Wurdet ihr bereits einmal von einem Krankenwagen abgeholt?
Ich selbst hatte vor einigen Jahren leider ein Erlebnis, an welches ich mich nur ungern zurückerinnere. Dabei spielten wir im Sportunterricht draußen auf dem Rasen Fußball. Da der Rasen noch ziemlich nass war, bin ich ziemlich schlimm ausgerutscht, wobei ich mir mein Sprunggelenk mehrfach gebrochen habe. Da mein Gelenk innerhalb kürzester Zeit schnell anschwoll und dazu auch noch verdreht war, zögerte mein Lehrer nicht lange und rief einen Krankenwagen.
Ich weiß noch ganz genau, dass es mir furchtbar unangenehm war, von einem Krankenwagen abgeholt zu werden. Obwohl ich vor Schmerzen fast ohnmächtig war, wollte ich mich zunächst weigern, einzusteigen, da mir die Situation einfach so peinlich war.
Wurdet ihr bereits einmal von einem Krankenwagen abgeholt? Wenn ja, weshalb? Habt ihr euch ebenfalls dagegen gesträubt einzusteigen, oder wart ihr froh, eine Erlösung für eure Schmerzen zu haben?
Mich hat auch mal der Krankenwagen aufgelesen, weil ich mir am Bahnhof das Knie verrenkt habe. Muss man mögen, das Gefühl!
Deshalb war ich auch nicht in der Lage, mich gegen irgend etwas zu sträuben, sondern froh, dass man mich professionell verpackt und ins Krankenhaus zum Röntgen transportiert hat.
Wieso es jemandem peinlich sein sollte, wenn man medizinische Hilfe braucht, ist mir absolut schleierhaft. Die Damen und Herren Sanitäter tun auch nur ihren Job und merken sich sowieso nur die besonders spektakulären Fälle. Die sind wahrscheinlich froh, wenn sie nur einen "simplen" Sportunfall zu behandeln haben und es nicht um Leben und Tod geht. Und eventuelle Schaulustige sollten sich wohl eher selber schämen, wenn sie jemanden in einer Notsituation anglotzen. Sollte ich jemals wieder einen Rettungswagen brauchen, werde ich wohl wieder froh sein, dass es diesen Service hierzulande gibt und ich nicht selber dafür zahlen muss.
Ich bin auch schon mal mit einem Krankenwagen mitgefahren. Beim Fensterputzen bin ich mit meinem Daumennagel so unglücklich hängen geblieben, dass dieser umgeknickt ist. Es war unglücklicherweise auch an einem Sonntag, und da mich niemand sofort in die Klinik fahren konnte, wurde ein Krankenwagen gerufen.
Ich war froh, als die Sanitäter eingetroffen waren, obwohl es keine so schlimme Verletzung war. Wir sind sogar mit Blaulicht und Sirene gefahren, sodass mir im Krankenhaus ein Arzt sehr schnell helfen konnte. Aber diese Strecke dorthin hätte ich nicht anders zurücklegen können und daher war ich über den Transport sehr glücklich.
Ich wurde zweimal mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gefahren worden. Das lag in beiden Fällen nicht in meinem Ermessen, sondern der Krankenwagen wurde gerufen. In beiden Fällen handelte es sich um Unfälle. Das erste Mal ist ein Auto in einen Stadtbus gefahren und ich bin ziemlich doof auf meinen großen Karabiner an die Absperrung geknallt und hatte mir dadurch einen Leistenbruch zugezogen was sehr unangenehm war. Erst wollte ich nicht mit, doch dann waren die Schmerzen sehr groß, dass ich eh schon Infusionen bekommen hatte und nicht mehr viel mitbekam.
Das zweite mal hatte ich einen Autounfall mit mehreren Überschlägen und da wurde auch der Krankenwagen, Notarzt und Polizei gerufen. Ich stand völlig unter Schock und habe mich daher auch total gewehrt ins Krankenhaus zu fahren. Nach dem Diel, erst eine Zigarette und dann fahre ich mit, bin ich dann doch mitgefahren nachdem es auch meine Oma verlangte die an den Unfallort kam. Peinlich war eher das erste, da ich den Fahrer vom Bus kannte und so, doch eigentlich sollte das echt nicht sein.
Zum einen hat man den Vorteil, dass man gleich in Ärztlicher Behandlung ist und wenn dann noch was passieren sollte, dass einem gleich geholfen werden kann und zudem kommt man dann im Krankenhaus manchmal schneller dran. Die zwei Male wäre es ohne Krankenwagen sicherlich auch gegangen, doch es war besser so. Ein anderes Mal hatte ich der Polizei gesagt, dass ich keinen Krankenwagen bräuchte. Bei mir ist es so, dass ich nach einem Unfall sehr stark unter Schock stehe und daher auch die Schmerzen nicht so spüre und so kam es einmal, dass ich eben keinen Arzt rufen lies und erst nach Hause gefahren bin. Mir ging es dann so schlecht, dass ich fast zusammen gebrochen bin und wurde dann von meinem Freund ins Krankenhaus gefahren und dort wurden dann innerliche Blutungen festgestellt. Also ich würde mittlerweile vielleicht doch eher gleich ins Krankenhaus gehen, wenn auch nicht unbedingt mit dem blauen Wagen.
