Warensendung - Waren einfach günstig versenden

vom 24.07.2008, 11:34 Uhr

Hallo zusammen,

wer eine Kleinigkeit zu versenden hat, der sollte auf die Warensendung der deutschen Post zurückgreifen.

Diese unterscheidet zwischen drei Größen. So gibt es die Standard Sendung, die zur Zeit eine Länge von 14 cm bis 23,5 cm, eine Breite von 9 cm bis 12,5 cm und eine Höhe von 0,5 cm haben darf. Allerdings dürfte diese Sendung für die meisten nicht interessant sein, denn das Gewicht ist mit 20 Gramm doch sehr gering, da die Verpackung ja auch mitzählt. Dafür kostet ein Versand von Waren hier nur 0,45 Euro.

Die mittlere Warensendung dürfte da schon interessanter sein. Diese nennt sich Kompakt und man darf immerhin schon 50 Gramm versenden. Die Maße weichen auch von der Standart Warensendung ab. Die Länge darf hier zwischen 10 cm und 35,3 cm, die Breite 7 cm bis 30 und die Höhe 15 cm betragen. Der Preis für die Warensendung Kompakt beträgt zur Zeit 0,70 Euro.

Die wohl interessanteste Variante Waren zu versenden ist die Maxi Warensendung. Hier betragen die Maße, ebenfalls wie bei der Kompakt Warensendung, Länge 10 cm - 25,3 cm, Breite 7 cm bis 30 cm und die Höhe 15 cm. Das Gewicht jedoch ist hier schon um einiges höher, denn die Warensendung Maxi darf ein Gewicht von 500 Gramm haben und kostet 1,65 Euro.

Egal ob es sich um eine Standard Warensendung, Kompakt Warensendung oder Maxi Warensendung handelt, die Handhabung ist überall die gleiche. Der Brief darf nicht verschlossen sein, zumindest nicht zugeklebt. Man darf den Brief mit Musterbeutelklemmen oder auch mit Heftklammern verschließen. Man darf der Warensendung keine persönliche Mitteilungen beilegen, nicht mal ein kleiner Zettel, mal abgesehen von einer Kopie der Adresse, sollte mal etwas raus fallen. Daher empfiehlt es sich den Inhalt einer Warensendung noch mal in einen Gefrierbeutel zu packen und dort die Adresse mit rein zu packen. Sollte beim sortieren der Umschlag beschädigt werden oder sollte die Musterbeutelklemme abfallen, so kann die Post die Sendung noch auf alle Fälle zustellen. Allerdings sind schriftliche Mitteilungen wie Lieferscheine, Rechnungen und Vordrucke für den Zahlungsverkehr zulässig.

Man sollte jedoch beachten, dass eine Warensendung bis zu fünf Tage unterwegs ist, also ist es nichts für diejenigen, die die Waren schnell versenden wollen. Zusätzlich zu der Empfängeradresse muss noch der Zusatz Warensendung, welches man direkt über die Empfängeradresse schreiben sollte (wenn möglich mit einem dickeren Stift, damit es nicht übersehen wird).

Des Weiteren sind natürlich Inhaltsstoffe die gegen die AGB der deutschen Post verstoßen nicht erlaubt.

Liebe Grüße von der
Laufmasche

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» Laufmasche » Beiträge: 7656 » Talkpoints: -21,78 » Auszeichnung für 7000 Beiträge



Da ich in den letzten Zeit doch häufiger Warensendungen verschicke, habe ich in Gesprächen mit den Post-Angestellten noch einiges hinzuzufügen.

Laufmasche hat geschrieben:Der Brief darf nicht verschlossen sein, zumindest nicht zugeklebt. Man darf den Brief mit Musterbeutelklemmen oder auch mit Heftklammern verschließen.
Ein solcher Brief darf auch mal verschlossen sein, sollte aber leicht zu öffnen sein und muss auf jeden Fall den Vermerk "Darf zu Kontrollzwecken geöffnet werden" enthalten. Alternativ kann man auch in der Filiale den Brief verschließen lassen, die Angestellten werden den Inhalt kurz kontrollieren und dann vermerken, dass ein Kontrolle stattgefunden hat.

Laufmasche hat geschrieben:Man darf der Warensendung keine persönliche Mitteilungen beilegen, nicht mal ein kleiner Zettel, mal abgesehen von einer Kopie der Adresse, sollte mal etwas raus fallen. ... Allerdings sind schriftliche Mitteilungen wie Lieferscheine, Rechnungen und Vordrucke für den Zahlungsverkehr zulässig.
Es sagt auch niemand etwas, wenn man einen kleinen Zettel mit einer austauschbaren Nachricht dazulegt, wie beispielsweise "Danke für Ihren Einkauf bei ..."

Laufmasche hat geschrieben:Daher empfiehlt es sich den Inhalt einer Warensendung noch mal in einen Gefrierbeutel zu packen und dort die Adresse mit rein zu packen. Sollte beim sortieren der Umschlag beschädigt werden oder sollte die Musterbeutelklemme abfallen, so kann die Post die Sendung noch auf alle Fälle zustellen.
Hier kann man auch gut Einkaufstüten nutzen, gerade wenn man viel verschickt ist das auf Dauer günstiger.

