Das Essen im Krankenhaus - Enttäuschung oder toll?
Ich war jetzt ein paar Tage im Krankenhaus und habe dort natürlich, außer am Tag der Operation, auch etwas zu essen bekommen. Während das Krankenhaus selbst sowie die Ärzte und Krankenschwestern wirklich toll waren, war das Essen wirklich furchtbar. Vieles schmeckte einfach nach gar nichts, andere Gerichte schmeckten einfach grauenhaft. Als Vegetarier habe ich natürlich auch die vegetarischen Speisen bestellt und auch angegeben, dass ich Vegetarier bin. Dennoch bekam ich zweimal Pudding mit Gelatine und einmal Suppe mit Würstchen. Dass es für Vegetarier nur ein Gericht pro Tag gibt, ist leider in vielen Krankenhäusern der Fall, wobei es auch tolle Krankenhäuser gibt, die täglich konsequent vegetarische und darüber hinaus sogar vegane Gerichte anbieten. Allerdings hätte ich schon erwartet, dass man wenigstens darauf achtet, dass man dann auch wirklich vegetarische Speisen bekommt, vor allem in einem größeren Krankenhaus in einer der größten Städte dieses Landes. Ich war schon sehr überrascht, dass die Krankenschwestern selbst auch sagten, dass sie Karten von diversen Pizza- und sonstigen Lieferanten hätten, falls jemand etwas bestellen möchte - was dort wohl regelmäßig vorkommt. Ich habe auch mehrmals in den paar Tagen Pizzaboten gesehen, die Essen für andere Patienten brachten.
Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Essen im Krankenhaus gemacht? Fandet ihr das Essen im Krankenhaus bisher eher gut, oder wart ihr ebenfalls schon enttäuscht? Wie genau wurde auf eure Ernährungswünsche geachtet? Wie schaute es mit der Beachtung von eventuellen Nahrungsmittelunverträglichkeiten aus? Ich bin unter anderem gegen Äpfel allergisch, dennoch wurden mir auch diese angeboten, obwohl ich dachte, dass diese Information direkt im Computer vermerkt wird. Auf dem Zettel, der immer mit auf meinem Tablett lag, stand diese Information auch, nur scheinbar nicht im Gerät der Frau, die die Essensbestellungen aufgenommen hat. Habt ihr vielleicht sogar schon einmal richtig gute Erfahrungen mit dem Essen im Krankenhaus gemacht?
Ich habe einmal richtig gute Erfahrungen mit dem Essen aus dem Krankenhaus gemacht. Das war nach der Geburt meines Sohnes. Das Essen war sehr lecker und hat auch nach dem geschmeckt, was auf dem Teller war. Davor war ich einmal im Krankenhaus und habe meinen Mann gleich zum nächsten Imbiss geschickt. Das war nicht nur schlecht, das hat wirklich nach nichts geschmeckt. Das ist leider wie das Kantinenessen, welches man oft bekommt. Das ist Massenabfertigung und schmeckt einfach nicht.
Ich lag schon mehrfach hier in einem Krankenhaus und muss sagen, dass das Essen ging. Ich konnte für jeden Tag (ich lag jeweils 5 Tage) mir ein Gericht aus verschiedenen auswählen und geschmacklich waren sie in Ordnung. Nur eines war absolut grauenhaft. (Aber, meine Oma hatte vorgesorgt und meinen damaligen Partner mit etwas Essbarem ausgestattet, was er mir bringen sollte. Allerdings kann ich nicht sagen, wie die Vegetarischen Gerichte auf der Karte waren, die es auch gab, denn diese habe ich nicht probiert.
Ich habe bisher mit dem Essen in Krankenhäusern ebenfalls gute Erfahrungen gemacht. Ich habe auch das Problem mit einer Nahrungsunverträglichkeit, ich vertrage Kuhmilch nicht besonders gut.
Habe dies vorher einfach bekannt gegeben und habe, anstatt der Kuhmilch dann einfach Sojamilch Produkte bekommen. Diese Produkte vertrage ich sehr gut. Hatte diesbezüglich bisher noch keine Probleme. Auch sonst schmeckte das Essen sehr gut.
Ich habe gute wie auch schlechte Erfahrungen mit dem Essen aus dem Krankenhaus gemacht, aber hauptsächlich gute. Ich war erst vor Kurzem wieder im Krankenhaus gewesen und bei dem Essen gab es nichts zu bemängeln, das war total lecker und ich hatte auch keine Beschwerden davon getragen. Es war immer frisch und sah optisch auch sehr gut aus.
