Beste Freundin sucht aktiv nach neuen Freundschaften

vom 15.01.2018, 17:36 Uhr

Ich habe vor kurzem mitbekommen, dass meine bis dahin beste Freundin fröhlich nach anderen Kontakten sucht und sich in der Freizeit auch mit anderen trifft. Auf der einen Seite weiß ich, dass meine Freunde nicht mein Eigentum sind und eigentlich will ich auch niemand sein, der anderen weitere Kontakte verbietet. Ich möchte mich nicht als jemanden sehen, der eifersüchtig über die anderen Kontakte meiner Freundin wacht und diese mit Argwohn beobachtet. Ich will ihr auch nichts verbietet und weiß, dass das falsch wäre und dass selbst der Versuch, ihr etwas zu verbieten, vermutlich zur Folge haben würde, das ich im Ansehen sinke. Das ist die rationale Seite.

Aber auf der anderen, der emotionalen Seite, stört es mich unheimlich. Ich habe mich ihr bisher so verbunden gefühlt, wie Seelenverwandtschaft, so wie ein Paar nur eben platonisch und ohne störende Triebe, so als würde uns da etwas ganz Besonderes verbinden und als wären wir ein unzertrennliches Team, das etwas hat, was man mit anderen Menschen so nie haben wird. Ich hatte bisher immer die Sicherheit, dass sie für mich da sein wird andersherum auch, obwohl es nun keine großartigen Katastrophen gegeben hat, während derer man hätte umfangreich für den anderen da sein müssen. Es war jedenfalls eine große geistige und emotionale Verbundenheit, zumindest dachte ich das bisher und es kam mir so vor. Ich dachte, es sei so.

Ich bin innerlich fast geplatzt, als sie mir erzählte, dass sie noch mit anderen schreibt und noch andere Kontakte sucht. Warum macht sie das? Reiche ich nicht? Irgendwas muss ich ja falsch machen oder nicht genug sein, wenn sie noch zu anderen Kontakt sucht. Und es ist ja ein explizit Kontaktsuchen, es ist nicht so, dass ihr irgendwo jemand zufällig über den Weg läuft; nein sie schreibt Leute aus Foren an. Also muss ihr ja irgendwas fehlen, dass sie den Drang hat, richtig aktiv andere Leute kennenzulernen.

Obwohl ich weiß, dass ich es zulassen muss, wäre es mir viel lieber, wenn sie unsere Freundschaft auch als etwas Exklusives betrachtet und nicht noch zu anderen großartig Kontakt sucht. Klar hat man zu anderen Kontakt, aber dass man sich nicht mit anderen explizit trifft zwecks Bekanntschaftsaufbau. Ich hätte das noch vor zwei Tagen nie gedacht, dass sie das macht und bin nun sehr desillusioniert. Ich dachte immer, uns verbinde genau das, dass wir zwei ehemals eher einsame Menschen waren, sie sich da gefunden haben und die nur miteinander etwas teilen. Aber jetzt, das fühlt sich an wie zu Schulzeiten, wenn man genau weiß, dass die angesagten Mädels nur deswegen mit einem reden, weil gerade niemand Besseres da ist. Ich wollte immer eine enge Freundin haben, mit der nur ich eine Verbindung habe und die ich nicht mit zig anderen teilen muss und ich dachte, das wäre hier so. Aber da habe ich mich getäuscht. Mich frustriert das sei.

Ich weiß nun auch nicht, ob ich das ansprechen soll. Ich habe nicht viel dazu gesagt, außer dass es mich wundert, dass sie noch nach anderen sucht und dass ich mich da etwas ersetzt fühle. Aber ob man das überhaupt ansprechen sollte? Vielleicht wäre es besser, wenn ich mich einfach zurückziehe und es eben so hinnehme?

