Das Essen im Krankenhaus - Enttäuschung oder toll?

vom 04.06.2012, 18:10 Uhr

Da ich erst kürzlich wieder zehn Tage im Krankenhaus lag, kann ich sagen, dass das Essen im Gegensatz zum letzten und vorletzten Jahr noch weniger genießbar war. Da ich auch fleischlos esse, kam für mich nur das vegetarische Gericht – insgesamt gab es vier zur Auswahl - in Frage. Es war ab und an in Ordnung, wenn es zum Beispiel Reis mit heißen Kirschen gab oder ähnliche Gerichte. Aber Gemüse war in den meisten Fällen breiartig und nicht essbar. Ich hatte mich einmal auf Reibeplätzchen gefreut. Die waren jedoch in der Mitte ganz dick und fast noch roh, während der äußere Rand – etwa 1 cm – sehr knusprig war und genießbar.

Das Essen kam genau wie im vergangenen Jahr von derselben Großküche in großen Metallbehältern, die erst noch an den Strom angeschlossen wurden. Geholfen hat mir das Frühstück, wo es wahlweise diverse Brotsorten oder ein Brötchen gab. Zusätzlich Butter, Quark, Marmelade, Honig oder Nutella. Zusätzlich gab es immer Joghurt und Obst. Der Käse schmeckte nicht. Deshalb hatte ich abends auch Marmelade mit Quark bestellt und Obst. Wenn ich also mittags Hunger hatte und das Essen schmeckte nicht, habe ich Obst und Joghurt gegessen.

Meine Nachbarin aß die Fleischgerichte und war ebenfalls nur selten begeistert. Ihr Mann brachte ihr öfter etwas mit. Dann atmete sie erleichtert auf. Kaffee oder Tee gab es den ganzen Tag über. Man musste ihn sich vom Gang holen. Na ja, den Kuchen nachmittags konnte man gut essen.

» Cid » Beiträge: 20027 » Talkpoints: -1,03 » Auszeichnung für 20000 Beiträge



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