Macht die erste Zigarette süchtig?
Auch ich habe in meiner Jugendzeit mehrmals versucht, zu rauchen, um Geschmack daran zu finden und auch, um herauszufinden, was daran so toll ist, wenn man raucht. Selbst wenn die Studien nun stimmen sollte, dass eine erste Zigarette bereits süchtig macht, so bin ich dann wohl eine absolute Ausnahme. Nach jeder Zigarette, die ich probiert habe, das dürften so drei Stück gewesen sein, war jetzt nicht so ein tolles Gefühl und vor allem kein toller Geschmack dabei, weshalb ich eben wieder Abstand davon genommen habe. Heute bin ich auch sehr froh, dass ich, obwohl ich aus einer rauchenden Familie stamme, keine Zigaretten mir kaufen muss und damit auch keiner Sucht frönen muss, die mit dem Rauchen zusammenhängt.
Jedenfalls bin ich bis heute abstinent geblieben und ehrlich gesagt kann ich noch immer nicht verstehen, weshalb so viele Menschen nach wie vor das Rauchen beginnen. Es ist ja nicht nur der gesundheitliche Aspekt, auch täte es mir im Grunde um das ganze Geld leid. Letztendlich gibt man es für heiße Luft aus und das muss doch nun auch nicht sein.
Wie schnell man nun von Zigaretten beziehungsweise vom Nikotin abhängig werden kann, weiß ich nicht. Aber ich denke schon, dass man nach dem Rauchen von wenigen Zigaretten durchaus wieder problemlos das Rauchen einstellen kann. Wenn nun das Rauchen in Gesellschaft stattfindet, in der man sich wohlfühlt, kann ich mir allerdings auch gut vorstellen, dass man das Rauchen weiterhin ausführt. Ich denke, es kommt auch ein wenig darauf an, was man mit den ersten Rauchversuchen verbindet, aber zwangsläufig führen erste Zigaretten meiner persönlichen Meinung nach nicht zu einer Sucht. Du siehst es ja an Deinen Eltern, an anderen Usern von hier und auch an mir, dass eine Zigarette nicht unweigerlich zu einer Sucht führt.
Quatsch, von der ersten Zigarette wirst du garantiert nicht abhängig. Ich glaube, fast jeder Jugendliche hat schon einmal im Leben an einer Zigarette gezogen oder eine ganze aufgeraucht. Und da sind trotzdem eher wenige beim Rauchen geblieben. Ich habe gerade ein wenig recherchiert und unter den unter 18-jährigen in Deutschland sind "nur" ca. ein Viertel Raucher. Wobei ich wette, dass bestimmt 90% alle Jugendlichen es schon einmal ausprobiert haben. Folglich kann man nicht nach einem Mal abhängig werden. Bei einem Mal wirst du ja nicht einmal von härteren Drogen abhängig, wie Kokain und Konsorten. Und Alkohol ist ja genauso eine Droge wie Tabak und so gesehen müsste ja ein Großteil von Jugendlichen schon Alkoholiker sein.
Ich habe auch schon mal eine Zigarette geraucht, um es auszuprobieren und danach nie wieder den Drang dazu verspürt. Und den meisten meiner Freunde ging es ähnlich. Wenn du zum ersten Mal rauchst, wirst du es wahrscheinlich als sehr unangenehm, wenn nicht gar eklig empfinden. Es brennt im Rachen und in der Lunge, dir wird schwindelig und du musst husten. Spaß ist etwas anderes. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es auch nur einen Jugendlichen gegeben hat, der von Anfang an Rauchen als toll empfunden hat. Die meisten Raucher machen wohl weiter, um cool zu sein, bis sie irgendwann wirklich abhängig werden und die Zigaretten brauchen.
Theoretisch macht schon das Konsumieren der ersten Zigarette süchtig. Aber praktisch nicht wirklich. Es gibt ja auch genug Menschen, die wirklich konsequent nur auf Partys rauchen und sonst überhaupt nicht. Oder solche, die das nur im Zusammenhang mit Alkohol machen. Der Sinn der Handlung sei mal dahin gestellt, aber unter Sucht verstehe ich dann schon etwas anderes. Du darfst dir das nicht so vorstellen, dass du mal ziehst und schon hast du das unheimliche Verlangen, genau das immer und immer wieder zu tun. Nur du überschreitest in dem Moment ja deine persönliche Hemmschwelle und damit ist es für dich dann im Nachhinein einfacher, es immer und immer wieder "mal" zu machen.
