Windows startet nicht!

vom 24.07.2008, 12:31 Uhr

Ich habe ein HP Pavillon dv2115ea mit Windows XP. Aber irgendwie will mein Laptop Win XP nicht finden. Ich habe dann versucht XP neu zu installieren, da hat die Installation-CD meine Festplatten nicht gefunden.

Über Google habe ich herausgefunden, dass es an der Festplattentreiber lag und habe dies bei der Windows-CD mit Linte installiert und nochmal versucht, dann hat die Festplatten gefunden, aber wenn ich bei Festplatten formatiere auf langsam stelle, bleibt er bei 57% stehen. Wenn ich aber auch schnell stelle, geht alles prima -> Windows wird installiert, aber nach der Installieren kommt NTLD fehlt.

Dann hab ich mit der Wiederherstellungskonsole den Befehl Fixboot ausgeführt, aber das hat bei mir nichts gebracht. Ich habe dann bemerkt, dass die Partition, auf der Windows XP drauf ist den Buchstaben D: hat und die HP-Backup Partition C: hat.

Was soll ich jetzt machen ?

» cybesun » Beiträge: 9 » Talkpoints: 0,16 »



Momentan werden für

HP Pavillion dv2115ea
nur noch Ersatzteile im Internet angeboten. Aber zurück zum eigentlichen Problem. Der Rechner wurde falsch aufgesetzt. Auch bei Windows XP hat sich an der Reihenfolge der Laufwerke im Prinzip nichts geändert. Dabei ist zu beachten, dass nicht alle Partitionen einer Festplatte auch als bootfähig erkannt werden. Üblicherweise erhält die Partition, von der aus das Betriebssystem geladen und gestartet wird den Laufwerksbuchstaben C:.

Wenn ein Systemimage oder eine Spiegelung bzw. Backup auf ein anderes Laufwerk gemacht wurde, hier D:, dann kann man davon nicht ohne weiteres booten. Auch geistert oft noch das Missverständnis herum, dass Backups vollständige, insbesondere auch bootfähige Kopien der Betriebssystemplatte seien, von denen man im Bedarfsfalle unter vorheriger Änderung der Bootreihenfolge im "BIOS" direkt das Betriebssystem starten lassen könne.

Die meisten Backups verlangen zumindest ein bereits geladenes System, bevor diese eine Recovery erfolgreich gestalten. Insofern nützt einem ein Backupprogramm bei Systemcrash überhaupt nichts. Es soll zum Beispiel eher dazu dienen, eine einmal missglückte Installation von Programmen, die Probleme bereiten, wieder "rückgängig" machen zu können, indem eine ältere Version des OS "über gebügelt" wird, ohne, das wieder alles mit Neuinstallation von vorne beginnen muss. Dabei ist der Vorteil, dass die vorher getroffenen Konfigurationen vom Backup wieder eingespielt werden, was einem eine Menge an Feinarbeit erspart.

Allerdings wird man im vorliegenden Falle um eine bereits erwähnte Neuinstallation nicht herum kommen. Diesmal mit korrekter Zuweisung der Laufwerke. Denn:
Die Fehlermeldung "NTLDR fehlt" wird oft dadurch verursacht, dass das BIOS versucht, von einem externen, nicht bootfähigen Medium Windows zu laden.

Tipp: Ich klone die Bootplatte mit dem System. Im Fehlerfalle stöpsele ich die fehlerhafte Platte ab und die vorher geklonte an. Das ist m.Mn. nach praktikabler als "Backup". Allerdings müsste man bei Notebooks schon gewisse Kenntnisse haben, wie man die Platten einfach demontieren kann, ohne allzu viel kaputt zu machen.

» Gorgen_ » Beiträge: 1071 » Talkpoints: 377,67 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


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