» vde » Beiträge: 260 » Talkpoints: 25,87 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Ich verstehe, ehrlich gesagt, das Problem nicht wirklich. Die Freundin hat selbst gesagt, dass sie andere Kontakte sucht und pflegt. Wenn die Freundschaft so gut und innig ist, wie du schreibst, dann ist es doch überhaupt kein großes Ding, die eigenen Gefühle und Befürchtungen anzusprechen. Genau dieses Vertrauen und diese Möglichkeit, über alles sprechen zu können, zeichnet doch eine gute Freundschaft aus.

Die andere Sache betrifft deine Gefühle. Warum glaubst du, muss eine sehr gute Freundschaft exklusiv sein? Wenn sie so tief und innig ist, dann können andere Freundschaften der Verbindung doch gar nichts anhaben, selbst wenn sie ähnlich intensiv sind.

» cooper75 » Beiträge: 9968 » Talkpoints: 118,67 » Auszeichnung für 9000 Beiträge


@cooper: Ich denke schon, dass die mir etwas wegnehmen, nämlich das Gefühl, für meine Freundin wirklich wichtig und zentral zu sein und nicht nur eine austauschbare Nummer in einem großen Freundeskreis. Wenn man eine Beziehung hat, will man doch auch nicht, dass der Partner noch andere hat. Warum sollte das in einer Freundschaft anders sein? Für mich ist der einzige Unterschied, dass hier niemand sexuelles Interesse hat, aber ansonsten wünsche ich mir Exklusivität genau wie in einer Partnerschaft.

Ich denke, wenn sie immer wieder andere trifft, dann ist bestimmt mal irgendjemand dabei, den sie besser findet als mich. Sag nicht, das würde nicht passieren, das ist mir in anderen Fällen schon mehrfach passiert. Da ist dann jemand anderes interessanter, lustiger, besser auf einer Wellenlänge und man wird unwichtig und ausgetauscht.

» vde » Beiträge: 260 » Talkpoints: 25,87 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Ich bin nicht so gut mit Freundschaften, aber rein aus dem Bauch heraus finde ich es schon ziemlich viel verlangt, dass der Beste Freund oder die Beste Freundin gefälligst keine anderen Freunde haben darf. So funktionieren Menschen meiner Erfahrung nach nicht, und ich betreibe schon seit Jahrzehnten Feldforschung zum Thema Sozialverhalten unter Humanoiden. :wink:

Bei einer klassischen Partnerschaft mit "störenden Trieben" ist es doch auch eher der Regelfall, dass beide (oder alle) Partner noch weitere Sozialkontakte pflegen, auch mit dem Risiko, dass der Partner jemand Schöneren, Tolleren oder Lustigeren kennenlernt und mit der Person dann eine Beziehung eingeht. Das ist zwar traurig, aber ich kann den guten Mann oder die gute Frau (oder beides) ja nicht im Heizungskeller anketten, damit sie auch ja keinen Vergleich hat und mir auf ewig treu ergeben ist.

Es mag sein, dass es für manche Leute das Ideal darstellt, sich dauerhaft auf eine einzige Person zu fixieren und alle anderen sozialen Kontakte auf Abstand zu halten, damit auch ja keine Briefmarke zwischen die Seelenverwandten passt, aber die Mehrheit scheint diese Art der Beziehung eher als anstrengend zu empfinden. Und da man eine autonome Lebensform schier nicht dazu zwingen kann, so zu sein, wie man sie gerne hätte, habe ich hier auch keinen guten Rat.

» Gerbera » Beiträge: 6572 » Talkpoints: 1,44 » Auszeichnung für 6000 Beiträge



Mir ist durchaus bewusst, dass es Menschen gibt, die durch aktive Freundschaftsgesuche der besten Freundin etwas angekratzt sind. Gerade wenn es langjährige Freundschaften sind, haben einige Menschen das Gefühl, sie werden eventuell ersetzt oder kommen zu kurz. Das kommt sicherlich mal vor, aber das kann auch eine Freundschaft gefährden. Denn zunächst einmal, wie Du ja selber auch angemerkt hast, ist deine beste Freundin nicht dein Eigentum. Sie darf auch Freundschaften zu anderen führen. Macht meine beste Freundin im Übrigen auch.