Mir ist aber nicht ganz klar, warum genau du das machen willst? Nur weil es alle tun und das schon seit Jahren und dich das dann so reizt? Dann mach es halt einfach und gut ist. Dir sollte aber dann eben klar sein, was du da tust. Ich habe schon oft gehört, dass einige auch nur geraucht haben, weil es gerade cool war und die hatten eigentlich nicht einmal das Verlangen danach und geschmeckt hat es ihnen auch nicht. Trotz allem haben sie fleißig mitgemacht. Vollkommen unklar! Da sag ich doch lieber, dass ich noch nie geraucht habe und das nicht tun werde und dann hat sich die Sache. Oder aber ich rauche, weil es mir schmeckt. Alles andere fände ich wirklich komisch.
Wer nicht einmal eine probiert hat, kann auch nicht negativ über das Rauchen sprechen. Süchtig macht die erste Zigarette nicht, wie denn auch denn Du bist mit den ersten Nebenwirkungen beschäftigt und die willst Du ja erforschen. Wie einige über das Rauchen denken, wir wissen, es ist nicht gesundheitsfördernd, aber wenige Vorteile hat es schließlich auch, es beruhigt, ich bin gelassener, konzentrierter, Verdauung wird angeregt und schlank hält es auch. Vom Aussehen, beim Rauchen, ganz abgesehen.
Die erste gab sogar der Vater (absoluter Nichtraucher), seine Kinder sollen Bekanntschaft damit machen und dazu gab es die Bilder, die wir alle kennen. So war der Beginn, Erst Jahre später, ein weiterer Versuch, trotz aktive sportliche Tätigkeit, so wird bis heute geraucht, ohne gesundheitliche Nachteile. So ist es bei mir.
Oh, ich kann mich noch sehr gut an meine erste Erfahrung mit so einem Glimmstengel erinnern und das obwohl es schon etliche Jahre her ist. Es war auch keine positive Erfahrung, denn nach dem ersten Lungenzug ist mir alles aus dem Körper gekommen, was nur drin war, jedenfalls hatte ich so ein Gefühl. Mir war richtig übel und hatte es auch nur aus reiner Neugierde mal ausprobiert, weil es ja alle getan haben und es cool sein musste, wenn es so viele machen, aber das es einem danach so übel geht, wenn man das erste mal auf Lunge zieht, hat mir natürlich niemand gesagt. Danach hatte ich dann auch jahrelang kein Verlangen mehr nach einer Zigarette, also würde ich nicht sagen, das man sofort abhängig davon wird. Körperlich schon mal gar nicht, denn es ist eine reine Kopfsache und nicht zu vergleichen mit anderen Süchten, wie die Drogensucht, wo man auch wirklich körperlich abhängig wird.
Die sogenannte erste Zigarette kann nur süchtig machen, wenn du eine Impulskontrollstörung schon im Vorfeld hast. Ansonsten kann es nicht sofort zur Sucht führen, weill bei einer Zigarette noch andere Faktoren eine Rolle spielen, d.h. die körperliche Abhängigkeit ist viel geringer als beispielsweise beim Alkohol. Das Rauchen wird in erster Linie im Gehirn entschieden und nicht wie bei anderen Süchten im Körper.
Wenn ich mich richtig erinnere hatte ich die erste Zigarette von einem Freund angeboten bekommen und die haben wir in der großen Pause hinter dem Schulhof geraucht. Sie hat mir definitiv nicht geschmeckt, aber da es irgendwie chick war und fast alle in meiner Klasse rauchten habe ich mich daran gewöhnt. Gruppenzwang war es auch ein bisschen, man hat immer mal eine Zigarette angeboten bekommen und musste sich auch mal revanchieren und eine Schachtel herumreichen. Dann wurde es bald Gewohnheit und erst ganz viel später kam die Sucht.
