Macht die erste Zigarette süchtig?
Sicherlich haben die meisten Menschen in ihrem Leben schon irgendwann einmal zu einer Zigarette gegriffen – ob sie das dann auch noch ihr weiteres Leben lang getan haben und somit zu aktiven Rauchern geworden sind, oder ob es eben auch nur bei dieser einen Zigarette geblieben ist, ist ja auch noch mal eine andere Frage. Zwar rauchen mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland nicht, aber es gibt eben immer noch genügend Leute, die eben diese Nichtraucher zu den Glimmstängeln verführen könnten, und ich persönlich fände es jedenfalls verdammt ekelhaft, wenn irgendwann wirklich sozusagen die Seiten getauscht werden sollten und es hier in Deutschland mehr Raucher, als Nichtraucher geben sollte.
Ich persönlich habe in meiner Familie bis auf meine Tante überhaupt keine Raucher, und da auch keiner meiner Freunde im Kindesalter, beziehungsweise als Jugendlicher, geraucht hat, hatte ich damals absolut keine Chance, um an Zigaretten ran zu kommen. Wie denn auch, wenn an den Supermarktkassen nur nach den Ausweisen gefragt wird, und all die Zigarettenautomaten, welche in der Stadt gestanden haben, mittlerweile entfernt worden sind? Zwar wollte ich auch nicht unbedingt anfangen, regelmäßig zu rauchen, was ich auch heute noch nicht tue, da mir die gesundheitlichen Konsequenzen einfach zu gefährlich sind und ich mir meinen Körper nicht durch eine Sucht oder sonst irgendetwas zerstören möchte, und überhaupt, kostet das Ganze ja einfach zu viel, aber neugierig war ich dennoch seit meinem dreizehnten Lebensjahr auf das Rauchen.
Nur kam ich zunächst nicht an Zigaretten heran, und dementsprechend groß war mein Erstaunen, als ich plötzlich herausfand, dass ein Mädchen aus meinem Jahrgang schon seit ihrem elften Lebensjahr regelmäßig rauchte. Ich finde, wenn man denn schon unbedingt mit dem Zeug anfangen muss, dann doch bitte erst dann, wenn man auch alt genug ist, um darüber nachdenken zu können, was man tut, und dazu ist man während seines elften Lebensjahres nun sicher noch nicht fähig. Erst vor Kurzem habe ich mir dann aber doch auch mal ein erstes Mal Zigaretten gekauft und ausprobiert, einfach, weil ich so unheimlich neugierig darauf war, wie es sich denn nun wirklich anfühle zu rauchen, und und und. Ich fand es dann auch schon ein bisschen ekelhaft, gleichzeitig hat es mir dann aber auch doch gefallen, und seitdem sage ich auch nicht immer nur ausschließlich „Nein“, wenn auf Partys oder sonst wo mal wieder angefangen wird, zu qualmen, und in die Runde gefragt wird, ob jemand auch eine Zigarette abhaben wolle.
Ich würde mich nun weder als einen Raucher, noch als einen Nichtraucher bezeichnen, sondern eher als eine Art Gelegenheitsraucher, und mein Entschluss hierfür war auch sicherlich nicht der Punkt, dass ich mal zusammen mit Freunden eine rauchen kann – nein, ich war eben schlicht und einfach neugierig auf das Rauchen und als ich es für mich ausprobiert habe, habe ich es eben als eine gar nicht mal so schlechte Möglichkeit zum Entspannen angesehen. Hierbei muss man aber sagen, dass ich mir selbst trotzdem nie Zigaretten kaufen würde, das ist in meinen Augen die pure Geldverschwendung. Ich gönne mir insgesamt vielleicht einmal im Monat eine Zigarette, und nur, wenn ich eine angeboten bekomme. Wahrscheinlich hat schon diese eine Zigarette keine großen Auswirkungen auf meine körperliche Gesundheit, da sich die Lunge ja auch immer wieder selbst säubern kann, zumindest bis zu einem gewissen Grad, aber dennoch treibe ich aus Angst vor Krebs und sonstigen Erkrankungen auch recht viel Sport, um die Arbeit meiner Lunge zu unterstützen und mich weiterhin gesund zu halten.
Bei der ersten Zigarette wird man nicht gleich abhängig. Da muss man schon mehr Zigaretten rauchen. Meine Mutter und ich rauchen selber und ich habe mit dem 12.Lebensjahr zu rauchen begonnen und ich habe bis heute nicht damit aufgehört. Man kann einmal das Rauchen ausprobieren und dann kann man sich das noch überlegen, ob man zu rauchen anfangen will.
quigor hat geschrieben:Bei der ersten Zigarette wird man nicht gleich abhängig. Da muss man schon mehr Zigaretten rauchen. Meine Mutter und ich rauchen selber und ich habe mit dem 12.Lebensjahr zu rauchen begonnen und ich habe bis heute nicht damit aufgehört. Man kann einmal das Rauchen ausprobieren und dann kann man sich das noch überlegen, ob man zu rauchen anfangen will.
