Hi,
also ich will mir mal vornehmen die Heizkörper bei uns zu streichen. Dabei würde ich gernewissen wie ich so vorgehen sollte. Also das ich sie abwasche um sie vor dem streichen von Schmutz und Fett usw. zu befreien ist mir schon klar. Aber wie sieht es mit der Farbe aus? Haftet die gut oder ist sie so flüssig das sie leicht verläuft und man immer mit dem Pinsel nachstreicehn muss.
Achja die Heizkörper selber wollte ich nicht abmontieren, sie sind also beim streichen befestigt. Gibt es eine art Grundierung die die Farbe besser haften lässt? Farbe selber ist am Heizkörper nicht ab, wodurch ein Abschleifen der "alten" Frabe nicht nötig ist oder? Und was ict mit Blässchenbildung beim streichen? Kann man das unterbinden? Gibts da ne "besondere" Technik beim streichen?
Hoffe es hat wer schon sowas gemacht der mir ein paar Tipps geben kann.
MfG
McMazzaker
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:: McMazzaker
:: Beiträge 391:: 28.97 Talkpoints |
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Da ich eine Teil meiner Ausbildung mal in einem Malerfachbetrieb machen durfte und da auch solche Angebote erstellen musste kann ich Dir das ungefähre Vorgehen mal erläutern.
Du musst die alte Farbe meist nicht abschleifen, sondern nur anschleifen, damit der Lack gut darauf hält - also weniger Arbeit als Abschleifen, bis auf`s Metall musst Du da nicht gehen.
Dann musst Du eine Heizkörperlackfarbe kaufen, die der Hitze gewachsen ist, da gibt es verschiene Kategorien, glaub bis 80° Celsius, 160 ° Celsius und bis 240 ° Celsius.
Das Grundieren geht meist mit der gleichen Farbe, die trägst Du nur zweimal auf - der Betrieb berechnete zwar immer 3 Durchgänge mit verschiedenen Bezeichnungen, vom Meister wusste ich aber, dass dort in der Regel nur zweimal gestrichen wird, auch wenn dreimal berechnet wurde und jedesmal mit der gleichen Farbe.
Streichen kannst Du sie mit speziellen Heizkörperpinseln, wo ein billiges Set im Baumarkt um die 3 Euro kostet - das reicht für den einmaligen gebrauch völlig aus, gerade wenn Du nur ein paar Heizkörper streichen willst.
Um die Oberfläche zu reinigen, kannst Du sie absaugen, mit Salmiakgeist oder Aceton / Terpentin abwaschen (dann sind sie garantiert frei von Fett, Staub usw.) anschleifen und noch einmal abwaschen. Aber so genau muss man es glaube ich gar nicht nehmen, solange man es sich nicht zu einfach macht und schlampt.
Ich glaube da wird von oben nach unten gestrichen, mit nicht zuviel farbe, also der Pinsel darf nicht triefen, aber auch nicht knochentrocken sein. Hier muss man mit dem Auge Maß halten - denn eigentlich ist sowas Erfahrungssache. Aber das wirst Du schon hinbekommen, ansonsten: Pinselhaare, nicht den ganzen Pinsel, eintauchen, einmal vorne und hinten abstreifen und das sollte reichen, damit er "gesättigt" ist.
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:: Midgaardslang
:: Beiträge 4333:: 100.43 Talkpoints ::  |
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Vielen Dank für die kleine Anleitung. Ich bin ja was so handwerkliche Sachen angeht nicht grade begabt, liegt aber wohl an der fehlenden Erfahrung.
Aber da ich sowas geren selber machen will, auch wegen dem Kostenfaktor, muss ich mich einfach mal dran wagen und sehen wie es klappt.
MfG
McMazzaker
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:: McMazzaker
:: Beiträge 391:: 28.97 Talkpoints |
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Hallo!
Danke Midgaardslang, dein Beitrag war wirklich hilfreich.Sollte ich mal eine Heizung streichen, werde ich den Beitrag suchen und als Anleitung verwenden
Grüße,
Heidi
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:: Heidi63
:: Beiträge 262:: -0.07 Talkpoints |
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| Midgaardslang hat folgendes geschrieben: |
Du musst die alte Farbe meist nicht abschleifen, sondern nur anschleifen, damit der Lack gut darauf hält - also weniger Arbeit als Abschleifen, bis auf`s Metall musst Du da nicht gehen.
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Die Anleitung kommt mir gerade recht, weil ich hier leider renovieren muss. Muss man unbedingt anschleifen, oder geht es auch ohne? Ich möchte mir eben so wenig Arbeit wie möglich machen, außerdem sieht die Farbe nicht allzu porös aus....
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:: sternenkind
:: Beiträge 297:: 28.61 Talkpoints |
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Damit der Lack hält, muss meines Wissens nach angeschliffen werden, um eine durchgängig poröse Unterlage zu schaffen, auf welcher der Lack gut haftet.
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:: Midgaardslang
:: Beiträge 4333:: 100.43 Talkpoints ::  |
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Ich gebe da Midgaardslang vollkommen recht. Habe gerade erst Heizkörper lackieren müssen. Den ersten hatte ich auch nur überlackiert und es sah echt Mist aus und der Heizkörper war voller Lecknasen.
Habe dann bei den anderen schön an geschliffen, sauber gemacht und lackiert. Dann noch mal lackiert und die sehen aus wie vom Profi gemacht
Den Ersten habe ich dann komplett neu gemacht - aber diesmal mit an schleifen
Eine Grundierung war nicht notwendig, dafür war der Erste Anstrich ausreichend.
Achten nach dem schleifen darauf, das ihr den Heizkörper ordentlich abstaubt und einmal rüber wischt und die Umgebung von den Staub reinigt. Wenn das auf den lackierten Heizkörper landet, sieht es aus als hätte euer Heizkörper die Masern.
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:: Faceman
:: Beiträge 196:: 11.58 Talkpoints |
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Für die besonders Bequemen (oder Faulen) gibt es den Heizkörperlack auch als Spray. Vor Urzeiten (das müsste mittlerweile schon fast 15 Jahre her sein) habe ich damit ganz gute Erfahrungen gemacht. Die vorher 70er-Jahre-grünen Heizkörper waren im Nu schön weiß...
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:: bsm123
:: Beiträge 1263:: 15.11 Talkpoints ::  |
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