Traditionen aus Deutschland verschwinden - Was soll das?

vom 06.11.2013, 15:10 Uhr

Am besten benennen wir gleich noch Weihnachten in "Tannenbaumfest" und Ostern in "Eierfest" um, damit die Muslime guten Gewissens mitfeiern können. Warum sollten sie das denn überhaupt wollen? Die haben ihre Feste und wir haben unsere. Ich finde es ja immer lustig, wenn solche Forderungen gar nicht von den Muslimen selbst kommen, sondern von irgendwelchen deutschen Politikern, die irgendwie eine etwas übertriebene Vorstellung von Gastfreundlichkeit haben.

Warum sollten sich Muslime an St. Martin überhaupt ausgeschlossen fühlen? Keiner verbietet muslimischen Kindern, die einen deutschen Kindergarten besuchen, eine Laterne zu basteln und mitzugehen, außer vielleicht ihre Eltern, aber das ist dann allein deren Problem. Wenn man sich in Deutschland integrieren will, dann kann man doch auch so ein Fest mitfeiern ohne gleich ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, weil es nicht der eigenen Religion entspricht. Wenn mich eine türkische Familie zu einem ihrer Feste einladen würde, würde ich auch nicht gleich aus Prinzip nein sagen, nur weil ich kein Moslem bin.

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» Jessy_86 » Beiträge: 5460 » Talkpoints: 0,18 » Auszeichnung für 5000 Beiträge



Auslöser für die Diskussion, ob man das Martinsfest umbenennen soll war der Vorgang, der in diesem Artikel beschrieben wird. Da wurde aus etwas was sich eingebürgert hat, ein neuer Name abgeleitet. Was ja auch eine Form von Tradition ist. Das Sankt Martin Fest wird aber dort ansonsten gefeiert, wie sonst auch.

Ist es nun richtig, dass sich Angestellte einer Kindertagesstätte deshalb bedrohen lassen müssen? Wenn ich mir so Aussagen wie diese:

Das schlimme finde ich auch noch, dass durch solche Maßnahmen viele Deutsche auch Wut und Enttäuschung den ausländischen Bürgern gegenüber empfinden. Das solche Maßnahmen dazu führen, dass sich die Christen im eigenen Land diskriminiert fühlen, daran denkt niemand.

muss man in Deutschland brav darauf achten, dass man ja nichts ändert, weil es sonst so ausgelegt wird, dass man ja zu sehr versucht ausländische Mitbürger zu integrieren. Dabei ging es grundlegend in dem genannten Fall noch nicht mal darum!

Zu den angeführten katholischen Kirchen in der Türkei: Die Zahl der Katholiken in der Türkei ist verschwindend gering. Vor allem zum Vergleich der Muslime in Deutschland. Und es gibt auch in der Türkei eine im Verhältnis zu den katholischen Bewohner große Anzahl an katholischen Kirchen.

Davon mal abgesehen, der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat gesagt, dass die Geschichte mit dem Teilen würden sie unterstützen, da Sankt Martin ein durchaus vorbildliches Leben gespielt hat. Die Forderung nach einer Umbenennung wird also noch nicht mal aus der Richtung gefördert. Sie unterstützen sogar, dass muslimische Kinder an den Laternenumzügen teilnehmen!

Andere Parteimitglieder Der Linken, die den Stein wohl ins Rollen brachten, unterstützen die Aktion ihres Kollegen ebenfalls nicht. Die Linkspartei hat grundsätzlich kein Interesse daran, das Fest abzuschaffen. Es hat sich nur ein Politiker dazu geäußert. Und ich vermute mal stark, dass es dem vom Grundgedanken nur um was Gemeinsames ging. Wobei er ja der Meinung zu sein scheint, man braucht keinen Heiligen, auf dem die Tradition aufbaut. Was ich persönlich nun nicht so empfinde. Man sollte das Kind schon beim Namen nennen und Sankt Martin so darstellen, wie es überliefert wurde.

» LittleSister » Beiträge: 10492 » Talkpoints: 1,84 » Auszeichnung für 10000 Beiträge


Sherlock-Holmes hat geschrieben:Das solche Maßnahmen dazu führen, dass sich die Christen im eigenen Land diskriminiert fühlen, daran denkt niemand.

Also wenn sich ein Christ in Deutschland diskriminiert fühlt dann leidet er unter extremem Realitätsverlust. Dieses Land wird von einer christlichen Partei regiert, der Staat kassiert für die christlichen Kirchen Mitgliedsbeiträge und unterstützt sie mit Steuermitteln, hier wird an mehr christliche Feiertage nicht gearbeitet als in vielen anderen Ländern, in vielen Schulen sind Kreuze an den Wänden und christlicher Religionsunterricht für alle Kinder ist immer noch völlig normal und ich könnte diese Liste noch endlos fortführen.