Nicht so ganz richtig deine Gedankengänge, denn man kann sogar mehrere Monate rauchen und entwickelt dabei keinerlei Abhängigkeiten und das ist so auch wissenschaftlich erwiesen. Diese Leute hören schlagartig wieder auf und rauchen dann nie wieder. Nicht alle Raucher sind wirklich süchtig, bloß die Leute wissen es eben nicht und das ist der entscheidende Punkt.
Angeblich soll es möglich sein, dass der Körper schon mit der ersten Zigarette eine Sucht entwickelt, bei manchen dauert es lange und sie rauchen aus Coolness oder Stress sehr lange, bevor sie merken, dass sie abhängig sind. Auch ist es kein Zeichen süchtig zu sein, wenn man sagt "Ich kann jederzeit aufhören". Das bedeutet nicht, dass man süchtig ist und es nur versucht sich einzureden, dass es anders ist. Es gibt solche und solche Fälle.
Ich zum Beispiel habe circa fünf Jahre lang geraucht, wirklich richtig geraucht mit nahezu einer Schachtel am Tag und habe abrupt und ohne Probleme aufgehört, als ich die Schäden des Rauchens nicht nur mitbekommen, sondern gesehen habe. Von jetzt auf gleich hatte sich die "Sucht" verabschiedet und ich war rauchfrei. Bei anderen musste ich leider miterleben, wie sie sich nie richtig lösen könnten von der Zigarette. Manche fingen mit ein paar Zigaretten auf Partys an und schon bald rauchten sie ebenfalls Kette und konnten sich nicht mehr lösen.
Ich glaube, es ist auch ein bisschen die eigene Verantwortung und Selbstdisziplin, ob man eine Sucht durchdringen lässt oder nicht. Natürlich kann der Körper süchtig nach dem Stoff werden, aber der Geist entscheidet immer noch, ob man dem nachgibt oder nicht. Daher fiel es mir auch sehr leicht mit dem Rauchen aufzuhören, obwohl ich zuvor süchtig war nach Nikotin. Im Nachhinein kann ich es selbst nicht nachvollziehen, aber der Geist kann immer stärker sein als die Sucht, von daher glaube ich nicht, dass eine Zigarette süchtig macht, genausowenig wie viele Zigaretten süchtig machen. Es ist eine Kopfsache und wer im Kopf stark bleibt und sich dessen bewusst ist, der wird auch nicht süchtig.
Deshalb sage ich oft von einem Verlangen, nach der Zigarette. Nach 30 Jahren Raucherleben habe ich schlagartig für einige Monate keine einzige geraucht. Irgendwie haben mich die Zigaretten gereizt und schon habe ich wieder geraucht. Bin gespannt, wann ich wieder abrupt das Rauchen sein lasse, vielleicht für immer.
Die gesamten Studien erzählen andere Dinge, von Sucht, von Abhängigkeit, usw., aber ich lebe im realem Leben, nicht in einer Studie. Weiterhin allen hier, viel Spaß beim Nichtrauchen oder beim Rauchen.
Ich möchte dir keine Moralpredigten halten, aber versuch es am besten erst gar nicht. Ich habe mit 13 angefangen und mit 16 wieder aufgehört. Zum Glück! ich bin so froh davon los gekommen zu sein, weil es einfach nur total unnötig ist und man seinen Körper mit Schadstoffen belastet wie du jedoch wissen solltest.
Um deine Frage aber zu beantworten: Nein der erste Zug an einer Zigarette wird dich nicht abhängig davon machen, aber dennoch sei vorsichtig aus einer werden schnell mal 2 oder 3 Zigaretten und dann wird es für dich zur Gewohnheit und schon bist du einer dieser Raucher.
iCandy hat geschrieben:Ich wollte jetzt einfach mal fragen, ob bereits die erste Zigarette körperlich abhängig machen kann, denn ich möchte wie gesagt nur einmal testen wie es schmeckt und wie es sich anfühlt, aktiv zu rauchen.
Die erste Zigarette macht dich mit Sicherheit nicht abhängig. Einen großen Ausschlag wird hierbei geben wie weit du charakterlich ausgeprägt bist. Du kannst auch 10 Zigaretten probieren wenn du dann konsequent Schluss sagen kannst. Wenn du natürlich in deinem Umfeld mit der Raucherei vielleicht den Coolen heraushängen lassen möchtest, ja dann wird es wohl etwas eng und die Gefahr sehr groß das du an dem Rauchen festhalten wirst.
