Beste Freundin sucht aktiv nach neuen Freundschaften

vom 15.01.2018, 17:36 Uhr

Im Prinzip ist das ganz einfach, wenn sie nicht eine ähnliche Vorstellung von Freundschaft hat wie du, funktioniert es nicht. Ich hatte vor vielen Jahren auch einmal einen besten Freund, eigentlich reichte der mir auch vollkommen. Wir haben uns jeden Tag nach der Schule getroffen und zusammen gespielt, sind Fahrrad gefahren oder haben Blödsinn angestellt. Was kleine Jungs eben so machen. Wenn der andere einen Termin hatte, hat man sich notgedrungen mal mit anderen getroffen und es hat sich auch die ein oder andere Bekanntschaft entwickelt, eine so gute Freundschaft wie zu meinem Spielkameraden allerdings, hat sich da nie ergeben.

Im Laufe der Zeit wurden wir dann auch älter und die Interessen drifteten langsam auseinander. Der erste Führerschein, das erste Moped und schon war Berlin nicht mehr sooo weit weg. :D Das war dann auch der Wendepunkt an dem er sich in einen neuen Freundeskreis orientierte und ich immer öfter die Antwort bekam, das er nicht zu Hause ist. Die Ironie an der Geschichte ist, das ich ihn irgendwann einmal mit zu einem Bekannten genommen hatte und dieser nun sein neuer bester Freund wurde.

So kann es kommen und egal was ich gemacht hätte, es wäre trotzdem so gekommen. Zwischendrin habe ich versucht ihn zu überreden Zeit mit mir zu verbringen, habe mir verrückte Sachen ausgedacht um ihn Neugierig zu machen. Es half nur nichts.

Nun, zwanzig Jahre später, weis ich nicht mal mehr wo er lebt, falls er überhaupt noch lebt. Ja, mit dem Alter kommt dann wohl auch die Weisheit, das Dinge sich manchmal einfach entwickeln, zum guten oder eben zum schlechten, wie sich auch eine Freundschaft entwickelt. Man ist dieser Veränderung ausgesetzt und entweder es fügt sich was zusammengehört oder man muss damit Leben und die Konsequenzen daraus ziehen.

Einen geheimen Tipp wie du alles bekommst was du möchtest kann ich dir nicht geben. Lass es weiterlaufen und sich entwickeln, wenn deine Freundin nicht mehr nur deine Freundschaft will kannst du es akzeptieren und diese Freundschaft vielleicht ein Stückweit bewahren oder alles hinwerfen und diese Freundschaft nach dem Grundsatz "alles oder nichts" führen.

Mittlerweile habe ich relativ viele Freunde, wenige beste Freunde aber definitiv mehr als nur einen. :D Die sind deswegen aber dennoch nicht austauschbar!

» RavenThunder » Beiträge: 1240 » Talkpoints: 65,90 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



vde hat geschrieben:Es gibt viele potentielle Möglichkeiten und die hätte ich gerne diskutiert

Diese Zielsetzung war aus deinen Beiträgen aber insgesamt so erstmal nicht ersichtlich. Ich denke, hättest du das klarer formuliert, hättest du unter Umständen ganz andere Antworten bekommen. Wobei ich ungeachtet dessen den Umgang mit einem Gefühl immer noch auch als Lösungsweg sehe. Wenn du selbst als Therapeut arbeitest, müsstest du das Prozedere doch kennen. Was würdest du einem Klienten oder Patienten in dieser Situation raten?

Jemanden auf so etwas anzusprechen halte ich auch für ein zweischneidiges Schwert. Einerseits stehe ich auf dem Standpunkt, dass wir unsere wahren Gefühle auf irgendeine Art sowieso transportieren und man so eine Beziehung auch beeinflussen kann, wenn man die Dinge für sich behält, andererseits könnte das Thema auch sehr massiv nach hinten losgehen.

