen Foren, die sich mit der Fotografie und mit Urban Exploring beschäftigen. Ich schaue dann auch nach neuen Orten, die ich noch gerne fotografieren möchte. Ansonsten schreibe ich auch manchmal mit einem Kommilitonen von mir, der ebenfalls unter massiven Schlafstörungen leidet. Manchmal versuche ich auch etwas zu lesen, allerdings klappt das nicht immer, weil ich oft zu kaputt zum Lesen, aber dennoch zu wach zum einschlafen bin. Daher vertreibe ich mir die Zeit dann eher mit Sachen, die weniger anspruchsvoll sind und bei denen ich mich nicht konzentrieren muss. 

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» Cologneboy2009 » Beiträge: 14210 » Talkpoints: -1,06 » Auszeichnung für 14000 Beiträge


Ich leide seit einigen Jahren unter starken Schlafstörungen und habe in dieser Zeit meinen Rhythmus total um trainiert. Mittlerweile hat sich mein Alltag auf die Nacht verlegt und meine Ruhephase auf den Vormittag. Arbeitstechnisch lässt es sich glücklicherweise vereinbaren, da ich auch keine Vollzeitstelle habe und mir die Zeit auch halbwegs frei einteilen kann.

Zu Beginn der Schlafstörung war ich irgendwann total ausgebrannt und dachte schon ich verliere noch meinen Verstand, egal was ich unternommen habe, nichts wollte mir dabei helfen ein zu schlafen. Irgendwann bin ich dann auf das Angebot meiner Ärztin eingegangen, unterstützende Tropfen zur Nacht einzunehmen aber ich fand die Wirkung furchtbar. Gerade in Bezug auf die spätere Wachphase, ich war ständig gerädert, obwohl ich nur eine geringe Anzahl Tropfen einnahm und bekam auch stets im Nachhinein Kopfschmerzen. Nach kurzer Zeit habe ich die Tropfen wieder abgegeben und mich mit meiner Schlafstörung arrangieren können.

Mittlerweile empfinde ich es aber gar nicht mehr als Schlafstörung sondern genieße es die Ruhe in der Nacht zu haben, da ich dort meine kreativste Zeit habe. Ich verbringe die Nächte damit zu schreiben, zu malen oder zu lesen. Aktuell lerne ich für einen englische Sprachprüfung die ich für eine Einwanderungsantrag in ein anderes Land benötige. Zuerst dachte ich, dass es eher hinderlich sein könnte zur Nacht zu lernen aber es ist für mich viel einfacher und meine Konzentration ist auch viel stärker.

Abschließend kann ich also in meinem Fall sagen, dass ich meine Schlafstörung optimal umsetzen konnte. Allerdings habe ich auch den kleinen Luxus mich im Rahmen meiner Arbeit flexibler bewegen zu können. Für jemand der Tag für Tag um sechs aus dem Bett muss, seine acht Stunden runter reißen muss um dann anschließend noch die lieben Kleinen bis zum Abend zu Enterainen, ist das sicherlich nichts. Da kann ich mir schon vorstellen, dass es unglaubliche Kraft kostet das Tag für Tag durchzustehen. Möglicherweise, könnte man sich vorm Schlafengehen irgendwie sportlich betätigen um anschließend erschöpft ins Bett zu fallen und ein zu schlafen. Möglicherweise hilft auch ein bis zwei Tassen Baldrian Tee vorm Schlafengehen, da ist jeder anders.

» Vancouver » Beiträge: 266 » Talkpoints: 1,02 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Es kommt bei mir wirklich äußerst selten vor, dass ich mich mal schwer damit tue, einzuschlafen. Manchmal bin ich wirklich müde und beschließe, ins Bett zu gehen, aber wenn ich dann liege, dann bin ich eigentlich doch wieder recht fit und finde es falsch, jetzt schon schlafen zu gehen. In solchen Fällen setze ich mich meistens noch mal an mein Notebook und schaue irgendwas nach oder schreibe hier ein wenig. Manchmal nehme ich mir auch ein Buch, das auf meinem Nachttisch liegt und lese ein paar Seiten, das hängt ganz davon ab, ob ich wirklich gar nicht müde bin oder ob die Uhrzeit mir bedeutet, dass ich eigentlich langsam schlafen müsste und sicherlich gleich müde werde, was bei mir eine Sache der Erfahrung ist.

Wenn ich vor zwölf Uhr nachts also zunächst denke, müde genug zum Schlafen zu sein, dann aber doch nicht schlafen kann, stehe ich auf jeden Fall noch mal auf und gehe davon aus, nicht vor zwei Uhr ins Bett zu gehen. Liege ich hingegen aber um ein Uhr nachts im Bett, weil ich müde genug zu sein glaubte und stelle dann fest, dass ich doch ziemlich wach bin, dann lese ich eher und achte darauf, wann ich müde genug bin, um nun doch zu schlafen. Am Abend oder gar in der Nacht kann man eben die meisten Dinge, denen man tagsüber nachgehen kann, nicht mehr erledigen, vor allem solche Tätigkeiten, die man in der Wohnung ausführt, wenn man noch Nachbarn hat, die man stören könnte, sofern die entsprechenden Aktivitäten mit irgendeiner Form von lauterem Geräusch verbunden sind.

Wenn ich also nachts noch wach genug wäre, um Staub zu saugen, würde ich mich wohl dagegen entscheiden müssen, auch, wenn ich wirklich fit genug wäre. Ich halte es zu solchen Zeiten also eher mit kürzer andauernden Tätigkeiten, aber ich treibe keinen Sport mehr und ich bade nachts auch nicht. Es dauert in der Regel in solchen Phasen, wenn ich schon mal müde war, nicht um längere Zeiten, bis ich wieder müde werde, sodass ich wirklich am liebsten ein Buch lese oder mich im Bett mit irgendetwas beschäftige. Vielleicht hole ich auch mein Notebook ins Schlafzimmer oder ich spiele noch irgendein Spiel an meinem Handy, bis ich müde genug zum Schlafen bin, das klappt auch immer recht gut und zuverlässig.

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» moin! » Beiträge: 7218 » Talkpoints: 22,73 » Auszeichnung für 7000 Beiträge


Wenn ich nicht schlafen kann, gehe ich gedanklich durch unsere Wohnung und überlege, welche Gegenstände blau sind. Ich fange in einem Raum an und zähle die Gegenstände auf. Dabei stelle sie mir bildlich vor. Irgendwann schlafe ich darüber ein, meistens geht es ganz schnell.

Diesen Tipp gab mir vor ewigen Zeiten eine frühere Freundin. Es ist faszinierend, wie gut das klappt. Würde ich nochmal aufstehen und mich anderweitig beschäftigen würde ich vermutlich nie müde werden.

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» ArcaNoé » Beiträge: 299 » Talkpoints: 2,45 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Wenn ich nicht schlafen kann, bleibe ich meistens im Bett liegen und gehe meinen Gedanken nach. Oftmals schlafe ich dann einfach irgendwann dadurch ein. Ich habe schon oft daran gedacht, ein Buch zu lesen, verwerfe die Idee aber immer, wenn ich in dieser Situation bin. Meistens bin ich einfach viel zu müde, um zu lesen, und das, obwohl ich nicht schlafen kann.

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» Prinzessin_90 » Beiträge: 34336 » Talkpoints: 0,15 » Auszeichnung für 34000 Beiträge


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