Ja, ich wurde vor fast 10 Jahren auch mal mit dem Krankenwagen aus dem Sportunterricht abgeholt, da mir beim Fußballspielen die Kniescheibe rausgesprungen war. Peinlich war es mir eigentlich nur, dass ich mitten in der Turnhalle auf dem Boden lag, bis der Krankenwagen eben kam. Auch wenn der Lehrer gnädigerweise alle meine Mitschüler aus der Halle gescheucht hat, bis auf meine zwei besten Freundinnen, war ich für ein paar Tage sicher das Gespächs- und Lästerthema Nummer 1, zum Glück aber in meiner Abwesenheit.
Auch als meine Fruchtblase vor der Geburt meines Sohnes geplatzt ist, musste ein Krankenwagen kommen und mich in die Klinik bringen. Was bleibt einem auch anderes übrig, wenn man niemanden verfügbar hat, der ein Auto und damit die Möglichkeit hat, einen zu fahren. Auch wenn es nicht mitten in der Nacht gewesen wäre, hätte ich ja schlecht zu Fuß gehen oder mit dem Bus fahren können. Peinlich war das selbstverständlich nicht, nur ein klein wenig unangenehm, weil einer der Sanitäter ein alter Bekannter von mir war, denn ich früher nicht so gut leiden konnte. Er war dann zwar sehr nett zu mir, aber das muss man in diesem Beruf ja wohl auch und ich war mich nicht sicher, ob er das wirklich ehrlich meint.
Ich wurde ebenfalls mal nach einem Unfall im Sportunterricht mit einem Krankenwagen abgeholt.
Peinlich bzw. unangenehm war mir das aber nicht. Erstens lag ich bis zum Eintreffen des Krankenwagens in der Regiekabine der Turnhalle auf einer Liege, zweitens ging der Sportlehrer mir mit seinem nervösen Gerenne auf den Nerv
und drittens war ich froh, dass sich endlich jemand um meinen doch ziemlich schmerzenden Fuß kümmerte und mich mitnahm.
Ich wurde auch bereits einmal vom Krankenwagen abgeholt und ich mochte es auch nicht wirklich, aber was bleibt einem hin und wieder übrig. Bei mir war es bei der Geburt von meiner Tochter. Ich hatte zu Hause einen Blasensprung und die Anweisung vom Krankenhaus das ich in diesem Fall nur liegend transportiert werden darf da meine Tochter falsch lag und die Gefahr von einem Nabelschnurvorfall zu hoch wäre wenn ich jetzt herumlaufen würde.
Ist auch nicht gerade lustig wenn man vom Haus die Stiegen heruntergetragen wird und man weiß das man gerade am Ende der Schwangerschaft doch viele Kilos mit sich herumträgt. Ich war dann echt froh als ich im Krankenhaus angekommen bin. Aber in manchen Situationen hilft es einfach nicht und es muss sein.
Ich wurde im Sommer letzten Jahres auf meiner Arbeitsstelle von einem Krankenwagen abgeholt. Mir ging es bereits den ganzen Tag nicht sonderlich gut, ich hatte starke Kopfschmerzen und mir war übel. Als es immer schlimmer wurde, hab ich mich in meiner Mittagspause ins kühle Lager gelegt. Dort fand mich dann eine Kollegin, als ich schon nicht mehr ansprechbar war.
Sie rief sofort den Krankenwagen und ich wurde ins Krankenhaus gebracht. Zu dieser Zeit war ich dann wieder ansprechbar, spürte aber meine Arme und Beine nicht mehr und bekam keine Luft. Die erste Vermutung der Ärzte ging dann auf einen Hirntumor, jedoch wurde nach längeren Tests ein Hormonmangel im Hirn festgestellt. In einem zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt wurde ich dann auf Tabletten eingestellt und hoffe, dass ich den Sani so schnell nicht wieder sehe.
Ich bin zweimal per Krankenwagen ins Krankenhaus gefahren worden. Einmal bin ich über einen Zaun geklettert und bin dann beim Runterspringen mit der Hand am Zaun hängengeblieben. Danach hatte ich dann eine Risswunde zwischen dem Zeigefinger und Mittelfinger, die ich erst gar nicht bemerkt habe. Das war bei einer Sportveranstalung und die Sanitäter meinten dann ich soll ins Krankenhaus und haben mich gleich per Krankenwagen dahin geschickt. Im Grunde eigentlich völlig überkandidelt, aber damals war das nicht schlecht, da ich in einer fremden Stadt war und den Weg ins Krankenhaus selber ewig nicht gefunden hätte.
Ein anderes Mal hatte ich einen Arbeitsunfall und mir meine rechte Hand eingequetscht zwischen einem Griff von einem Hubwagen und einem Gabelstapler. Da sah meine Hand ganz schön platt aus und tat auch höllisch weh. Da ging es dann auch zügig per Krankenwagen ins Krankenhaus. Zum Glück waren es am Ende nur zwei kleine Wunden die genäht wurden und eine kleine knöcherne Absprengung, die man mit Schienen des Fingers gut therapieren konnte, aber das hätte auch anders ausgehen können.
Peinlich war mir das beides mal nicht. Wieso auch, dafür gibt es doch Krankenwagen.
Ich wurde zur Entbindung meines Sohnes vom Krankenwagen abgeholt. Zu dem Zeitpunkt war ich noch total gelassen. Ich sollte mich auf die Liege legen, obwohl ich das garnicht für notwendig empfand, aber das wären die Richtlinien. Der Fahrer fuhr so eilig, dass ich seinem Kollegen, der bei mir saß, schon sagen wollte, sein Kollege solle langsamer fahren, wenn ich noch entbinden soll. ![]()
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