Wenn du dich diskriminiert fühlst, dann versuch dich mal in die Lage der Menschen zu versetzen, die keine Götter anbeten und die nicht an jeder Ecke mit der Weltanschauung der Religiösen konfrontiert werden wollen. Frag mal Eltern, wie schwer es ist einen Kindergarten oder eine Schule für ihre Kinder zu finden, in der keine religiöse Indoktrination stattfindet. Hier wird immer von "ausländischen Mitbürgern" geredet, aber die Zahl der Menschen, die sich von jeder Art von Religion frei gemacht haben steigt, viel stärker als die Mitgliederzahlen der Religionen. Bevor man hier mit seiner latenten Fremdenfeindlichkeit ankommt sollte man sich mal die Tatsache vor Augen führen, dass es auch genug Menschen mit deutschem Pass gibt, die diesen ganzen religiösen Zirkus nicht mehr wollen.

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» Cloudy24 » Beiträge: 23491 » Talkpoints: 135,18 » Auszeichnung für 23000 Beiträge



Ich muss sagen, dass auch ich über diese ganze Diskussion sehr erschrocken bin und das ganz und gar nicht gutheißen kann. Jedes Land hat seine Geschichte und seine Traditionen und es darf einfach nicht sein, dass man diese verleugnen muss. Immerhin steht es doch jedem frei, ob er in diesem Land leben möchte oder nicht. Es zwingt doch niemand jemanden dazu, sich hier aufzuhalten und mit unseren Festen und Bräuchen konfrontiert zu werden.

Ich denke in solchen Situationen immer darüber nach, dass es sicherlich kein anderes Land auf der Welt gibt, in welchem man solche Gespräche überhaupt führen muss denn sicherlich würde sich niemand anderes seine Bräuche verbieten lassen. Das geht einfach nicht und ist unmöglich. Vermutlich würde es in anderen Ländern sofort Ausschreitungen geben und nur wir Deutschen sind so blöd, dass wir das mit uns machen lassen.

Ich habe noch nie verstanden, warum man nicht mehr Zigeunerschnitzel sagen darf, denn das ist einfach lächerlich und entbehrt jeder Begründung. Es ist doch überhaupt nichts schlimmes daran, dass dieses Gericht nun einmal so heißt, denn immerhin gibt es ja auch Hamburger und Amerikaner sowie Thüringer, da sagt auch niemand etwas. Ich finde die ganze Debatte einfach nur lächerlich und an den Haaren herbei gezogen. Ich denke, dass wir uns unsere Bräuche nicht verbieten lassen dürfen! Deutschland ist ein christliches Land und man kann andere Religionen und Herkunften tolerieren aber man muss nicht seinen eigenen Ursprung verleugnen!

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» Prinzessin_Erika » Beiträge: 2010 » Talkpoints: 6,28 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Cloudy24 hat geschrieben:
Sherlock-Holmes hat geschrieben:Das solche Maßnahmen dazu führen, dass sich die Christen im eigenen Land diskriminiert fühlen, daran denkt niemand.

Wenn du dich diskriminiert fühlst, dann versuch dich mal in die Lage der Menschen zu versetzen, die keine Götter anbeten und die nicht an jeder Ecke mit der Weltanschauung der Religiösen konfrontiert werden wollen. Frag mal Eltern, wie schwer es ist einen Kindergarten oder eine Schule für ihre Kinder zu finden, in der keine religiöse Indoktrination stattfindet. Hier wird immer von "ausländischen Mitbürgern" geredet, aber die Zahl der Menschen, die sich von jeder Art von Religion frei gemacht haben steigt, viel stärker als die Mitgliederzahlen der Religionen. Bevor man hier mit seiner latenten Fremdenfeindlichkeit ankommt sollte man sich mal die Tatsache vor Augen führen, dass es auch genug Menschen mit deutschem Pass gibt, die diesen ganzen religiösen Zirkus nicht mehr wollen.

Wieso wird immer pauschal davon ausgegangen, dass Deutsche auch gleich Christen sind? Vielleicht war das vor 60 Jahren noch gewöhnlich und normal, aber es gab noch nie so viele Kirchenaustritte Deutscher Staatsbürger wie in den letzten Jahren. Ein eindeutiges Zeichen dafür, dass viele Deutsche mit dem Christentum rein gar nichts am Hut haben.

