Haare umgewöhnen können, um weniger schnell nachzufetten?

vom 23.07.2020, 15:11 Uhr

Ich wasche meine Haare schon seit längerem nur jeden zweiten Tag, wenn ich nicht gerade im Urlaub am Meer bin oder beim Sport stark schwitze. Dann wasche ich sie täglich, so wie ich es damals immer gemacht habe. Ich habe leider sehr schnell fettendes Haar und der zweite Tag geht bei mir auch nur mit jeder Menge Trockenshampoo.

Eine Zeit lang war ja das "Ausfetten" sehr angesagt. Man sollte seine Haare über einen möglichst langen Zeitraum nicht waschen. Wenn sie sich ausgefettet hätten, würden die Haare dann schließlich nicht mehr so schnell nachfetten und man müsste sie nicht mehr so oft waschen. Das Ausfetten sollte man dann alle paar Monate machen. Allerdings habe ich nun oft gehört, dass das nur ein Mythos sein soll. Gibt es tatsächlich wirksame Methoden, wie man die Haare irgendwie umgewöhnen kann, damit sie nicht mehr so schnell nachfetten?

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» Prinzessin_90 » Beiträge: 34298 » Talkpoints: 53,28 » Auszeichnung für 34000 Beiträge



Man kann die Haare wahrscheinlich mit einem geeigneten Shampoo umgewöhnen. Das schnelle Nachfetten liegt an der Kopfhaut und Haut allgemein kann man ja auch mit den passenden Pflegemitteln so umgewöhnen, dass sie nicht so leicht nachfettet. Also sollte man ein bisschen mit unterschiedlichen Shampoos herumprobieren.

Wenn ich dusch, wasche ich mir die Haare immer mit. Das ist kein größerer Aufwand. Es gibt ja Shampoos für jeden Tag. Trockenshampoo zu verwenden ist doch mehr Aufwand, als sich beim täglichen Duschen die Haare mitzuwaschen.

Trockenshampoo schadet den Haaren und trocknet die Kopfhaut erst recht aus, sodass diese mehr nachfetten muss und zu noch fettigeren Haare führt. Ich habe den Sinn von Trockenshampoo nie verstanden. Das erinnert mich an die Zeiten des französischen Sonnenkönigs Louis dem XIV., als die Leute sich statt zu baden gepudert haben.

» blümchen » Beiträge: 1719 » Talkpoints: 37,75 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


Vielleicht habe ich einfach nur Glück, aber ich habe immer den Eindruck, je weniger man mit Haut und Haaren "macht", desto weniger Probleme hat man damit. Ein generelles Problem, das auch zu allen möglichen Folgeerscheinungen führt, ist ja das konsequente "Überpflegen" der fleischlichen Hülle. Irgend etwas tut nicht, wie es soll, also werden alle möglichen Produkte eingearbeitet und Haut und Haaren von vornherein jede Chance genommen, ihr Ding zu machen und zu einem eigenen Gleichgewicht zu kommen.

Von daher kann ich es natürlich auch nicht sagen: Vielleicht sind "fettige Haare" einfach dein Naturzustand, was natürlich doof wäre. Oder vielleicht kriegen sich die Talgdrüsen nach einer gewissen Zeit wieder ein, nachdem sie jahrzehntelang versucht haben, nachzufetten, was die ganzen Produkte und Behandlungen aus Haut und Haaren herausgesogen und durch irgendwelche anderen Stoffe ersetzt haben.

Ich würde ein megamildes Shampoo mit einer kurzen Zutatenliste verwenden und mir die Haare nur waschen, wenn ich damit öffentlich auftreten muss. "Ausfetten lassen" stelle selbst ich mir problematisch vor, wenn man sich in der Öffentlichkeit bewegen muss, aber beispielsweise im Urlaub mal eine Woche lang die Kopfhaut in Ruhe zu lassen, erscheint mir machbar. Vielleicht bringt es ja was, das Rumgerubbel zumindest so gut wie möglich zu reduzieren.

» Gerbera » Beiträge: 9231 » Talkpoints: 4,51 » Auszeichnung für 9000 Beiträge



Ich wasche meine Haare nur noch 2-3 mal in der Woche. Ich habe meine Haare vor ein paar Monaten - während alle viel Zeit zuhause verbracht haben - ausfetten lassen. Außerdem hat mir geholfen Shampoos ohne Silikone zu verwenden. Ist anfangs gewöhnungsbedürftig, aber langfristig sind meine Haare glänzender geworden. Ich bin auch der Meinung "weniger ist mehr". Nutze kaum irgendwelche zusätzlichen Pflegemittel für die Haare und meine Haare sind sehr gesund.

» talktina » Beiträge: 9 » Talkpoints: 0,76 »



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