Wer trinkt wirklich genug?

vom 06.05.2012, 18:46 Uhr

Ich höre immer wieder, dass man am Tag mehrere Liter Wasser trinken soll. Das benötigt der Körper einfach. Ich glaube teilweise gelesen zu haben, dass man sogar vier Liter trinken soll. Wenn ich so an meine Bekannten oder Arbeitskollegen denke, die ich eigentlich jeden Tag sehe, merke ich, dass fast niemand dieser Personen ausreichend trinkt.

Auch sonst kenne ich eigentlich niemand von dem ich sicher sagen könnte, dass er täglich mehrere Liter Wasser zu sich nimmt. Ich selbst trinke am Tag wenn es hoch kommt ein bis zwei Liter. Mehr aber auch nicht. Ich weiß zwar, dass ich mehr trinken sollte. Allerdings muss ich so schon täglich sehr oft auf die Toilette und ich trinke auch immer sobald ich nur ein bisschen Durst habe.

Wie ist das den bei euch? Trinkt ihr täglich mehrere Liter Wasser, wie man es eigentlich immer gesagt bekommt? Oder reicht euch auch weniger Wasser am Tag aus? Ich finde eigentlich nicht, dass ich zu wenig momentan trinke. Auch wenn es nur ein Liter ist, muss ich oft auf die Toilette und habe keinen Durst. Ist es dann dennoch ungesund?

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» hennessy221 » Beiträge: 5132 » Talkpoints: -1,94 » Auszeichnung für 5000 Beiträge



Ärzte und Ernährungsexperten empfehlen auf jeden Fall 3 Liter täglich zu trinken. Jeder Liter Wasser, den der Körper verarbeiten muss verbraucht wohl auch 400 Kalorien, habe ich mal gelesen. Das hilft natürlich nicht besonders viel wenn man anstatt Wasser andere Getränke trinkt.

ich für meinen Teil brauche täglich meine 4-6 Liter Flüssigkeit, das ist normal. Ich würde mit wesentlich weniger auf Dauer aber auch nicht klar kommen. Ob man ausreichen trinkt, oder nicht merkt man aber an Kleinigkeiten. Typische Symptome von zu wenig Flüssigkeit sind zum Beispiel Kopfschmerzen, Müdigkeit, Unwohlsein, Erschöpfung und dergleichen.

Merkst du zum Beispiel das du viel Müde bist, und oft Kopfschmerzen hast, verspannt bist, dann würde ich mal versuchen mehr zu trinken, das dauert zwar eine Weile bis das weg geht, aber es hilft.

» Frank The Tank » Beiträge: 350 » Talkpoints: 44,33 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Also ich muss sagen, dass ich eigentlich nicht wirklich weiß, wie viel Liter ich trinke. Ich bin auch keiner von den Menschen, der zwanghaft zählt ob er auf 3-4 Liter am Tag trinkt. Ich halte auch nichts davon, wirklich zu zählen, weil es mir sonst eher ein Zwang ist, so viel zu trinken, als eine Erfrischung.

Mein Tagesablauf ist aber so geregelt, dass ich automatisch eigentlich ausreichend trinke. In der Schule habe ich stets 1 Liter Wasser dabei. Manchmal sogar 1,5 Liter. Diese trinke ich auch stets leer. Zu Hause zum Mittag gibt es nochmal 0,5 Liter, sodass ich ca. bei 2 Liter bin. Im Laufe des Tages trinke ich dann nochmal 1-2 Liter, sodass ich eigentlich auf die 3-4 Liter im Monat komme.

Dennoch muss ich sagen, dass es früher bei mir nicht so der Fall war. Früher trank ich so gut wie gar nichts und kam auf 1 Liter, wenn überhaupt. Dies machte sich aber bemerkbar. Mein Arzt hat es gemerkt und auch andere Probleme traten bei mir auf. Als ich mich daran gewöhnen musste, dass ich 3-4 Liter am Tag trinke, hat meine Blase natürlich nie mitgespielt. Ich musste in der Zeit so oft auf die Toilette, dass ich dachte ich hätte Diabetes.

Mittlerweile hat es sich auch eingestellt und meine Blase hält diese vielen Liter gut aus. Man kann ja schließlich die Blase trainieren und dies war wohl das beste Training.

Du sagst, dass du nur 1 Liter am Tag trinkst. In meinen Augen ist das wirklich viel zu wenig, vor allem an heißen Sommertagen. Du musst dir angewöhnen mehr zu trinken, auch wenn es am Anfang heißt, dass man öfters auf die Toilette muss. Später tust du das Trinken unbewusst und kommst trotzdem auf reichlich Liter am Tag.

Du sollst Wassermangel nicht unterschätzen. Es kann zu großen Problemen im Körper kommen, wenn du wenig trinkst. Bei der Blase fängt es an und geht durch bis zu den Nieren und noch weiter. Meine Mutter hat auch immer zu wenig Getrunken und hatte erst Blasenprobleme und nun funktioniert ihre linke Niere nur noch zu 50%. Seit dem zwingt sie sich auch mehr zu trinken, auch wenn sie keinen Durst hat. Und wenn sie nicht trinkt, zwing ich sie.