Das heißt, ich bin ihre beste Freundin, aber sie hat auch Freundinnen oder gute Freundinnen dazwischen. Dann trifft sie sich mit ihnen usw. Das war schon seit der Kindheit so und ich sage dir mal etwas, was sie mir sagte. Selbst wenn wir uns Wochenlang nicht gesehen haben, selbst wenn sie mal Phasen hatte, wo sie nur mit den Freundinnen abhing, am Ende stand immer nur ich da. Sie sagt immer, dass ich ihre beste Freundin bin, der Fels in der Brandung, diejenige, die am Ende als Letzte immer da ist und genau das weiß sie auch.

Es mag Menschen geben, die ängstlich werden oder das Gefühl bekommen, dass man einem etwas wegnimmt, aber das sollte sich hoffentlich schnell legen. Insbesondere dann, wenn man immer weiß, man ist eigentlich am Ende sowieso die, wo man letzten Endes hingeht. Meine beste Freundin ist zum Beispiel eine Partymaus, aber ich weniger. War ich nie, wenn es um Discotheken etc. geht. Kneipen usw. da kannst du mich mitnehmen. Was macht sie dann? Sie nimmt die Freundinnen mit, aber das stört mich nicht.

Ich weiß alles, kriege alles im Nachhinein gesagt, wenn sogar in diesen Nächten etwas passiert, werde ich angerufen, kontaktiert oder man kommt zu mir usw. Ich mache mir da keinerlei Sorgen. Ich weiß im Grunde immer, dass meine beste Freundin weiß, dass ich wirklich die Person seit Jahren bin, die da ist und auch immer da sein werde. Nur weil sie andere Freundinnen nebenher hat, die auch ganz anders ticken als ich, mit denen sie sowieso nicht über alles redet, nehme ich das weder persönlich noch habe ich Angst um meine Stellung bei ihr.

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» Kätzchen14 » Beiträge: 3894 » Talkpoints: 0,26 » Auszeichnung für 3000 Beiträge


Denn zunächst einmal, wie Du ja selber auch angemerkt hast, ist deine beste Freundin nicht dein Eigentum. Sie darf auch Freundschaften zu anderen führen. Macht meine beste Freundin im Übrigen auch.

Stimmt schon. Ich weiß das auch, aber es wäre mir lieber, wenn sie es nicht machen würde. Ich habe die ganze Zeit in dem Gefühl gelebt, dass ich (abgesehen von losen Bekanntschaften) ihre einzige wirklich wichtige Bezugsperson bin und das schweißt ja auch zusammen, das gibt einem ein tolles Gefühl.

Und jetzt weiß ich, dass das gar nicht stimmt. Dass da noch ich glaube zwei oder drei andere sind, dass sie aktiv nach anderen sucht, was mich zweifeln lässt, warum ich nicht reiche. Denn ich hatte nicht den Wunsch, mir weitere Freunde zu suchen. Ich hatte immer den Eindruck: wozu brauche ich noch andere, ich habe doch sie. Ich dachte, ihr geht es auch so. Seitdem ich das nun weiß, ist auch diese Gefühl der Verbundenheit nein Stück weit weg. Ich will halt doch nicht nur eine Freundin von mehreren sein.

Mir fällt es auch schwer, das rational zu begründen. Aber ich will es eigentlich nicht, dass sie da noch großartig andere hat. Ich dachte, es wäre bei uns bisher Konsens gewesen, dass wir beide nur uns haben wollen und ich kann es nicht nachvollziehen, warum man noch andere Kontakte benötigt, wenn man mit der besten Freundin zufrieden ist. Demnach müsste sie unzufrieden mit mir sein, was sie aber abstreitet.

Den Eindruck, den du beschreibst, dass dann der Mensch immer wieder zu einem kommt, den kann ich halt nicht mehr haben, wenn ich weiß, dass da anderweitig nach Kontakten gesucht wird. Ich glaube, dass mir das Schicksal blüht, dass irgendwann bei den neuen Kontakten jemand dabei sein wird, der interessanter ist als ich und dass ich dann abgemeldet bin. Was ich sehr traurig finde und da frage ich mich, ob es denn Sinn hat, die Freundschaft weiterzuführen, wenn das Ende in Sicht ist.

