Wer trinkt wirklich genug?

vom 06.05.2012, 18:46 Uhr

Der Empfehlung mehrere Liter am Tag zu trinken stehe ich eher skeptisch gegenüber, auch wenn Wasser so häufig als Allheilmittel angepriesen wird. Es hilft ja so gut gegen Hautalterung, gegen Müdigkeit, ja sogar gegen Tinnitus!

Überlegt man sich aber was mit dem Wasser im Körper eigentlich geschieht, sollte man zu dem Schluss kommen dass eine Überversorgung mit H2O mehr schadet, als dass sie nützt: Über den Urin gehen nicht unerhebliche Mengen an Miniralien bzw. Ionen verloren, dessen Mangel man aber über die Nahrung meist ausgleichen kann.
Mißachtet man aber das körpereigene Durstgefühl, werden mehr Ionen hinausgeschwemmt als aufgenommen und so kann es zahlreichen physischen wie psychichen Ausfallerscheinungen kommen: ein Mangel an Iod beeinträchtigt die geistige Leistungsfähigkeit, ein Mangel an Kalium und Salz schlägt längerfristig auf das Herz.
Die bewusste Steuerung des Wasserkonsums sollte man also nur Senioren nahelegen.

Ich persönlich versuche stets einen guten Mittelwert an konsumiertem Wasser zu treffen und richte das Trinken auch nach meinem physischen Aktivitätsgrad aus: bin ich überwiegend am sitzen, so genügen mir 0,5l für bis zu 4 Stunden locker, mache ich Sport, trinke ich eben mehr um den Wasserverlust durch das Schwitzen und Atmen auszugleichen.

» MasterOers » Beiträge: 348 » Talkpoints: 1,16 » Auszeichnung für 100 Beiträge



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