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» Dennus » Beiträge: 1263 » Talkpoints: 0,61 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Ich trinke viel zu wenig, ich habe schon Mühe auf den Liter am Tag überhaupt zu kommen. Und bei zwei muss ich dann schon kämpfen. Aber ich habe auch gehört, dass man im Winter schon die zwei Liter mindestens trinken soll und im Sommer dann mehr. Dazu ist das "Durst" Gefühl ja eigentlich ein ziemliches Notzeichen vom Körper, man sollte trinken, bevor es erst überhaupt erst auftaucht.

Aber ich kenne auch eigentlich niemanden, bei dem ich wirklich sagen würde, dass er wirklich so viel trinkt. Und diese ganzen Menschen sagen mir dann auch noch, dass mein Wasserhaushalt ziemlich bedenklich ist - Ein wenig deprimierend. Das Problem mit dem auf die Toilette gehen habe ich auch, mehr als die meisten anderen Personen. Wenn ich etwas getrunken habe, gehe ich meist so oft auf die Toilette, dass ich denke, dass ich mehr Wasser wieder "loswerde" als ich überhaupt zu mir genommen habe

» Kosmetikaddicted » Beiträge: 27 » Talkpoints: 1,41 »



Ich trinke meine drei bis vier Liter über den Tag verteilt. Ich trinke mehrere große Gläser Wasser oder andere Flüssigkeiten über den Tag verteilt und ich schaffe die Liter, die angeblich gesund sind, somit ziemlich sicher. Im Sommer wird es meistens sogar noch mehr und ich liege über dem Durchschnitt. Wenn ich nicht ausreichend trinke, bekomme ich Kopfschmerzen und fühle mich absolut müde und erschöpft und diese gehen meistens auch erst wenn ich etwas getrunken habe.

» Wibbeldribbel » Beiträge: 12618 » Talkpoints: 5,12 » Auszeichnung für 12000 Beiträge


Allgemein wird gesagt, dass man etwa zwei Liter trinken soll. Das ist nur der Durchschnitt. Es kommt darauf an, welchen Beruf man ausübt und ob man Leistungssport macht. Wer stark schwitzt, muss mehr trinken, um seinen Wasserbedarf aufzufüllen. Bei starker Hitze sollte man mehr trinken, mindestens drei Liter. Vor allem ältere Menschen und Kinder müssen beobachtet werden, damit sie genügend trinken und nicht austrocknen. Bei Radprofis kommt es bei Rennen vor, dass sie bis zu 10 Litern trinken.

» Cid » Beiträge: 20027 » Talkpoints: -1,03 » Auszeichnung für 20000 Beiträge


4 Liter finde ich fast schon viel. Übertreiben soll man es nämlich auch nicht, weil man dann auch die Nieren überfordern kann und das sollte man nicht unbedingt tun. 2-3 Liter werden allgemein empfohlen bei Erwachsenen. Ich schaffe diese Menge definitiv nicht. Ich habe heute zwei Tassen Kaffee getrunken und zwei Gläser Orangensaft a 150 ml. Das ist definitiv zu wenig.

Fakt ist, dass man das aber trainieren kann. Man muss sich wirklich angewöhnen, dass man stets und ständig eine Flasche mit sich herum trägt oder sie vor sich hinstellt. Irgendwann wird man sich ausgetrocknet fühlen, wenn man nicht seine 3 Liter schafft und wenn man soweit ist, ist das gut.

Wenn ich so darüber nachdenke, wer das wirklich schafft, dann fällt mir wirklich nur eine einzige Person ein. Ich habe eine Freundin, die sich jeden Tag 1,5 Liter mit auf die Arbeit nimmt. Und am Abend trinkt sie noch eine davon. Das habe ich solange nicht glauben können, bis ich mal bei ihr übernachtet habe und da habe ich mich selber davon überzeugen können. Ich komme sehr, sehr selten auf die 3 Liter, aber da muss man sich wirklich wahrscheinlich einfach nur zu zwingen.

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» winny2311 » Beiträge: 15159 » Talkpoints: 4,91 » Auszeichnung für 15000 Beiträge



Meistens trinke ich Wasser und leichte Schorlen, ab und zu auch kalorienreduzierte Limonaden. Insgesamt dürfte ich aber auf eine Menge von mindestens zwei Litern, manchmal sogar drei Litern kommen. Ansonsten ist es ja auch so, dass zum Beispiel durch das Essen von Obst und Gemüse ebenfalls Flüssigkeit mit aufgenommen wird. Hat man nun aber zum Beispiel Durchfall, muss auch mehr getrunken werden, genauso ist es an heißen und vor allem schwülen Tagen, und bei starker, körperlicher Anstrengung sowieso.

