Wurfname beibehalten oder habt ihr den Namen geändert?

vom 07.11.2021, 21:26 Uhr

Wenn man einen Hundewelpen bei sich aufnehmen will und diesen bei einem Züchter holen will, dann gibt es verschiedene Würfe, je nachdem was gerade für ein Buchstabe bei welcher Hündin dran ist. So gibt es beispielsweise einen A Wurf, B Wurf und so weiter. Dementsprechend werden dann die Namen vergeben. In meinem Umfeld wurden diese Namen teilweise auch übernommen, weil der Welpe schon etwas darauf gehört hat und man es einfacher haben wollte und natürlich hat dann der Name auch gefallen oder der Name wurde geändert, das wurde höchst unterschiedlich gemacht. Wie habt ihr das gemacht? Was findet ihr aus welchen Gründen besser?

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» Ramones » Beiträge: 45872 » Talkpoints: 4,32 » Auszeichnung für 45000 Beiträge



Ich suche mir normalerweise den Wurfnamen selbst aus. Dann muss zwar der Buchstabe stimmen, aber ansonsten habe ich die Wahl und der Name gefällt und ist praktisch. Denn den Namen zu verändern, das wäre mir später viel zu stressig. Dann würde ich ja bei einer Prüfung gleich dreimal den tollen Satz "Hundeführerin Michaela Muster mit Benno von der Hafenkante, genannt Utziwutz meldet sich zu XY" aufsagen. Und der Richter wäre sofort hocherfreut , dass er auf noch einen Punkt achten muss. Ich spare mir und dem Prüfer lieber den unnötigen Zusatz.

» cooper75 » Beiträge: 12355 » Talkpoints: 518,73 » Auszeichnung für 12000 Beiträge


Ich denke, dass man es von verschiedenen Umständen abhängig machen sollte und vor allem davon, wie der Wurf Name beziehungsweise der Zuchtname lautet. Der Hund einer Bekannten von mir hatte zum Beispiel einen so unmöglich Namen, dass man ihn im Alltag kaum aussprechen konnte - wenn man seinen Hund so rufen würde, dann wäre der Hund über alle Berge bevor man den Namen überhaupt ausgesprochen hat. So wurde es also bei ihr ein Name, der dem ersten Teil des Wurfnamens ähnelt. Da der Welpe zu dem Zeitpunkt, als sie sich für den Kauf entschieden hat, bereits einen offiziellen Namen hatte, hatte sie darauf keinen Einfluss.

Ich selbst habe meinen Hund von privat gekauft, deswegen gab es keinen Wurfnamen. Man hat den Züchtern nach der Besichtigung etwas später beim Unterschreiben des Kaufvertrages mitgeteilt, wie man den Hund gerne nennen möchte und sie haben ihn dann in der restlichen Zeit, die der Hund bei ihnen verbracht hat, dann auch so genannt. So kannte mein Hund seinen Namen bereits und es war keine allzu große Umstellung als wir ihn dann gekauft haben.

Ansonsten finde ich aber, dass nichts dagegen spricht, wenn man seinen Hund so nennt, wie man will. Nicht immer passt der Name des Hundes, der in den Papieren steht, zum Hund. Grade dann, wenn man noch einen Welpen hat, dann kann man diesen Welpen auch einfach auf einen anderen Namen konditionieren ohne dass es lange dauert. Man sollte schließlich sowohl mit dem Hund als auch mit dem Namen glücklich sein und sich nicht jedes Mal darüber ärgern, wenn man den Hund ruft, weil man den Namen so schrecklich findet.

» Hufeisen » Beiträge: 5959 » Talkpoints: 9,14 » Auszeichnung für 5000 Beiträge



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