Weshalb wird nicht auch mal stärker an diese Menschen gedacht? Ich fühle mich in meinem eigenen Land nicht diskriminiert, wenn jemand Feiertage mit religiösem Hintergrund umbenennt, um sie neutraler für alle Bewohner des Landes zu gestalten. Christen werden auch in unserem Land bald eine Minderheit sein. Nicht, weil andere Religionen die Oberhand gewinnen, sondern weil der Anteil derer, die gar keiner Religion angehören, immer größer wird. Ich werde auch meine Kinder niemals taufen lassen, weil ich mit dem Christentum nichts am Hut habe. Weshalb wird mir pauschal trotzdem unterstellt, ich müsste an irgendwelchen christlichen Feiertagen hängen? Die sind mir genauso egal wie muslimische oder buddhistische Feiertage.

» Haudegen » Beiträge: 391 » Talkpoints: 6,91 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Das Thema ist wirklich sehr heikel. Ich gebe jedoch auch zu, dass ich oftmals Ausdrucksschwierigkeiten habe und etwas falsch rüber bringe. Doch im Grunde ärgert mich einfach nur dieses „Extra-Wurst“ Verhalten, welches Gästen und Migranten in diesem Land zugesprochen wird, obwohl viele nicht einmal explizit darum gebeten haben! Das muss man hier klar einfach sagen, viele Ausländer haben jetzt nicht besonders darauf gepocht, dass das Feiern des öffentlichen Weihnachtsfestes in einigen deutschen Städten bereits aus Rücksicht auf Muslime verboten wurde. Ebenso haben viele nicht gefordert, dass die Begrüßungsfloskel „Grüß Gott“ in BW unterbunden wird. Das mit St.Martin ist jetzt wieder das letzte Tröpfchen, was das Fass letzten Endes zum überlaufen bringt.

Es mag sein, dass viele Kitas und Kindergärten Süppchen oder andere Schmankerl mit Sonnen, Monde und Sterne zubereiten. Doch deswegen muss man es noch lange nicht so umnennen. Wir nennen demnächst Weihnachten ja auch nicht „Tag der Geschenke“ oder Ähnliches. Diese Menschen kommen in unser Land, feiern ihren Ramadan, wo zig Schüler stets freibekommen, sie feiern Zuckerfest und mehr. Niemals würde ich mir auch nur erdreisten das unterbinden zu wollen. Sollen sie machen und an Gastfreundlichkeit mangelt es gewissen Gästen in diesem Land ohnehin nicht! Doch ich sehe nicht ein, dass hier das deutsche Kulturgut teilweise mit Füßen getreten und massiv umgeändert wird, darüber hinaus werden klassische Sprachgebräuche abgeändert, weil auf einmal Hinz und Kunz sich ärgern.

Zigeunersoße und Negerkuss sind jetzt nur ein Teil dessen, was mag noch kommen? Man stellt sich jetzt vor, welche Kleinimbisse ihre Plakate umändern müssen, die Flyer usw. Das steht in keiner Relation zu einem „selbst aufgetischten“ Schaden, denn niemand bezeichnet Roma oder Sinti als Zigeuner, weil es das Zigeunerschnitzel gibt. Gewisse schwarze Schafe, siehe Beispiel Duisburg sind für das „Zigeuner“ verantwortlich und da müssen sich die Landsleute bitte selber an den Kopf packen und sich fragen, was Fremdschämen in den eigenen Reihen bedeutet.

Natürlich tut es mir nicht weh, wenn St.Martin – Sonne, Mond oder Sterne heißen würde. Es ist auch nicht schmerzhaft, wenn Weihnachten auf einmal Fest der Liebe heißen müsste. Doch es geht ganz einfach ums Prinzip. Es sind Menschen hier, die wir integrieren sollen und die sich natürlich anpassen möchten. Doch hier wird alles auf Biegen und Brechen umgeändert, dass sich gar niemand mehr wirklich integrieren muss, denn wir drehen uns ja für andere herum! Wozu? Fakt ist, dass mit diesem Verhalten die Politiker, dass rechte Gedankengut weiter schüren.

» Glasreinigerin » Beiträge: 1008 » Talkpoints: 0,10 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


Glasreinigerin hat geschrieben: Doch hier wird alles auf Biegen und Brechen umgeändert, dass sich gar niemand mehr wirklich integrieren muss, denn wir drehen uns ja für andere herum! Wozu? Fakt ist, dass mit diesem Verhalten die Politiker, dass rechte Gedankengut weiter schüren.