Mir kam beim Lesen schon der Gedanke, dass das für dich auch eine Chance sein könnte, euren Freundes- und Bekanntenkreis zu erweitern, sodass du auch etwas Positives daraus ziehen könntest. Ich weiß natürlich nicht, ob du den Leuten dann offen gegenüber treten könntest oder mehr von einem latenten Groll und Eifersucht bestimmt bist. Wenn das der Fall wäre, würde ich doch lieber von einem Kontakt absehen, das könnte die Situation nur noch mehr verschlimmern.

vde hat geschrieben:Was beispielsweise auch funktionieren könnte, wäre, wenn ich verstärkt etwas mit anderen unternehme, wohlwissend, dass sie dann vermutlich auch eifersüchtig werden würde.

Das ist ja nun wirklich keine sonderlich reife Reaktion bzw. in meinen Augen nicht zielführend. So etwas kennt man sonst eher von jüngeren Leuten, die den gerade aktuellen Schwarm eifersüchtig machen wollen, um damit ans Ziel ihrer Träume zu gelangen. Das klappt auch nie. Und was wäre mit den anderen Leuten? Die wären dann doch nur Mittel zum Zweck und du würdest sie ausnutzen.

» Verbena » Beiträge: 4021 » Talkpoints: 1,78 » Auszeichnung für 4000 Beiträge


 Wenn du selbst als Therapeut arbeitest, müsstest du das Prozedere doch kennen. Was würdest du einem Klienten oder Patienten in dieser Situation raten? 

Es ist eine andere Situation, wenn es einen selbst betrifft. Ich würde anderen raten, dass sie:
1. Entweder jemanden finden müssen, der die eigenen Wünsche teilt. Das kann aber schwer werden, weil das ja wieder ein langer Prozess ist, wieder jemanden auf diese Weise kennenzulernen und Vertrautheit herzustellen und man weiß beim Kennenlernen meistens nicht, welche diesbezüglichen Einstellungen der andere hat. Vielleicht gerät man reihenweise an Leute, die das gar nicht so möchten.
2. Sich eventuell auch andere Bekannte suchen sollte - habe ich ja aber und irgendwie fehlt mir die Lust auf Erweiterung meines Kontaktkreises und die anderen Bekannten interessieren mich gar nicht so.
3. Mehr Dinge alleine machen - tu ich ja und hab da kein Problem damit.
4. Das Problem ansprechen. Und das ist, wie die schreibst, eben etwas, womit man sich auch in die Nesseln setzen kann.

Jemanden auf so etwas anzusprechen halte ich auch für ein zweischneidiges Schwert. Einerseits stehe ich auf dem Standpunkt, dass wir unsere wahren Gefühle auf irgendeine Art sowieso transportieren und man so eine Beziehung auch beeinflussen kann, wenn man die Dinge für sich behält, andererseits könnte das Thema auch sehr massiv nach hinten losgehen.

Genau. Das kann Erfolg haben und dazu führen, dass die andere Person sich sagt, ok diese Bekanntschaften brauche ich eigentlich gar nicht oder es führt dazu, dass eine ganz komische Stimmung entsteht. Ich glaube nicht daran, dass die eigenen Gedanken immer offenbar werden und das Handeln prägen. Das kann passieren, aber man kann sich auch gut verstellen. Ich habe es auch angesprochen. Ich habe keine Szene deswegen gemacht, weil mir klar ist, dass man da uncool wirkt, sondern ich habe das etwas lustig formuliert, so im Sinne von „achso, du triffst dich noch mit anderen?“. Und darauf habe ich versucht, den Grund dafür zu eruieren und sie antwortete etwa, dass ich doch oft nicht da bin oder dass ich gewisse Interessen von ihr nicht teile. D.h. man kann daraus schon ableiten, dass sie sich vielleicht nur deswegen aktiv nach anderen umsieht, weil ihr da bei mir was fehlt. Und sie erklärte es dann unter anderem damit, dass ich nie da sei. Wir sehen uns aber einmal in der Woche.