» vde » Beiträge: 260 » Talkpoints: 25,87 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Puh... ich habe das jetzt alles mal gelesen und muss sagen, dass ich das schon ziemlich gruselig finde, was du vde, schreibst. Du willst nicht wirklich Exklusivrechte an einem Menschen haben, oder? Ich habe nicht viele Freunde, aber sehr viele Bekannte. Aber die Freunde, die ich habe, die haben auch andere Freunde und sogar teilweise einen ganz anderen Freundeskreis und dennoch verstehen wir uns gut und sprechen über alles miteinander.

Du fragst nicht wirklich, ob du ihr nicht reichst. Sie ist doch nicht dein Eigentum. Ihr seid befreundet und das heißt doch nicht, dass man Exklusivrechte hat und nur alleine mit einer Person befreundet sein darf. Ich finde das ziemlich spooky und würde so eine Freundschaft sofort beenden, wenn ich merke, dass meine Freundin keine anderen Freundschaften neben ihr duldet.

In einer Partnerschaft kann man sagen, dass man nicht eine von mehreren sein will. Aber dennoch kann ich keine Freundschaften verbieten, die mein Partner hat. Ich finde es reichlich besitzergreifend von dir und ehrlich sehr gespenstisch und unwirklich. Das habe ich noch nie gehört, dass man bei einer, wenn auch innigen Freundschaft, keinen anderen Freund daneben dulden will.

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» Diamante » Beiträge: 40022 » Talkpoints: 122,66 » Auszeichnung für 40000 Beiträge



Diamante hat geschrieben:In einer Partnerschaft kann man sagen, dass man nicht eine von mehreren sein will. Aber dennoch kann ich keine Freundschaften verbieten, die mein Partner hat. Ich finde es reichlich besitzergreifend von dir und ehrlich sehr gespenstisch und unwirklich. Das habe ich noch nie gehört, dass man bei einer, wenn auch innigen Freundschaft, keinen anderen Freund daneben dulden will.

Es ist ja zulässig, das anders zu sehen oder mit einer anderen Vorstellung an Freundschaften heranzugehen, aber "spooky" finde ich jetzt auch übertrieben. Für mich ist eine Freundschaft das Gleiche wie eine Partnerschaft, nur ohne Sexualität und genauso, wie ich einen Partner nicht mit anderen teilen möchte, möchte ich das in einer engen Freundschaft eben auch nicht. Das kann jeder gerne anders handhaben, es gibt ja auch Leute, die ihre Partner durchaus teilen, aber ich will das eben nicht und es ist auch legitim, das nicht zu wollen. Warum soll es denn in der Partnerschaft ok und akzeptiert sein, dass man Exklusivität will und in der Freundschaft nicht? Das ist doch eine willkürliche Trennung.

Verbieten kann man generell nichts, man ist ja nicht der Gesetzgeber. Man kann aber schon Dinge wünschen oder sagen, dass man etwas möchte bzw. nicht möchte. Oder findest du das falsch? Ich kann doch beispielsweise einem Partner sagen, dass ich diesen oder jenen Freund von ihm nicht mag und es mir lieber wäre, wenn er die meidet. Das darf man meiner Ansicht nach tun und es ist kein Verbieten.

Ich dachte, sie sieht es auch so. Wenn ich von Anfang an gewusst hätte, dass sie noch andre Kontakte sucht, dann wäre es etwas anderes gewesen. Dann hätte ich mir gar nicht erst so viel aus der Person gemacht. Aber ich habe bisher in der Annahme gelebt, dass sie es genauso sieht wie ich und falls nun aus allen Wolken.