Ich denke, besonders der letzte Satz entspricht der Wahrheit. Vieles wird hier durch die Medien verbreitet und aufgebauscht, so dass der Anschein entsteht "wir gegen die". Dabei geht es oft mittlerweile gar nicht mehr um "die Sache" an sich, sondern es wird Zorn geschürt. Zorn auf Menschen, die in unserer Nachbarschaft leben, anders leben und beten. Keiner fragt sich mehr, wie sie denken, warum sie so leben oder welchen Hintergrund das hat.

Zugegeben, manche Menschen aus anderen Kulturkreisen sind anders als wir, vielleicht haben wir auch kein Verständnis für deren Denkweise oder Lebenseinstellung. Manche Menschen wollen anderen ihren Glauben oder ihre Meinungen aufdrücken, aber das betrifft nicht nur Migranten, sondern auch Deutsche. Vieles, worüber wir uns aufregen, was bei uns Unverständnis auslöst ist eine Sache, die von Einzelnen ausgelöst wurde. Ob nun die Debatte um Roma und Sinti oder die Kriminalitätsrate von Migranten. Die Medien machen aus wenigen Vorfällen ein großes Theater. Ich selbst kenne keine kriminellen Migranten, sehr wohl aber gebildete Menschen, die vielleicht einen anderen Glauben haben. Mit denen man aber ganz normal reden kann und die sich auch oft für Vieles schämen, was öffentlich über ihre Landsleute propagiert wird.

Ich persönlich habe weder etwas dagegen, wenn mein Nachbar Ramadan feiert, noch wenn seine Kinder für das Zuckerfest schulfrei bekommen. Es sind Traditionen bzw. religiöse Feiern, die zu ihrem Leben dazu gehören wie zu unserem. Ich denke, man sollte jedem seine Lebenseinstellung und seinen Glauben lassen, egal, woher er kommt oder wo er lebt.

In den überwiegenden Fällen tut niemand Jemand anderem etwas schlechtes, wenn er seine religiösen Feste feiert. Wenn der Nachbar das nicht sehen möchte, soll er wegschauen. Das gilt für mich sowohl für die Feste unserer Mitbürger ausländischer Wurzeln, als auch für die Feste der hier lebenden Christen. Um aufeinander zuzugehen, brauchen wir keine Namensänderung von Festen. Und ich denke, dass das einzige Richtige nun mal ist, aufeinander zuzugehen. Nur so kann man Missverständnisse und Fremdenhass vermeiden.

Auch, wenn ich selbst Manches nicht mag, was andere tun, muss ich es ihnen nicht verbieten oder dafür kämpfen, dass etwas geändert wird. Wenn ich schon allein den Namen eines Festes ändern möchte, ist das meiner Meinung nach der Anfang von etwas weitaus schwerwiegenderem. Denn ob das Fest "St. Martin" oder "Sonne-Mond und Sterne-Fest" heißt ist für mich unerheblich. Beide Namen machen es für mich nicht besser, schlechter oder anders. Ich muss als "Gegner" aber auch einsehen, dass es für manche Menschen von Wert ist, wie dieses Fest heißt. Wenn ich mich diskriminiert und ausgeschlossen fühle, tue ich das bei beiden Namen und ändere durch eine erzwungene Namensänderung für mich gar nichts. Für andere, sehr religiöse Menschen vielleicht schon.

Ich bin gegen eine Namensänderung, obwohl und gerade weil sich dadurch nichts ändert. Jemand, der sich an diesem Fest oder seiner Durchführung stört, wird es auch dann tun, wenn es anders heißt. Jemand, dem dieses Fest aus diversen Gründen wichtig ist, der wird sich an einer Namensänderung stören. Egal, wie man es macht, man kann es Keinem Recht machen. Und ich bin der Meinung, dass man das auch gar nicht muss. Christen in Deutschland haben ihre Traditionen und Feste, auch die ausländischen Mitbürger bringen ihre aus ihrem Heimatländern mit. Wenn man anfängt, an solchen Traditionen "rumzuschrauben", dann sollte das für alle Richtungen gleich gelten. Wenn wir das aber tun, verlieren unterschiedliche Kulturen ihren Reiz, ihre Identität und werden "Einheitsbrei" ohne Ecken und Kanten, ohne Unterscheidungsmerkmal. Und das nur, damit sich niemand an ihnen stört. Dabei sind es genau diese unterschiedlichen Kulturen, mit denen Deutschland als "multikulturelles Land" wirbt. Wer alle Ecken und Kanten zwangsweise abschleift, schafft Unverständnis und Wut.