Was sagt mir das? Oder was soll mir das sagen? Ich hätte nichts gegen häufigere Treffen. Aber sie arbeitet sehr viel und muss da immer recht früh aufstehen, sodass mit ihr abends nicht so viel los ist. Wenn ich mal was außer der Reihe plane, dann habe ich manchmal den Eindruck, dass sie da gar nicht gerne mit möchte. Mal sagt sie ab, mal sagt sie zu. Sie fragt von sich aus kaum nach Treffen außerhalb unseres festen Termins einmal in der Woche. Aber wenn sie sich beschwert, dass ich nie da sei, dann will sie also doch häufigere Treffen? Oder hat sie das nur so gesagt? Das weiß ich nicht. Und das dann wieder konkret anzusprechen ("Du hast gesagt, ich sei selten da, aber du hast doch oft keine Lust was zu unternehmen...") lässt mich auch wieder komisch dastehen.

Z.B. weiß ich, dass sie heute ihre Wohnung renoviert. Ich bin krank geschrieben, muss also nicht arbeiten und ich würde auch gerne helfen. Aber wenn wir früher gemeinsam Aufgaben bearbeitet haben (z.B. was an ihrem Garten bauen, Auto reparieren, Aufräumen, gemeinsam einkaufen usw.) da merkt man immer, dass wir einen sehr unterschiedlichen Arbeitsmodus haben. Sie arbeitet straight durch und ich lasse mich gerne mal ablenken, ich schau mir beim Aufräumen an, was ich gefunden habe, mach mal Pause, quatsche nebenbei und sie ist rein auf die Aufgabe fixiert und da spricht man sie am besten nicht dabei an. Ich glaube, wenn ich ihr jetzt versuchen würde, beim renovieren zu helfen, würde ich nur doof herumstehen, weil ich gar nicht weiß, was ich machen soll und sie würde alles alleine machen wollen, weil das schneller geht, als mir Anweisungen zu geben.

Ich habe mir nun gedacht, dass ich ihr mal schreiben, ob sie Lust hätte, heute Abend nach dem Renovieren was essen zu gehen. Aber ich ahne schon, dass sie so in ihrer Renoviererei drin steckt mit ihrer straighten Art bei solchen Sachen, dass sie das zu spät liest.

Das ist ja nun wirklich keine sonderlich reife Reaktion bzw. in meinen Augen nicht zielführend. So etwas kennt man sonst eher von jüngeren Leuten, die den gerade aktuellen Schwarm eifersüchtig machen wollen, um damit ans Ziel ihrer Träume zu gelangen. Das klappt auch nie. Und was wäre mit den anderen Leuten? Die wären dann doch nur Mittel zum Zweck und du würdest sie ausnutzen.

Das würde ich so nicht sagen. Ich habe das in Bezug auf Partnerschaften auch schon mehrfach geraten und es hat nicht selten funktioniert. Also zielführend kann es durchaus sein. Ob es nun reif ist, ist doch egal, Hauptsache es funktioniert. Ich finde es auch kein Ausnutzen, wenn man Zeit mit anderen verbringt, auch wenn diese anderen einen nicht wahnsinnig interessieren, so lange man denen nichts vorspielt. Aber sich mit jemandem zu treffen, auch wenn man den nicht wahnsinnig toll findet, sehe ich nicht als ausnutzen an.

Es klappt also schon und ich finde es auch nicht moralisch verwerflich. Der Haken ist nur, dass man dadurch zeit investieren muss und dass es andere Kontakte geben muss, mit denen man sich dann trifft und damit man nicht zu sehr in ein Verstellen hineinkommt, sollten das Kontakte sein, die einen auch interessieren. Man könnte natürlich rein theoretisch so tun als würde man sich mit jemand anderem treffen und das so kommunizieren und in Wahrheit sitzt man daheim vorm Fernseher. Aber das gänge dann schon in eine Grauzone hinein. Und letztlich möchte ich ja, dass ich sie nicht mit solchen Tricks beeinflussen muss. Ich weiß, das es vermutlich ganz gut funktionieren würde, aber ich habe einen Unwillen dagegen, das anzuwenden.