» vde » Beiträge: 260 » Talkpoints: 25,87 » Auszeichnung für 100 Beiträge


@vde, ich würde mir auch von meinem Partner keine Freunde verbieten lassen.Auch keine einzelnen Freunde, die er vielleicht nicht so mag. Ich bin ein Mensch und brauche soziale Kontakte. Da sind Freunde und nicht nur ein Freund wichtig. Eine Freundin, die mich als Exklusivfreundin haben will, muss sich eine andere Exklusivfreundin suchen. Ich habe eine beste Freundin, mit der ich wirklich Pferde stehen könnte, wie man so schön sagt. Aber diese beste Freundin hat auch noch einen anderen Freundeskreis mit dem sie Unternehmungen macht. Solche sozialen Kontakte kann ich doch keiner Freundin, auch wenn es die beste Freundin ist, nicht verbieten.

Ich finde es nach wie vor sehr gruselig, wenn mich jemand exklusiv für sich vereinnahmen will. Ich persönlich denke, dass man mehrere soziale Kontakte braucht. Und ich kann auch meinem Partner keine sozialen Kontakte verbieten. Auch wenn mir der eine oder andere vielleicht suspekt vorkommt.

Stelle dir mal vor, ihr habt mal Streit, deine Freundin und du und keiner von euch hat jemanden, mit dem er darüber reden kann. Deine Freundin igelt sich ein, weil sie keinen hat und du auch. Da würde jeder dran kaputt gehen. Also bindest du deine Freundin so sehr an dich mit deiner Forderung, dass sie exklusiv für dich da ist, dass sie niemals was macht, dass ihr Streit bekommt und sie wird zu deiner Marionette. Genau das will deine Freundin vermeiden und eben auch andere um sich haben. Das ist was ganz normales und ich kann wirklich nicht begreifen, wie egoistisch doch manche sein können und jemanden als etwas zu betrachten, was sein Eigentum ist.

Was machst du, wenn deiner Freundin mal was passieren sollte, was man natürlich nicht hoffen will. Du wärst dann ganz alleine, weil du ja auch selbst keinen anderen sozialen Kontakt willst. Keine andere Freundin. Das kann dir ja auch nicht gefallen. Und deine Freundin will eben, auch wenn sie mit dir keinen Kontakt hat oder eben dir mal was passieren sollte, nicht alleine sein. Denn über den Tod hinaus willst du ja wohl nicht, dass sie dir "treu" bleibt.

Ich finde das ein wenig viel Eifersucht zwischen Freunden. Ich könnte so viel Eifersucht nicht mal in der Partnerschaft vertragen geschweige denn unter Freunden und für mich wäre es ein Unding.

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» Diamante » Beiträge: 40022 » Talkpoints: 122,66 » Auszeichnung für 40000 Beiträge


Um ehrlich zu sein schließe ich mich Diamante in dem Empfinden einer gewissen Beklemmung und Befremdung an, auch wenn das natürlich teils harte Worte sind. Mit der Einstellung, dass ein Freund absolut exklusiv nur für mich dazu sein hat und ich keine anderen Freunde neben mir dulde, wird man einem wirklich sehr einsamen Leben entgehen sehen.

Die Einstellung von ganz oder gar nicht, entweder ich bin die einzige Freundin für dich oder wir können es total sein lassen, ist schon sehr seltsam. Mit so etwas treibt man die Leute früher oder später dann ganz von sich weg und das Verlassen werden, was man vorher so befürchtet hat, wird zur selbsterfüllenden Prophezeiung. Man wird auch kaum einen anderen Erwachsenen finden, der das so auf die Art möchte.

Außerdem kann ein Mensch doch sowieso niemals absolut alle Interessen und Bedürfnisse erfüllen, so dass es gut ist, wenn man auch noch mehrere andere Menschen hat, die man kontaktieren kann. Und mal ganz doof gefragt, was machst du, wenn diese Freundin eines Tages einen Partner haben sollte oder Kinder bekommt? Das wirst du ja dann ähnlich negativ beurteilen. Ich weiß jetzt nicht, wie alt du bist, aber wenn du dem Teenager-Alter schon entwachsen sein solltest, ist das ganze Erleben in meinen Augen sehr ungewöhnlich.

» Verbena » Beiträge: 2804 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 2000 Beiträge


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