Damals war ich 14, aber das soll keine faule Ausrede sein mit dem Gruppenzwang. Wer nicht rauchte wurde trotzdem nicht ausgeschlossen. Es lag also wirklich an mir und irgendwie hat es mir sogar auch recht schnell geschmeckt.
Also, ich muss auch sagen, das man von der ersten Zigarette nicht gleich abhängig wird, denn das Rauchen ist nicht so eine Sucht, wie die Heroinsucht oder so, denn von der Zigarette bekommt man keine körperlichen Entzugserscheinungen, weil es einfach nur Kopfsache ist, ob man sich abhängig macht oder nicht. Ich habe auch noch nie gehört, das ein Raucher eine Ersatzmedikation, wie z.B. ein Heroinsüchtiger sein Polamidon bzw. Methdon bekommt. Also braucht man schon mal keine Panik haben, das man von der ersten Zigarette gleich süchtig wird. Es gibt ja auch viele Leute, denen ist so schlecht geworden bei der ersten Zigarette, das sie danach keine mehr agefasst haben. Es gibt ja auch Raucher, die nur dann Rauchen, wenn sie alkoholisiert sind und sonst nicht, also kann man da nicht wirklich von einer Sucht sprechen.
Bevor man von Zigaretten körperlich abhängig wird, muss man schon eine Weile intensiven Konsums hinter sich gebracht haben. Über Nacht wird niemand zum schwerstabhängigen Zigarettenraucher, beziehungsweise Nikotin-Junkie. Selbst bei harten Drogen, wozu Zigaretten nun natürlich nicht zählen, muss man den Stoff meistens eine Weile konsumieren, um körperliche Entzugserscheinungen zu spüren. Bei den Zigaretten würde ich mir als Einsteiger nicht so große Sorgen um eine physische, sondern vielmehr um eine psychische Abhängigkeit machen. Je nachdem wie du drauf bist und welchen Stellenwert du den Zigaretten in deinem Leben einräumst, kann das relativ schnell gehen, dass du selbst davon überzeugt bist, das Zeug zu brauchen. Aber auch hier wird die erste Zigarette das wohl kaum schaffen.
Ich habe zum ersten Mal mit ungefähr elf Jahren geraucht und das auch mehrere Male, also mehrmals pro Woche. Nach ein paar Wochen habe ich es wieder gelassen. Dann folgten einzelne, heimlich gerauchte Zigaretten auf Klassenfahrten und in der Raucherecke der Schule. Als Teenager fanden wir das alle total cool und erwachsen. Ich glaube aber, dass die wenigsten dabei geblieben sind. Ich rauche zum Beispiel nur noch selten, ungefähr eine Schachtel pro Jahr. Manchmal rauche ich auch ein oder zwei Jahre gar nicht. Selbst wenn ich mal drei Tage hintereinander geraucht und dabei vielleicht auch mehr als eine Schachtel vernichtet habe, hatte ich niemals das Gefühl, die Kippen wirklich zu brauchen. Das Gefühl psychischer Abhängigkeit kenne ich also nicht und eine physische Abhängigkeit ist mir vollkommen fremd.
Natürlich ist es nicht besonders schlau, wenn du anfängst zu rauchen. Im Grunde genommen ist es auch nicht cool, obwohl es gerade bei Kindern und Jugendlichen oft als cool angesehen wird. Eine einzelne Kippe wird dir auch nicht schaden, das muss man schon leider zugeben, auch wenn es natürlich Teufelszeug ist. Falls du es einfach ausprobieren willst, musst du aber wirklich keine Angst vor einer Abhängigkeit haben – zumindest nicht, wenn du nicht plötzlich feststellst, dass das Rauchen dir total gut gefällt. Dann wirst du früher oder später eine Abhängigkeit entwickeln.
Bei meiner ersten Zigarette war die Wahl ausschlaggebend. Es war eine leichte, lange, schlanke, weisse und die ersten Paffversuche waren erfolgreich und waren die Entscheidung. Ging ich dann auf Lunge, so war meine Entscheidung gefallen, ein weiteres Raucherleben hat begonnen, meines. Ich finde es nicht abartig, wenn wir uns für ein Raucherleben entscheiden, die Nebenwirkungen sind ausreichend bekannt.
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