» vde » Beiträge: 281 » Talkpoints: 53,60 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Was du Freundschaft nennst, solche Zustände wünsche ich nicht mal meinem ärgsten Feind. Eigentlich ist dir die Freundin doch scheißegal. Hauptsache sie erfüllt deine Bedürfnisse. Ihre Bedürfnisse dagegen gehen dir am Hintern vorbei. Du hast überhaupt keine Bedenken zu manipulieren. Zum Glück ist dir das zu anstrengend. Wobei der geringe Wille, etwas zu investieren, deutlich zeigt, welchen Stellenwert diese vermeintliche Freundschaft für dich tatsächlich hat. Wenn es mal unbequem wird, bleibst du lieber passiv.

Obwohl es die angeblich beste Freundin ist, kannst du dein Problem nicht ansprechen. Ob es irgendwann mal einen Partner geben könnte, da hast du auch nur Vermutungen. Sich jetzt mal zusammenzunehmen und zu helfen, das geht auch nicht. Und wenn die ach so gute Freundin den ganzen Tag geschuftet hat, dann ist dein einziges Problem, dass Essen gehen nicht klappen wird, weil sie aufgrund ihrer Arbeitsweise die Nachricht zu spät liest. Meine Güte, bekommt den Hintern hoch, kauf Pizza und besuche sie. Dann bekommt sie nach der Arbeit etwas zu essen, kann mit dir entspannen und muss sich nicht auch noch komplett ausgehfertig machen.

» cooper75 » Beiträge: 11671 » Talkpoints: 530,15 » Auszeichnung für 11000 Beiträge



Das ist ja eine bescheuerte Idee, ich kann doch nicht einfach unangemeldet da vorbeikommen und sie ist dann mitten in der Arbeit und wird gar keine Lust haben, was zu essen oder sich mit mir hinzusetzen. Das würde ich nie machen und darüber würde sie sich auch nicht freuen, sondern eher irritiert und genervt reagieren. Ich weiß ja auch nicht, wie lange sie arbeitet, selbst wenn ich das 20 Uhr machen würde, kann es sein, dass sie noch in der Arbeit ist und keinen Besuch haben will. Einfach da vorbeizukommen ist schrecklich aufdringlich, das kann man echt nicht bringen.

» vde » Beiträge: 281 » Talkpoints: 53,60 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Ich habe den Eindruck, dass diese Freundin die Freundschaft wesentlich weniger exklusiv und außergewöhnlich und als die Seelenverwandtschaft überhaupt ansieht, als du es tust. Mir ist auch gar nicht klar, woher dieser Glaube überhaupt kommt. Ihr seht euch einmal die Woche, vielmehr Interesse besteht da auch nicht von der anderen Seite. Gemeinsame Hobbies oder Interessen scheint es nicht zu geben, die eine will nicht über den Schatten springen und wandern, die andere will nicht shoppen. Jeder macht sein Ding außerhalb des einen festen Termins.

Aktive Unternehmungen und Hilfen gibt es aufgrund unterschiedlicher Arbeitsweisen auch nicht. Und wenn es ein Problem gibt, wird lieber nicht so offen darüber gesprochen. Ob es Männer im Leben dieser Freundin gibt, ist auch nicht im Ansatz bekannt. Sowas wissen beste Freundinnen. Sowas wissen selbst nicht so gute Freundinnen. Gerade so etwas. Formal betrachtet sieht das mehr nach einer lockeren Freundschaft aus, aber nicht nach absoluter Seelenverwandtschaft mit Anspruch auf Exklusivität.

Mir drängt sich der Eindruck auf, dass du diese Freundschaft ganz anders bewertest als die Freundin es mittlerweile tut. Und wenn sie als Begründung für neue Kontakte dir gegenüber sagt, du hättest ja nie Zeit, obwohl ihr beide genau wisst, dass das so einfach überhaupt nicht stimmt, dann ist doch klar, dass es sich hier um eine Schutzbehauptung von ihr handelt.

