Füllfeder in günstigem Geschäft ausprobieren nicht üblich?
Mein Kind benötigt nun bald in der Schule eine Füllfeder. Damit sie aber lange Freude an dieser hat, möchte ich natürlich, dass sie sie ausprobiert. Deshalb habe ich heute im Pagro, das ist ein etwas günstiges Geschäft für Schulbedarf, gefragt, ob ich eine der Füllfedern auspacken und ausprobieren darf.
Da überall Zettel waren, wo sich Stifte ausprobieren ließen, dachte ich mir nichts bei meiner Frage. Jedoch antwortete die Verkäuferin promt, dass das nicht funktionieren würde. Auf das Argument, dass ich doch meiner Tochter keine Füllfeder kaufen kann, ohne dass sie selber diese ausprobiert hat, stieg sie nicht ein.
Als ich nochmals wiederholte, dass ich in diesem Geschäft keine Füllfeder kaufen werde, weil sie nicht die Möglichkeit haben, diese auszuprobieren, entschuldigte sie sich. Sie meinte, früher hätten sie das noch gemacht, mit dem Ausprobieren, aber jetzt würden sie es nicht mehr machen. Warum, darauf konnte sie mir leider keine befriedigende Antwort geben.
Natürlich könnte ich auch in ein nahe gelegenes Fachgeschäft gehen, wo ich dann den dreifachen Preis bezahle. Und eine Beratung brauche ich ja nicht- wir wollen ja nur ausprobieren, welche Füllfeder meiner Tochter am besten liegt- da geht es nur um das Austesten. Bevor ich nun diese teure Filiale aufsuche, werde ich sehr wahrscheinlich noch im Libro nachschauen, ob ich fündig werde.
Was haltet ihr davon? Ist euch das auch schon einmal passiert, dass ihr im Schreibwarengeschäft einen Stift nicht ausprobieren konntet? Wie habt ihr in diesem Fall reagiert? Ist das jetzt neuerdings üblich, dass man das nicht mehr tun darf? Oder schert ihr euch nicht darum, was für eine Füllfeder ihr dem Kind kauft? Ist euch das nicht so wichtig, sie vorher auszuprobieren?
Mir persönlich ist es sehr wichtig das ich die Stifte die ich ausgiebig benutze mir echt gut passen und das sie mir gut in der Hand liegen. Dafür muss ich natürlich zwingend den Füller einmal ausprobiert haben.
Wir haben glücklicherweise hier in der Nähe einen fast schon Tante Emma Laden der nicht wie irgendeine Filiale sämtliche Regeln ausformuliert hat und wo die Besitzerin auch mal eine Ausnahme machen kann oder es eben allgemein erlaubt das man die Stifte ausprobiert.
Irgendwie ist es aber auch verständlich das manche Schreibwarenläden ihre nicht zum ausprobieren freigeben schließlich ist der Wert eines Produktes dessen Verpackung bereits geöffnet ist bedeutend niedriger ist als der Wert eines ungeöffneten Produktes. Und gerade Tante Emma Läden haben zumeist eine etwas bessere Kundenbindung als zum Beispiel irgendeine x-Beliebige Filiale weshalb eine Tante Emma wahrscheinlich auch gebrauchte bzw. Stifte mit geöffneten Verpackungen besser an den Mann bringen kann.
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