Die erste Zigarette macht nicht abhängig, aber man muss sich einmal vor Augen halten wann und wo man seine erste Zigarette raucht. Meistens erfolgt das ganze im Freundeskreis, und selbst wenn es einem nicht schmeckt um dazu zu gehören raucht man dann immer öfters und steckt auch schon mitten drin. Wenige haben die Stärke in diesem Alter zu sagen, dass sie nicht schmeckt, und deswegen dann die weiteren Zigaretten ablehnen.
Ich selbst habe früh angefangen mit dem Rauchen, eben durch diese besagten Freunde. Dort wurde mir auch die erste Angebote und ich fand sie auch widerlich. Nachdem ich allerdings mit meinen Freunden doch viel Zeit verbracht habe und diese älter waren als ich, und das Rauchen für sie mit dazu gehört hat, habe ich mich dazu auch verleiten lassen und war am Glimmstengel gehangen.
Heute rauche ich bereits seit 11 Jahren, habe zeitweilig aufgehört zu rauchen mit Krankenhausaufenthalten und dann doch wieder angefangen. Das hatte dann aber nichts mehr mit Abhängigkeit zu tun, da ich nach mehreren Monaten bereits Clean vom Glimmstengel war. Es hat damit etwa zu tun, dass in meinem Berufsfeld 90% der Kollegen rauchen und die Zigarette nach einem Einsatz einfach dazu gehört hat und es auch die Möglichkeit gegeben hat, das gerade gesehene nochmals für sich oder im Team zu verarbeiten. Es hat einen schlichtweg "näher" gebracht und war/ist auch ein gutes Mittel gegen Stressige Situationen um seine Psyche und die Finger zu beschäftigen. Jedoch kann ich nun auch tagelang ohne eine Zigarette auskommen, sofern es keine stressigen Situationen auf der Arbeit oder auch im privaten Umfeld gibt.
Im Prinzip ist es eine reiche Kopfsache mit dem Aufhören, und ich würde behaupten auch ein starker Raucher kann von heute auf morgen aufhören wenn er selbst vollkommen dahinter steht. Genau das ist allerdings das Problem von Leuten die aufhören wollen es aber nicht können, dass sie hinter dieser Entscheidung nicht konsequent genug stehen und dazu gehöre ich selbst ebenfalls. Denn greife ich nicht zur Zigarette, dann stopfe ich mir eine ganze Tafel Schokolade rein und das das genauso wenig gesund und gut ist, könnt ihr euch denken. Dazu darf man auch nicht vergessen, dass das Rauchen ebenfalls den Appetit zügelt und es auch gerne verwendet wird in Kombination mit Diäten oder um schlank zu bleiben um einfach weniger zu Essen und sein Hungergefühl auszuschalten.
Ob Freunde, Arbeitsumfeld, es sind gute Einbildungen, die wir uns als Entschuldigung nehmen. Da in manchen Gruppen doch die Raucher/innen überwiegen, so rauchen wir selbst auch mit. Eines ist für mich sicher, eine Zigarette beruhigt und irgendwie mag ich den Rauch auch schmecken dürfen. Auf jeden Fall, mein Gewicht konnte ich dadurch konstant halten. Als ich einige Monate aussetzte, mir die Lunge zu teeren, nahm ich zu. Die Zeit des Rauchgens war dann die Naschzeit.
Es ist verrückt, aber ich entscheide mich doch lieber für die Zigarette und offen gesagt ist das Angebot wirklich sehr reichhaltig. Immer wieder kommen neue Geschmäcker, Marken auf den Markt, auch für uns Frauen hat es ein ansehnliches Angebot. Nun mache ich mir den Gefallen, mich durch dieses Angebot zu rauchen, einmal schlank, einmal lang, einmal kurz, einmal leicht, einmal kräftig, auch mal ohne Filter. Meine Entdeckungsreise wird wohl nie enden, dafür sorgt die Tabakindustrie.
Zigarette hin oder her, auch gute Seiten hat sie.
Also ich habe während meiner ganzen Schulzeit nie geraucht bis ich eines Tages einen Zug dieser in der Schweiz sogenannten "Stumpen" probiert habe. Ich fand diesen Geschmack von Anfang an sehr ansprechend, und wollte immer mehr von diesem Zeug, schliesslich habe ich dann am Ende meines 15ten Lebensjahres angefangen zu rauchen, nicht um Cool zu sein, sondern wegen dem Geschmack.
Ich denke, es kommt darauf an, wie die Erbschaft ist und wie dein Körper ist, man kann es bei keinem so genau sagen ob es dich vom ersten Zug aus an süchtig macht (so wie bei mir), nach 2-3 Zigaretten oder vielleicht auch gar nie.
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