» Verbena » Beiträge: 4021 » Talkpoints: 1,78 » Auszeichnung für 4000 Beiträge


Ich habe Bekannte, die mir erzählen, wann sie mit wem eine Affäre haben oder jemanden abschleppen, mir ist das aber unangenehm über sowas zu reden und eigentlich möchte ich sowas nicht wissen und vielleicht habe ich ihr mal indirekt mitgeteilt, dass ich das nicht wissen will, als ich ihr erzählte, dass ich eben von anderen solche Geschichten höre und das nicht mag.

Bisher dachte ich halt, dass es stimmt, dass sie so wenig Zeit hat und dass wir uns deswegen nur einmal in der Woche treffen, weil sie sonst so lange arbeitet. Denn wenn man früh um 6 Uhr aufsteht und erst 18 Uhr wieder da ist und sich dann noch um seine Eltern kümmern muss (was bei ihr der Fall ist) da macht es Sinn, dass sie wenig Zeit für anderes hat. Ich wusste, dass sie irgendwelche Kumpels hat, die sie aber nur aller paar Wochen sieht. Dass sie offenbar doch noch Zeit für andere hat, überrascht mich selbst.

» vde » Beiträge: 281 » Talkpoints: 53,60 » Auszeichnung für 100 Beiträge



@vde: Ich kann dich durchaus verstehen, weil es mir manchmal ähnlich geht. Ich habe im Prinzip drei Freunde, das eine ist ein länger zurückliegender Ex-Freund von mir, die anderen beiden kenne ich über eine Anzeige, über die ich mal nach Kontakten (platonischen Kontakten) gesucht habe. Und auf einen dieser beiden Online-Kontakte habe ich mich sehr versteift. Während es mir bei den beiden anderen eher egal ist, ob die sich noch mit anderen treffen, bin ich bei ihm eifersüchtig, insbesondere wenn er mit anderen Frauen Kontakt hat. Das mag sicherlich daran liegen, dass der mir auch ein wenig gefällt. Also wenn ich keinen Partner hätte, wäre der auch mein Typ. Abgesehen davon fand ich es aber auch schön, dass er scheinbar auch eher einsam war und mich zieht das auch immer an, wenn ich den Eindruck habe, dass ich jemanden gefunden habe, der auch so ein Einzelgänger ist wie ich.

Geben diese Gefühl der Eifersucht kann man aber wenig machen. Ich glaube, das ist manchmal einfach ein Zeichen dafür, dass man einen Menschen sehr mag, vielleicht mehr mag als es anders herum der Fall ist und man Verlustängste hat, aber sich insgeheim auch fragt, ob man dem anderen genügt. Ich würde dem das auch am liebsten verbieten, dass er sich noch mit anderen Frauen trifft; ich habe auch schon mal gesagt, dass ich das nicht gut finde, aber er macht es dennoch und wie soll ich denn begründen, dass ich das nicht will? Ich glaube, wenn der mal wirklich eine Partnerin hat, dann ist es auch vorbei mit Freundschaft, das könnte ich gar nicht aushalten.

Ich bin mir dessen bewusst, dass das Gedanken und Empfindungen sind, die viele nicht nachvollziehen können, aber mir geht es nun einmal so und ich kann mich daher gut in dich hineinversetzen; wie es ist, einen Menschen für sich haben zu wollen, aber zu wissen, dass das wohl nicht geht und jemanden unfreiwillig teilen zu müssen und zu wissen, dass man mehr an dem Menschen hängt als anders herum. Das ist genauso, wie wenn man unglücklich verliebt ist, einfach nur frustrierend.

Letztens habe ich mich abends mit ihm getroffen und wir haben zusammen gekocht. Ich hatte mich die ganze Woche darauf gefreut. Und als wir dann zusammen vorm Fernseher saßen, bekam er andauernd SMS und schrieb dann mit irgendeiner anderen. Das fand ich so verletzend, wie er da neben mir sitzen und mit jemand anderem schreiben kann. Das ist doch dermaßen respektlos. Ich hatte dann auch keine Lust mehr und bin relativ zeitig gegangen. Wie das jetzt weitergehen soll weiß ich auch nicht.

» Zitronengras » Beiträge: 8717 » Talkpoints: 3,02 » Auszeichnung für 8000 Beiträge


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