Laufmasche hat geschrieben:Man sollte jedoch beachten, dass eine Warensendung bis zu fünf Tage unterwegs ist, also ist es nichts für diejenigen, die die Waren schnell versenden wollen. Zusätzlich zu der Empfängeradresse muss noch der Zusatz Warensendung, welches man direkt über die Empfängeradresse schreiben sollte (wenn möglich mit einem dickeren Stift, damit es nicht übersehen wird).
Inzwischen ist es aber oft so, dass die Warensendungen schon am nächsten Tag beim Empfänger sind. Ausgenommen Zeiten mit hohem Sendungsaufkommen wie Ostern oder Weihnachten, da kann eine solche Sendung auch schon mal drei Wochen unterwegs sein.

» JotJot » Beiträge: 14093 » Talkpoints: 13,28 » Auszeichnung für 14000 Beiträge


Hallo JotJot,

mein Beitrag wurde nicht aufgrund von Daten von der Post erstellt, sondern sind größtenteils eigene Erfahrungen.

Der Brief darf nicht verschlossen sein, ich hatte schon das ein Brief zurück kam, weil er der Post wohl zu sehr verschlossen war und das obwohl ich zwei Streifchen Tesafilm drüber hatte, die man einfach hätte abziehen können, da ich bei beiden Streifen die Enden eingeschlagen hatte.

Die Kontrolle macht die Post nicht zwingend, daher sollte man sich darauf nicht verlassen und auch kann es dann trotzdem dazu kommen das der Brief zurück kommt, weil er eben verschlossen ist und zwischenzeitig nicht mehr geprüft werden kann.

Laut Post darf kein Brief mit rein, welche Mitteilungen mit in den Brief dürfen hat sich mit der Zeit auch mal verändert, somit sollte man das immer mal wieder auf der Homepage der Post nachprüfen. Wenn dir bisher noch nichts zurück kam oder deine Empfänger noch kein Nachporto zahlen mussten ,dann liegt das sicherlich daran, dass noch keiner deine Post kontrolliert hat. Ich würde die Sendung ablehnen, wenn sie nicht wichtig wäre, nur weil der Absender meine Senung meinte er müsse gegen die AGB der Post handeln.

Zum extra einpacken. Man kann auch Alufolie, Knisterfolie, eine alte Tüte vom Klopapier oder sonst etwas verwenden. Der Gefrierbeutel war nur ein Vorschlag und was ich verwende. Was für eine Verpackung man verwendet ist im Endefekt jedem selbst überlassen.

Und zu den Zeiten wie lange die Post unterwegs ist. Das stimmt auf keine Fälle das die Post mittlerweile fast immer am nächsten Tag unterwegs ist. Auch heute ist es so, dass viele Sendungen noch mehr als zwei bis drei Tage unterwegs sind. Natürlich kommt dies auch auf die Region drauf an und wie hoch dort das Postaufkommen ist. Aber im allgemeinen muss man eben mit bis zu fünf Tagen rechnen, was bei der Büchersendung der gleiche Fall ist (und hier habe ich in letzter Zeit sehr viele Sendungen erhalten).

Liebe Grüße von der
Laufmasche

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» Laufmasche » Beiträge: 7656 » Talkpoints: -21,78 » Auszeichnung für 7000 Beiträge



Hallo Laufmasche, wie ich in meinem Beitrag oben schon geschrieben habe, habe ich in der letzten Zeit sehr viele (etwa 25 pro Monat) Warensendungen und auch Büchersendungen verschickt, sonst eher unregelmäßig. Und die von mir angegebenen Tipps habe ich schon mehrfach erfolgreich angewendet :wink:

Tesa-Film ist wirklich keine gute Idee. Wenn, dann sollte man einen neune Briefumschlag, am besten Lufpolster nehmen, diese haben eine gummierte Seite und die andere Seite ist mit einer Folie geschützt. Wenn ich den Brief damit original zugeklebt habe, hatte ich noch nie Probleme. Und da ich auch selbst schon solche Briefe ohne Nachporto-Zahlungen erhalten habe, mir das auf der Postfiliale bestätigt wurde, denke ich dass das so toleriert wird.

Da ich meine Brief häufiger in der Postfiliale abgebe haben die Angestellten dort auch schon in meinem Beisein geprüft und bisher noch nichts moniert, wenn eine Mitteilung in Form von "Danke für den Einkauf " beigelegt war, sondern den Brief gleich mit dem Vermerk "geprüft" versehen. Während eine private Mitteilung an eine gute Freundin entfernt wurde, obwohl dort sinngemäß auch nur stand, "Danke für's Ausleihen, bis zum Soundsovielten. Liebe Grüße..." In solchen Zusammenhängen kam es dann auch zu Gesprächen, dass man eben das nicht darf, dass neutrale Mitteilungen fast immer toleriert würden.

Die Laufzeiten sind tatsächlich meine Erfahrungen, ich selbst habe auch schon viele Waren- und Büchersendungen so schnell erhalten (etwa 15 pro Monat). Auf keinen Fall stimmt das also nicht. Ich habe ja auch geschrieben oft nicht immer.

» JotJot » Beiträge: 14093 » Talkpoints: 13,28 » Auszeichnung für 14000 Beiträge



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