Man soll aber nicht nur bei einem Durstgefühl trinken, sondern schon vorher. So soll das Durstgefühl ein Anzeichen dafür sein, dass der Körper beginnt, auszutrocknen. Entweder füllst Du Dir dann am besten sofort Dein Glas nach, wenn es leer ist oder Du gewöhnst Dir zu anderen Zeiten das Trinken mit an. Bei mir hat tatsächlich die Methode des selbst Auffüllens etwas gebracht und ich trinke da mehr, als wenn ich nun nur eine Flasche neben mir stehen habe.

Ich muss ehrlich gesagt nicht so oft auf die Toilette gehen, wenn ich viel trinke. Meinen Beobachtungen zufolge ist es nicht viel mehr oder viel weniger, als wenn ich eben nur geringe Mengen trinke. Aber ich merke dann schon, dass es mir nicht gut geht, wenn ich zu wenig trinke. So bekomme ich gern mal Kopfschmerzen, ich werde trotz ausreichendem Schlaf recht schnell müde und kann mich auch zum Teil nicht mehr konzentrieren. Sobald aber Flüssigkeit in den Körper gelangt, ist praktisch sofort eine Verbesserung dieser Symptome zu spüren. Bekommst Du denn keine anderen Anzeichen außer einem Durstgefühl?

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» *steph* » Beiträge: 18439 » Talkpoints: 38,79 » Auszeichnung für 18000 Beiträge


Es ist ungesund, zu viel zu trinken. Wenn man sich dauernd dazu zwingt zu trinken, wird das natürliche Durstgefühl zerstört. Wenn man nur dann trinkt, wenn man Durst hat, trinkt man richtig. Früher haben wir uns als Kinder immer unter den Wasserhahn gehängt, wenn wir Durst hatten. Ich bin da bestimmt nicht auf zwei Liter gekommen.

Es kommt auch stark auf die körperliche Tätigkeit an, sogar die Luftfeuchtigkeit spielt eine Rolle. Seit bei mir im Schlafzimmer der Wäscheständer steht, ist die Luft feuchter und ich merke, dass ich weniger Durst habe. Außerdem sind die Ernährungsgewohnheiten sehr unterschiedlich. Wer viel Salat, Gemüse und Obst isst, braucht nicht so viel trinken, wie jemand wie ich, der sich hauptsächlich von belegten Broten ernährt. Bei Fieber sollte man ja auch wenig trinken, damit die Körperabwehrstoffe nicht zu sehr verdünnt werden. Man hat ja dann auch meistens keinen Durst. Das holt man alles wieder in der Genesungsphase auf.

Ich glaube, dass bei vielen Menschen das natürliche Durstempfinden schon so stark gestört ist, dass sie tatsächlich zu wenig trinken, wenn sie nicht daran denken. Sie entsprechen ihren Durstinstinkten schon 80jährigen, die ans Trinken erinnert werden müssen, weil das Körpergefühl dafür nicht mehr da ist. Mit tun die Kinder auf dem Spielplatz immer Leid, die von ihren Müttern dauernd Getränke eingeflößt bekommen, obwohl sie gar nicht wollen.

Ich trinke dann, wenn ich Durst habe, meistens Leitungswasser. Wie viel das ist, ist sehr unterschiedlich, manchmal weniger als einen Liter am Tag, manchmal zwei Liter, aber auf mehr komme ich eigentlich nie, außer im Sommer bei sportlichen Anstrengungen. Die einzige Ausnahme ist, wenn ich eine kommende Blasenentzündung spüre. Dann trinke ich bewusst ganz viel und kann sie so vermeiden. Aber täglich vier Liter zu trinken, ist ganz bestimmt ungesund, außer man ist Marathonläufer oder befindet sich in der Wüste.

» anlupa » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »


Also ich trinke jeden Tag so um die 2-3 Liter und habe auch kein Problem damit mehr zu trinken. Trinken gehört einfach für mich in den Alltag. Egal wo ich bin, ich habe immer eine Flasche Wasser dabei. Zu Hause steht immer eine eiskalte Flasche Wasser im Kühlschrank, die so bald sie alle ist wieder gefüllt wird. Wenn du zum Beispiel dir an mehreren Stellen in der Wohnung eine Flasche zum Trinken hinstellst und dazu noch ein Glas, dann glaube mir wirst du recht schnell lernen viel zu trinken.

Gerade ältere Menschen vergessen oft das Trinken, was natürlich zu Konzentrationsschwäche zum Beispiel führen kann. Selbst bei jüngeren Menschen sollte der Flüssigkeitshaushalt jeden Tag gedeckt sein. Je nachdem ob man dann eben noch viel Sport macht, muss man natürlich mehr trinken. Denn durch das Schwitzen verliert man ja auch eine Menge an Wasser. Was nun aber nicht heißt das jemand der im Büro arbeitet nur 2 Gläser trinken soll,auch der braucht genug trinken.

» Kokeilla » Beiträge: 180 » Talkpoints: 6,98 » Auszeichnung für 100 Beiträge


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