Sollte man "Im Westen nichts Neues" unbedingt gesehen haben?

vom 24.01.2023, 21:31 Uhr

"Im Westen nichts Neues", ein deutscher Antikriegsfilm, geht bei den diesjährigen 95. Oscarverleihungen mit gleich neun Nominierungen ins Rennen und zählt damit klar zu den Favoriten. Es handelt sich dabei um eine Netflix-Produktion vom Regisseur Edward Berger.

Die Verfilmung des Romans von Erich Maria Remarques Roman hat bereits schon andere internationale Preise gewonnen und weitere Nominierungen erzielt - u.a. erst am Donnerstag vierzehn Nominierungen bei den Britischen Film Awards 2023.

Neben der generell faszinierenden Anzahl an Nominierungen schreibt der Film bei den Oscars jetzt schon Geschichte, denn noch nie war ein deutscher Film in der Hauptkategorie "Bester Film" nominiert. Unter den weiteren acht Nominierungen finden sich diese auch in den Kategorien Auslands-Oscar, Drehbuch, Kamera und Filmmusik.

Ich muss gestehen, dass sowohl das Buch als auch der Film bisher komplett an mir vorbeigegangen sind, obwohl ich eigentlich kein Kulturbanause bin und generell schon interessiert an Literatur und Filmempfehlungen.

Habt ihr den Film "Im Westen nichts Neues" bereits gesehen? Habt ihr auch das Buch gelesen? Was ist so faszinierend an der Umsetzung des Filmes? Ist der Film in großen Teilen dem Buch angelehnt? Warum ist dieser Film eurer Meinung nach zurecht so stark im Fokus der Film-Preisverleihungen? Liegt es auch an der Schauspielerbesetzung in den Hauptrollen - u.a. Daniel Brühl?

» EngelmitHerz » Beiträge: 3337 » Talkpoints: 136,73 » Auszeichnung für 3000 Beiträge



Es gibt für mich keine Bücher, die man unbedingt gelesen haben sollte, oder Filme, die man unbedingt gesehen haben sollte. Kriegsfilme schaue ich mir eh meistens nicht an, weil ich das alles gar nicht sehen möchte. Ich weiß, dass Kriege furchtbar sind. Man kann das ja zur Genüge im Fernsehen sehen. Mir kommen dann immer Erinnerungen an meine Mutter, die den Zweiten Weltkrieg als Jugendliche erlebt hat und viel davon erzählte. Ich meide solche Filme und Bücher.

Allerdings habe ich "Das Boot" gesehen und werde auch das Buch lesen, weil das Buch angeblich andere Schwerpunkte setzt und moralische Dilemmata beschreibt. Aber ich würde nicht behaupten, dass jeder das unbedingt gesehen oder gelesen haben muss.

» blümchen » Beiträge: 4863 » Talkpoints: 58,00 » Auszeichnung für 4000 Beiträge


Das Buch musste ich in der Schule lesen und bis zum Erbrechen interpretieren. Folglich liegt es mir bis heute schwer im Magen und ich kann echt nicht beurteilen, ob sich das Lesen lohnt. Das trifft bei mir, obwohl ich ständig lese, auch nahezu jede Schullektüre zu, leider. Aber man kann den Stoff halt komplett zerreden.

Der aktuelle Film hat allerdings nicht so viel mit dem Buch zu tun. Vieles wurde geändert, sogar das Ende gibt jetzt den Titel eigentlich nicht mehr her. Ok, tolle Technik, solides Schauspiel, aber inhaltlich? Müssen muss sowieso nichts. Also wenn es nicht interessiert, dann lässt man es. Ich gucke auch kein Starwars und leben noch. :D

» cooper75 » Beiträge: 12777 » Talkpoints: 385,30 » Auszeichnung für 12000 Beiträge



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