"Aufbrauchchallenge" für Lebensmittel

vom 01.02.2026, 23:47 Uhr

Habt ihr schon mal eine Aufbrauch-Challenge gemacht? Die kursiert ja gerade überall auf Social Media, vor allem im Januar. Ziel ist es, Vorräte komplett aufzubrauchen, besonders die Sachen, die schon länger im Schrank liegen, bevor man wieder einkauft.

Ich werde es dieses Jahr auch mal in Anspruch nehmen, weil sich bei mir einiges angesammelt hat, das kurz vor dem Verfall ist oder schon knapp drüber. Meistens sind das Konserven oder andere länger haltbare Dinge, die eigentlich noch problemlos nutzbar sind. Bevor sie also wirklich zu Schrankleichen werden, möchte ich alles aufbrauchen und nur noch frische Sachen wie Obst und Gemüse oder kleine Ergänzungen einkaufen, um die „großen“ Vorräte sinnvoll zu verwerten.

Finde die Challenge eine gute Möglichkeit, bewusster mit Lebensmitteln umzugehen und den Überblick über die Vorräte zu behalten. Außerdem spart man damit auch Geld und reduziert Lebensmittelverschwendung, was gerade nach den Feiertagen oft hilfreich ist.

» Hufeisen » Beiträge: 6083 » Talkpoints: 10,39 » Auszeichnung für 6000 Beiträge



Ich habe mir schon von Kindheit an, einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln angewöhnt und den habe ich bis heute beibehalten. Ich mache das schon immer ein- bis zweimal im Jahr, dass ich alle Vorräte mal optisch abscanne und nach dem Verbrauchsdatum wieder einsortiere. Wenn man das Aufbrauchchallenge nennen möchte, dann mache ich das auch, aber ich brauche da keine Social Media Kanäle dafür, mich zu motivieren oder mich daran zu erinnern.

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» friedchen » Beiträge: 1314 » Talkpoints: 940,20 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


Diese Challenge ist tatsächlich bisher an mir vorbei gegangen! Spricht mich aber sehr an. Finde das echt spannend. Ich glaube, ich würde ziemlich lange durchkommen. Ich habe echt viel Zeug in den Schränken stehen. Was denkst du? Welchen Zeitraum würdest du denkst du schaffen?

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» Phynx » Beiträge: 55 » Talkpoints: 11,70 »



Ich weiß nicht, ob man es Challenge nennen kann, wenn man es nicht öffentlich postet. Es kann natürlich für dich selbst auch eine Herausforderung sein, aber mir begegnet der Begriff Challenge halt meistens im Zusammenhang mit Social Media und öffentlicher Vermarktung oder bei größeren Veranstaltungen.

Aber ja, ich versuche mittlerweile auch viele stehengebliebene Lebensmittel zu verbrauchen. Das betrifft sowohl Konserven als auch herumstehende Nudelprodukte, aber auch Gemüse, welches ich gekauft habe und noch nicht verwertet habe.

Einen bewussteren Umgang habe ich dadurch ehrlich gesagt noch nicht gelernt, es steht immer viel zu viel herum und ich kaufe auch immer wieder mal was nach. Aber ich möchte gerne alles aufbrauchen, weil ich mit meiner Familie möglicherweise in einiger Zeit aus Deutschland weg will und ich unnötigen Ballast nicht mehr mit mir herumschleppen mag.

» Wibbeldribbel » Beiträge: 12621 » Talkpoints: 0,19 » Auszeichnung für 12000 Beiträge



Für eine Resteverwertung oder das Aufbrauchen von Lebensmitteln brauche ich keine Challenge, da ich versuche immer nachhaltig zu Leben, was alleine darin begründet ist, dass wir als Familie grundsätzlich nicht so gut finanziell aufgestellt sind. Im Grunde genommen machen wir also fast jedes Monatsende eine Art "Aufbrauchchallenge".

Grundsätzlich finde ich es allerdings nicht schlecht, wenn man sich an solchen Aktionen beteiligt bzw. sich mit diesem Thema befasst, denn es hat ja auch durchaus Vorteile wenn man über seine Haushaltsbestände einen Überblick behält. Ich erlebe es allzu oft im Bekanntenkreis, dass diese beim ausmisten wieder Lebensmittel & Co. weggeschmissen haben, die teilweise fast schon zwei Jahre in den Schränken rumgelegen sind. Oder es werden sogar Produkte neu gekauft, die eigentlich in den hintersten Ecken des Vorratsraumes noch vorhanden waren. Das ist ja nicht nur ein Verschwendungsaspekt, sondern geht bei dem ein oder anderen sicherlich auch finanziell ins Gewicht.

Ich finde auch, dass man bewusster konsumiert, wenn man sich mehr mit dem Verbrauch beschäftigt. Wenn man regelmäßig darauf achtet was man verbraucht bzw. was man selten nutzt, dann kauft man zukünftig vielleicht auch gezielter ein und stapelt nicht mehr fünf Packungen Kamillentee im Regal und man behält wahrscheinlich auch besser den Überblick darüber was kurz vor dem Ablaufdatum steht.

Und letztendlich fördert eine gewisse Spontanität und Improvisation vorhandene Ressourcen zu verwenden ja auch irgendwo die eigene Kreativität. Ich habe schon so viele Kühlschrankgerichte "entworfen", die ich so auf in meinen Rezeptsammlungen nicht unbedingt vorgefunden habe und die haben oft gar nicht mal so schlecht geschmeckt. Manche Spontangerichte habe ich mir dann sogar aufgeschrieben, um sie irgendwann nochmal nachzukochen.

» EngelmitHerz » Beiträge: 4022 » Talkpoints: 47,73 » Auszeichnung für 4000 Beiträge


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