Begründung geben, warum Geldgeschenk geringer als sonst

vom 24.01.2021, 08:33 Uhr

Meine viele Nichten und Neffen bekommen von mir zum Geburtstag seit einigen Jahren immer nur ein Geldgeschenk. Das hat sich für alle Seiten als am besten herausgestellt. Als sie klein waren, habe ich immer ein Päckchen mit Spielsachen geschickt. Aber mittlerweile weiß ich gar nicht mehr, was ihnen gefällt. Sie freuen sich über ein kreativ gestaltetes Geldgeschenk am meisten. So ist zumindest mein Eindruck.

Dieses Jahr muss ich allerdings ein bisschen sparsamer sein, weil wegen Corona mein Nebenjob komplett weggefallen ist. Würdet ihr zum Geschenk dazuschreiben, warum es dieses Jahr geringer ausfällt als sonst? Oder ist das selbsterklärend? Wie würdet ihr das formulieren?

» blümchen » Beiträge: 2344 » Talkpoints: 27,71 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Ich würde das nicht begründen. Ich meine man telefoniert ja vielleicht mal und da kann man das bei den Eltern ja durchaus auch erwähnen, aber ich würde mich nun nicht direkt bei den Kindern entschuldigen. Das ist bei Corona sicherlich auch keine Ausnahme und bei vielen Leuten so vorgekommen. Vielleicht kannst du ja auch eine Kleinigkeit von dir beilegen, etwas Gebasteltes oder Gebackenes. Das kostet ja nicht viel und ist sicherlich noch mal ganz nett, aber bisher warst du ja auch kreativ und findest da sicherlich etwas passendes.

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» Ramones » Beiträge: 44246 » Talkpoints: 46,19 » Auszeichnung für 44000 Beiträge


Sollen froh sein, dass sie überhaupt was bekommen. Je nach Menge und Alter der "Nichten und Neffen" finde ich es sogar vollkommen in Ordnung, wenn die Spenden der Verwandtschaft auf ein Minimum reduziert oder gar auf eine Kleinigkeit zu Weihnachten beschränkt werden. Sonst blechst du dich ja in Grund und Boden.

Ich finde, dass abgesehen von kleinen Kindern niemand ein Recht auf Geburtstags-, Weihnachts-, oder sonstige Geschenke hat und ebenso finde ich es absurd, sich für die Art, Größe oder den Geldwert des Geschenks auch noch zu rechtfertigen. Ich hatte es jahrelang auch nicht so dicke, was in meinem Familien- und Freundeskreis ein offenes Geheimnis war und habe eben geschenkt, was ich konnte, ohne selber Abstriche machen zu müssen. Ich spinne ja nicht und spare mir Geschenke für Leute vom Munde ab, die sich den Kram entweder locker selber kaufen oder den Betrag, den ich mühsam zusammen kratze, aus der Portokasse zahlen können.

Kleinen Kindern ist es im Regelfall egal, die freuen sich entweder oder sind materiell auch schon derart übersättigt, dass die Geschenke von Onkel und Tante unbesehen auf einem Haufen landen. Und sobald sie im Geldgeschenk-Alter sind, geht dann sowieso das Gejammer los, dass die "heutige Jugend" keine Ahnung mehr hat, was das Geld wert ist. Woher auch, wenn sie einen stetigen Strom davon zu empfangen gewohnt ist, den sich andere Leute anscheinend sogar vom Munde absparen, auch wenn sie die Bälger gar nicht in die Welt gesetzt haben.

» Gerbera » Beiträge: 9460 » Talkpoints: 1,64 » Auszeichnung für 9000 Beiträge



Ich finde auch nicht, dass in einem solchen Fall eine Begründung notwendig ist. Je nachdem, wie alt die Kinder sind, bekommen sie ja auch schon vieles mit und darunter sicher auch, dass viele Menschen durch die Pandemie finanzielle Probleme haben. Wenn man sich mal spricht, kann man es in einem Nebensatz vielleicht ansprechen, aber dazu schreiben würde ich eine Begründung nicht.

» Barbara Ann » Beiträge: 28516 » Talkpoints: 0,60 » Auszeichnung für 28000 Beiträge



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