» TheDutchess » Beiträge: 541 » Talkpoints: 2,27 » Auszeichnung für 500 Beiträge



Auf der einen Seite ist es doch wirklich gut. So haben all unsere "Ausländer" die Möglichkeit sich besser in die Zivilisation einleben zu können. Für uns deutsche ist es schon doof, mit einem mal Ostern oder Weihnachten anders zu bezeichnen. Zudem glaube ich nicht das der Staat das jemals durchsetzt beziehungsweise durchsetzten kann. Alle Bürger deutschlandweit werden dagegen Proteste erheben. Zudem gibt es auch noch genug andere Wege, wie man "Ausländer" immigrieren kann.

Ich habe nichts gegen Ausländer, aber ich habe etwas dagegen wenn sie in unser trautes Heim kommen und bestimmen wollen. Sie sind hier die "Fremden" und dann sollen sie sich uns anpassen und nicht anders herum! Wir als deutsche sollen immer die Ausländer tolerierten und akzeptieren, was ja auch die meisten machen. Die Ausländer müssen sich anpassen und unsere Feste akzeptieren. Sollen die doch einfach ihre Namen für ihre Feste ändern!

» Neuling95 » Beiträge: 42 » Talkpoints: 26,58 »


Ich werfe mal meinen Schallplattenmodus an. Wäre ganz nett, wenn auch mal alle Beiträge gelesen werden würden. Das Sankt Martins Fest wurde durch eine Kindertagesstätte umbenannt, weil man das Fest dort, resultierend aus einer örtlichen Tradition, eh Sonne-Mond-Sterne-Fest genannt hatte. Die Idee nahm ein Politiker auf, der eben meinte, man solle das Sankt Martins Fest überall so nennen. Die Forderung kam nicht durch ausländische Mitbürger.

Die Phrasendrescherei ist generell hier mal wieder schön anzusehen. Hier wird von den Ausländern gesprochen. Es gibt auch Deutsche, die weder katholisch noch evangelisch sind. Es gibt auch ausländische Mitbürger, die katholisch sind und das Sankt Martins Fest aufgrund ihrer Religion feiern.

So haben all unsere "Ausländer" die Möglichkeit sich besser in die Zivilisation einleben zu können.

Ich glaube es gibt sehr wenig ausländische Mitbürger, die aus dem Busch kommen und Zivilisation nicht kennen. Beziehungsweise werden die wohl andere Probleme haben, als den Namen eines Festes, dass noch nicht mal überall in der Zivilisation gefeiert wird.

Für uns deutsche ist es schon doof, mit einem mal Ostern oder Weihnachten anders zu bezeichnen.

Davon war nie die Rede. Davon mal abgesehen wird Weihnachten auf der ganzen Welt so genannt. Warum sollte es gerade in Deutschland eine Namensänderung statt finden?

Zudem gibt es auch noch genug andere Wege, wie man "Ausländer" immigrieren kann.

Du meinst in­te­g­rie­ren oder? Denn eingewandert sind sie schon.

Ich habe nichts gegen Ausländer, aber ich habe etwas dagegen wenn sie in unser trautes Heim kommen und bestimmen wollen.

Also ich habe hier keine Ausländer, die in mein trautes Heim kommen und mir vorschreiben, wie ich zu leben habe.

» LittleSister » Beiträge: 10492 » Talkpoints: 1,84 » Auszeichnung für 10000 Beiträge


Haudegen hat geschrieben:Ein eindeutiges Zeichen dafür, dass viele Deutsche mit dem Christentum rein gar nichts am Hut haben. Weshalb wird nicht auch mal stärker an diese Menschen gedacht?

Und weil du mit dem Christentum nichts am Hut hast, bekommen deine Kinder auch keine Geschenke zu Weihnachten, dürfen keine Ostereier suchen und auch nicht beim St.-Martins-Umzug mitgehen? Wenn du das Christentum wirklich so sehr ablehnst, müsstest du da auch konsequent sein, aber das würde deine Kinder sicher sehr traurig machen. Warum sollte man stärker an nicht-gläubige denken?

Kennst du irgendjemanden, der sich weigert, Feste mit christlichem Hintergrund mitzufeiern, weil er nicht gläubig ist? Ich nicht! Ich glaube nicht an Gott, aber diese Feste gehören für mich dazu und wenn man sie umbenennen oder sonst etwas verändern würde, wären sie nicht mehr dasselbe, nämlich das, womit ich aufgewachsen bin und womit ich auch Kindheitserinnerungen verbinde. Den religiösen Hintergrund zu kennen, ist für mich Allgemeinbildung, viel mehr aber auch nicht.

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» Jessy_86 » Beiträge: 5460 » Talkpoints: 0,18 » Auszeichnung für 5000 Beiträge


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