Als ich letztes Jahr im Krankenhaus war, war das Essen gut wie auch schlecht. Manche warmen Speisen konnte man essen, aber viele waren auch total ekelhaft. Am schlimmsten war aber ein Erlebnis beim Abendessen. Abends gab es ja immer Brot und dazu meistens einen Salat oder auch gemischte Reste vom Mittagessen. Diesmal gab es eine kleine Schale Kartoffelsalat mit Eiern. Ich fand sie total lecker, aber nach ungefähr einer halben Stunde habe ich gemerkt, wie sehr mein Magen rumort und geschmerzt hat. Ich habe dann den Rest des Abends auf der Toilette verbracht, weil ich totale Magen-Darm Beschwerden von dem Salat hatte.
Danach habe ich abends keinen Salat mehr angerührt. Was ich aber auch Mal in einem Krankenhaus erlebt hab war verschimmeltes Brot, was nicht auf meinem Teller gelandet war, sondern auf dem einer Mitpatientin. Ich frage mich oft, wie so etwas möglich sein kann und bin wegen diesen Sachen auch vorsichtiger beim Krankenhaus Essen geworden.
Bis auf den letzten Krankenhausaufenthalt hatte ich bisher keinen Grund, am Essen etwas auszusetzen. Im letzteren Fall lag es daran, dass die großen Essenswagen morgens kamen für mittags und dann an den Strom angeschlossen wurden zum Erwärmen. Das führte dazu, dass sämtliche Kartoffeln ungenießbar waren.
Ansonsten hatte ich festgestellt, dass gerade bei vegetarischer Kost, einzelne Sachen nicht schmeckten, meistens irgendwelche Gemüsepampen, wie Gemüsefrikadellen und etwas in dieser Richtung. Ich habe mir von den einzelnen Gerichten dann immer mein eigenes Essen zusammengestellt, zum Beispiel Nudeln aus einem Gericht und dazu passendes Gemüse, oder Reis mit Beilage. Wenn gar nichts ging, hatte ich immer noch etwas Butter, die ich statt Sauce nehmen konnte. Oder ich hatte mir von morgens Müsli und Obst verwahrt. Verhungert bin ich nicht.
Tut mir leid für dich. Aber du hättest den Apfel zurückgehen lassen können und die Schwester um eine anderes Obststück bitten können. Denn es war ja vermerkt, dass du keine Äpfel essen kannst. Ja. aber manchmal denkt man auch, dass es sich nicht lohnt, weil es dann schon wieder Kaffee und manchmal Kuchen gibt, oder in dem Krankenhaus nicht, wo du warst? Dann kommt auch schon wieder das Abendessen. Da gibt es dann das Brot, was man sich gewünscht hat und den entsprechenden Belag.
Ich war bisher nur zu den Geburten der Kinder im Krankenhaus. Ich war mit dem Essen sehr zufrieden. Der Kaffee war so dünn wie bei mir zu Hause. Die anderen Frauen haben geschimpft, aber mir hat er geschmeckt. Ich bin aber essensmäßig leicht zufrieden zu stellen. Ich freue mich immer schon, wenn ich nicht selber kochen muss, sondern mir das Essen bringt. Das empfinde ich schon als Luxus. Zum Mittagessen gab es auch immer eine Suppe und eine Nachspeise. Ich kenne aber auch nur dieses eine Krankenhaus, andere sind vielleicht ganz anders. Ich zumindest kann mich nicht beklagen. Mir hat allerdings auch früher immer das Mensaessen geschmeckt, und alle anderen haben geschimpft.
Ich kann mich mit Krankenhäusern allgemein nicht anfreunden. Beim Essen bin ich etwas wählerisch, zumindest was es im Krankenhaus angeht. Wenn man frei wählen kann, finde ich es in Ordnung. Was man allerdings vor und nach einer Operation bekommt, ist einfach nur widerlich. Sicherlich darf man nicht gleich richtig essen, allerdings was man da bekommt, kann man zum einen nicht wirklich essen und wenn doch, dann macht es nicht satt. Ich lege mir dann noch in meinem Nachtschränkchen eine kleine Reserve an.
