Sportunterricht - nach Tabelle benoten?

vom 22.05.2011, 10:58 Uhr

Cappuccino hat geschrieben:Schlecht finde ich sie in Disziplinen wie Stabhochsprung, weil man dafür nicht alleine üben kann. Und die Dicken oder Kleineren haben natürlich wieder einen Nachteil.


Stabhochsprung gehört ja nun an einem Allerweltsgymnasium auch nicht unbedingt zu den bevorzugten Sportarten. Und selbst wenn es gemacht wird, ist es ja nur eine Disziplin unter den Leichtathletikdisziplinen und das kann man dann ja auch ausgleichen. Kugelstoßen, Weitsprung, die ganzen Laufdisziplinen kann man ja alle auch außerhalb des Sprtunterrichts üben. Auch die Sprungkraft kann zu Hause üben, sodass man beim Hochsprung dann nur die Technik in der Schule üben muss.

Auch so gleicht sich vieles ja aus im Sportunterricht. Derjenige der ein großer muskelbepackter Athlet ist, bekommt dafür beim Turnen Probleme, weil er nicht so flink und wendig ist und vieles dann schlecht geht oder einfach steif aussieht. Genauso müssen ja auch bei Klimmzügen oder Seilklettern die ganzen Muskeln mit nach oben bewegt werden und die wiegen ordentlich. Das muss also nicht unbedingt ein Vorteil sein.

Und dann gibt es ja auch genug Ballsportarten, wo man einfach mit der richtigen Technik auch als scheinbar kleiner und schmächtiger Sportler viel erreichen kann. Im großen und ganzen ist der Sportunterricht sicher nicht immer fair, was die Benotung angeht, aber es gleicht sich auch vieles aus und vorallem ist im Sport einfach vieles trainierbar. Zudem muss man ja auch Sport nirgends zwangsläufig einbringen, vielmehr ist es ja meist nur die Möglichkeit leicht ein bis zwei gute Halbjahresleistungen abzustauben, wenn die Dinge dran kommen, die man kann oder die sich leicht trainieren lassen.

» Klehmchen » Beiträge: 5041 » Talkpoints: 835,71 » Auszeichnung für 5000 Beiträge



Klehmchen hat geschrieben:
Cappuccino hat geschrieben:Schlecht finde ich sie in Disziplinen wie Stabhochsprung, weil man dafür nicht alleine üben kann. Und die Dicken oder Kleineren haben natürlich wieder einen Nachteil.

Und selbst wenn es gemacht wird, ist es ja nur eine Disziplin unter den Leichtathletikdisziplinen und das kann man dann ja auch ausgleichen. Kugelstoßen, Weitsprung, die ganzen Laufdisziplinen kann man ja alle auch außerhalb des Sprtunterrichts üben.

Auch so gleicht sich vieles ja aus im Sportunterricht. Derjenige der ein großer muskelbepackter Athlet ist, bekommt dafür beim Turnen Probleme, weil er nicht so flink und wendig ist und vieles dann schlecht geht oder einfach steif aussieht. Genauso müssen ja auch bei Klimmzügen oder Seilklettern die ganzen Muskeln mit nach oben bewegt werden und die wiegen ordentlich. Das muss also nicht unbedingt ein Vorteil sein.

Und dann gibt es ja auch genug Ballsportarten, wo man einfach mit der richtigen Technik auch als scheinbar kleiner und schmächtiger Sportler viel erreichen kann. Im großen und ganzen ist der Sportunterricht sicher nicht immer fair, was die Benotung angeht, aber es gleicht sich auch vieles aus und vorallem ist im Sport einfach vieles trainierbar.


Von Ausgleich kann man nicht sprechen, wenn man ein Thema ein ganzes Halbjahr durchnimmt. Wir hatten jedenfalls des Öfteren schon mal ein Halbjahr lang ein Thema behandelt. Wenn man also in der Disziplin schlecht ist, hat man Pech gehabt, denn das Zeugnis ist versaut. Und wie ich bereits erwähnt habe, kann man nicht alles zuhause üben. Selbst wenn man Sport nicht einbringen müsste, will sich wohl keiner seinen Schnitt runterziehen lassen. Bei uns muss man übrigens im Abi zwei Sportnoten aus Klasse 12 und 13 mit einbringen, auch wenn wir eigentlich nicht das Sportprofil, sondern das gesellschaftswissenschaftliche Profil sind.

» Cappuccino » Beiträge: 3826 » Talkpoints: 11,81 » Auszeichnung für 3000 Beiträge


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