Wie viel kostet eine Wärmepumpe, hat wer Erfahrungen?

vom 02.01.2020, 18:01 Uhr

Danke für die ganze Info bezüglich der Forderungen, ich leite das mal so weiter, wie gesagt letztendlich geht es gar nicht um mich persönlich, ich sammle nur die Info ein, aber ist ja super zu wissen, dass das gefördert wird! Ich stimme dir absolut zu, dass das Haus schon so gebaut werden sollte, dass es überhaupt Sinn macht, aber da wir ja von einem komplett neuen Hausbau sprechen, gehe ich mal davon aus, dass die das eh so umsetzen werden.

In den letzten Wochen kam auch immer mal wieder das Thema Fotovoltaik zur Sprache, da ist eben die Überlegung, ob man das gleich dazumacht oder erst später. In Wels ist am Wochenende die Energiesparmesse, ich denke da kann man sowohl wegen Pumpe, als auch wegen Fotovoltaik schauen. Wegen der Erwärmepumpe, da dachte ich, dass man sich das auch erst genehmigen lassen muss, aber das kommt vielleicht drauf an. Auf Teufel komm raus wird das eh nicht gemacht. :D Ich denke man muss einfach abwägen, was am besten passt, da kommen ja einige Aspekte zusammen.

» Herzdame » Beiträge: 82 » Talkpoints: 13,66 »



Es muss ja eh ein Bauantrag gestellt werden und dort wird auch eine entsprechende Bauleistungsbeschreibung insbesondere hinsichtlich der Energieversorgung reingeschrieben. Da steht ja nun nicht, dass man vier Wände und ein Dach bauen will, sondern der ganze Bau sehr detailliert drin. Dementsprechend gibt es auch die Genehmigung für die Energieversorgung gleich mit oder eben nicht, wenn man da durchfällt. Zusätzlich braucht man dann auch für die KfW-Förderungen auch noch einmal Gutachten, die bescheinigen, dass man auch so gebaut hat, wie es geplant war um dann auch die Förderung ausgezahlt zu bekommen.

Aus eigener Erfahrung muss ich sagen, würde ich persönlich lieber gleich alles am Anfang einbauen, was man an aufwendigen Zusatzbauten haben möchte. Das macht die Planung der Anlagen wesentlich einfacher, wenn man dann nicht erst hinterher anfangen muss zu planen wo jetzt die Leitungen noch lang gezogen werden können und wo die Anlage im Haus Platz hat und wo die Zähler noch hin können und eventuelle Speicher.

Das geht sicherlich auch alles hinterher. Dann ist der Aufwand aber höher inklusive Nutzungseinschränkungen des Hauses, wenn dann gebaut wird und auch Dreck gemacht wird. Zumal auch preislich es günstiger sein dürfte, wenn man gleich alles zu Anfang mit baut, wenn sich die Anlagen einfacher montieren lassen und keine Wände aufgerissen werden müssen. Und da muss man dann natürlich schauen, ob man überhaupt sinnvoll die Sonnenenergie nutzen kann oder ob das Haus so steht, dass man gar keine geeignete Fläche dafür hat.

» Klehmchen » Beiträge: 4996 » Talkpoints: 817,19 » Auszeichnung für 4000 Beiträge


Wenn man da am Anfang der Planung steht, lässt es sich ja leicht umsetzen. Dann ist man ja im Grunde nur vom Baugrund abhängig welche Einschränkungen man hat. Sonst kann man da aus dem Vollen schöpfen und machen, was man für richtig hält. Habt ihr euch auf der Baumesse beraten lassen? Was wurde euch da geraten?

» EmilaByz » Beiträge: 103 » Talkpoints: 26,93 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Nein, wir waren einfach bei einigen großen Hausbaufirmen und haben uns verschiedene Häuser angeschaut und dann hab ich mich belesen, was uns da so angeboten wurde. Wir haben dementsprechend auch als Ausgangsbasis ein Haus von der Stange, dass wir dann nach unseren Bedürfnissen angepasst haben.

Solche Messen sind sicherlich nicht schlecht um sich mal den ein oder anderen Denkanstoß zu holen. Aber am Ende des Tages haben ja die Wenigsten von uns Zeit sich ewig mit der ganzen Materie zu beschäftigen und zu schauen, was jetzt wie am besten zusammen passt. Und je individueller man bauen will und je mehr Leistungen man ohne Generalunternehmer verteilen will, umso mehr Plan muss man sich ja machen. Und am Ende finde ich jetzt haben wir kein schlechteres Haus gebaut, nur weil wir nicht alles einzeln durchgeplant haben, sondern manchmal eben schon fertige Lösungen vom Häuslebauer genommen haben.

Ich kenne auch Kollegen, die haben quasi die Variante gewählt überall hinzufahren, ganz viel selber zu vergeben und überall irgendwelche individuellen Varianten zu bauen. Das sieht dann, wenn es gut gemacht ist und man sich auch viel Zeit für die Planungen nimmt, wirklich gut aus, hat aber dann auch teilweise 3, 4 oder 5 Jahre gedauert bis das Haus fertig war von der ersten Planung. Bei uns ging das von Beginn der Planung bis zum Einzug in nicht einmal einem Jahr durch.

» Klehmchen » Beiträge: 4996 » Talkpoints: 817,19 » Auszeichnung für 4000 Beiträge



Keiner hat gesagt Bauen wäre einfach;) Ohne Stress geht das wohl nicht wirklich. Denke da muss auch jeder seinen Weg finden. Kommt natürlich auch darauf an ob man überhaupt mehrere Jahre Zeit hat alles zu planen.

Ich hatte Freunde, die wollten ein Haus bauen weil sie ein Kinder erwartet haben und ihre Wohnung zu klein war für drei Personen. Hatten während der Schwangerschaft schon geplant und das Haus schon fast fertig geplant. Bei der Geburt hat sich dann herausgestellt, dass sie Zwillinge bekommen haben;) Dann konnten sie die Planung von Neuem beginnen und haben etwas größer Planen müssen. Gut, vieles kann gleich bleiben aber trotzdem hat es wieder ein halbes Jahr gedauert bis die Bauarbeiten anfingen konnten.

» EmilaByz » Beiträge: 103 » Talkpoints: 26,93 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Danke für die ganzen Infos! Da sieht man mal wieder, dass es sich echt auszahlen kann, in einem Forum zu fragen! :D Ich will mich da eigentlich auch gar nicht zu sehr einmischen in deren Hausplanung, ich werde ja schließlich auch nicht dort wohnen, aber die Messen waren super und die haben sich dort ziemlich lange mit Vaillant unterhalten. Da habe ich dann die Verantwortungen aber endgültig abgegeben. :lol: Ich schätze, die werden Beratungstermine mit dem Hersteller ausmachen und da sieht man dann ja auch genau, welche Art man will und wie man sie kombinieren mag usw. Danke!!

» Herzdame » Beiträge: 82 » Talkpoints: 13,66 »


Ähnliche Themen

Weitere interessante Themen

^