Ich war schon sehr oft im Krankenhaus, bzw. in verschiedenen Krankenhäusern und war dort mit dem Essen immer sehr zufrieden. Man konnte zum Mittagessen aus vier verschiedenen Menüs wählen und auch beim Frühstück und beim Abendessen hatte man eine sehr große Auswahl. Wenn das Mittagessen kam, war auch immer etwas für den Nachmittagskaffee dabei, entweder ein Stück Kuchen, ein paar Kekse, die wurden dann aufbewahrt und zum Kaffee, die die Schwestern dann um 15 Uhr ausgeteilt haben, gegessen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich mit dem Essen im Krankenhaus immer sehr zufrieden war.
Meine Mutter war vor wenigen Monaten über mehrere Wochen im Krankenhaus und das Essen dort war wirklich eine Katastrophe. Zum Frühstück gab es frische Brötchen, das war erstmal ok. Man durfte sich auch noch Brot aussuchen, wenn man das lieber haben wollte. Das war aber auch schon das einzige tolle an der Sache. Der Belag war immer der gleiche, es gab immer nur eine Scheibe Käse und eine Scheibe Wurst, immer die gleiche. Was auch nicht besonders pralle war, war die Tatsache, dass das Essen wohl schon etwas früher hergerichtet wurde, ich denke mal, dass das schon an die 1-2 Stunden vor dem Frühstück geschehen sein muss. Ich selbst mag es ja nicht, wenn die Butter zum Frühstück weich ist, was dort definitiv der Fall war, dennoch kann man damit noch leben. Schlimmer war jedoch, dass auch der Käse und die Wurst schon warm waren und schmeckten als lägen sie schon den ganzen Tag auf diesem Teller und wären nicht erst frisch aus dem Kühlschrank gekommen.
Beim Mittagessen ging es dann weiter. Interessant fand ich das ''Dessert''. Auf dem Speiseplan stand eben zu jedem Mittagessen auch, dass es Dessert gebe, da stand abwechselnd Gebäck und Kuchen und am Sonntag ''Sahneschnitte''. Das Gebäck bestand aus einem winzigen Keks, der Kuchen war eine halbe Scheibe gekauften Marmorkuchens. Einzig die Sahneschnitte war halbwegs in Ordnung. Ich fand das schon etwas lächerlich und albern, dass man das auf dem Speiseplan so schmackhaft präsentiert. Das Mittagessen selbst war auch nicht gerade der Knüller. Mein Mutter durfte wählen zwischen Vollkost, einem etwas weniger vollwertigem Gericht und vegetarisch, sie konnte sich eben jeden Tag was anderes aussuchen. An den meisten Tagen war das essen absolut ungenießbar.
Einmal gab es gebratenen Brokkoli, der absolut schwarz war und mit Parmesan überstreut wurde, ein andermal bekam sie eine Suppe mit einem Würstchen, welches so hart war, dass es ihr nicht gelang es durchzuschneiden und meine Mutter schon scherzte, es handele sich vermutlich um eine Dekoration, die man dann nach und nach in alle Suppen legen könnte. Die Kartoffeln schmeckten generell nach nichts, die Nudeln waren meist verklebt, die Soßen geschmackslos und das Fleisch zäh. Am schlimmsten war aber wohl immer noch das Abendbrot, welches dann aus einem trockenen Brötchen vom Vortag zu bestehen schien und wieder gab es hier den gleichen Belag, wie für das Frühstück, natürlich auch wieder in Zimmertemperatur, weil die Küche es wohl nicht schaffte, dass Essen rechtzeitig zu verteilen oder etwas später herzurichten.
Im Ganzen sah es also so aus, dass ich jeden Tag etwas für meine Mutter mitbrachte. So Sachen wie Joghurt und Obst hob ich in einer Kühltasche auf, die ich ihr dann im Krankenhaus lies, ich kochte zu Hause Reisgerichte, Lasagne, Canelloni und anderes, auf das sie Appetit hatte und brachte es ihr dann in Tupperdosen ins Krankenhaus. Sie hatte ein Einzelzimmer, ich habe aber dennoch auch andere Besucher Speisen bringen sehen. Einige Male habe ich ihr dann auch eine Pizza vom Pizzaservice mitgebracht oder etwas anderes aus der Stadt, wie Salate oder Nudeln, wenn eben gerade keine Zeit zum Kochen war. Würde man nur auf das Krankenhausessen angewiesen sein, wäre man vermutlich auf einer ziemlichen Diät, könnte ich mir denken, weil das Essen nicht besonders schmackhaft war und man auch gesehen hat, dass viele Reste auf den Tabletts übrig blieben. Mir taten zumindest alle Patienten leid, die nicht regelmäßig Besuch bekamen.
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