Täglich morgendliche Übungen zur Selbstfindung nützlich?

vom 13.10.2021, 19:48 Uhr

Es gibt ja allerhand Übungen, die man am Morgen machen kann um sich selber zu finden, in eine gute Stimmung zu kommen oder sich für den Tag in Form zu bringen. Das kann Sport sein, aber auch irgendwelche Yogaübungen oder spirituelle Morgenkreise.

Ich habe das bisher noch nicht gemacht. Wobei ich morgendlich immer meine Musik anmache und mich auch ein bisschen mit Licht versuche wach zu machen. Meint ihr es braucht morgendlich irgendwelche Übungen oder Rituale, damit man besser in den Tag kommt? Ist das alles wirklich so nützlich oder mehr Stress als Hilfe?

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» Ramones » Beiträge: 45744 » Talkpoints: 40,91 » Auszeichnung für 45000 Beiträge



Ich brauche nicht nur Tageslicht, sondern auch frische Luft zum Wachwerden. Wenn ich nicht mit offenem Fenster schlafe, was ich meistens jedoch mache, dann muss ich die Fenster öffnen oder auch auf den Balkon gehen. Ohne frische Luft kann ich nicht wach werden. Dann brauch ich Wasser und später eine Tasse Kaffee, aber richtige Rituale sind das nicht.

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» soulofsorrow » Beiträge: 9100 » Talkpoints: 5,15 » Auszeichnung für 9000 Beiträge


So lost bin ich eigentlich nie, dass ich mich Morgens erst mal suchen und finden muss, auch wenn ich vielleicht nicht besonders wach bin. Wenn ich Zeit habe, also vor allem am Wochenende und im Urlaub, nehme ich mir gerne Zeit für eine Viertelstunde Dehnung und Stretching. Das tut mir nach dem Aufstehen schon gut, aber ich bin an Arbeitstagen nicht wirklich motiviert extra dafür früher aufzustehen.

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» Cloudy24 » Beiträge: 26472 » Talkpoints: 63,46 » Auszeichnung für 26000 Beiträge



Ich kann mir unter "Selbstfindung" nicht viel vorstellen, aber eben auch nicht, dass man sich durch "irgendwelche Yoga-Übungen" am Morgen "selbst findet". Ich bin morgens schon froh, wenn ich meinen Kadaver aus dem Bett schwingen und halbwegs vorzeigbar und hygienisch herrichten kann. Dann noch hydrieren und ein bisschen Chemie für die Teile, die schon am Abkacken sind, und hopsasa, geht es zur Tür hinaus, wo der tägliche Broterwerb schon wartet.

Als internet-affiner Mensch habe ich natürlich auch schon mitbekommen, dass "früh aufstehen und irgendwelchen Esoterik- oder Sportkram" machen für moderne Instagram-Nutzer*innen einen ähnlichen Status hat wie der tägliche Rosenkranz im katholischen Kloster. Da werden alle möglichen Heilsversprechen daran geknüpft, dass man sich um halb fünf aus dem Bett schwingt und die Zeit "genießt", wo Mann und Kinderlein noch friedlich ratzen.

Gerade als moderne Mutter muss frau schließlich auch Self Care und Selbstfindung betreiben, und das lässt sich mit dem traditionellen Aufopferungs-Image eben nur dann verknüpfen, wenn man es morgens um halb fünf macht, um ja niemanden zu stören.

» Gerbera » Beiträge: 9950 » Talkpoints: 2,53 » Auszeichnung für 9000 Beiträge



Ich muss mich morgens nicht selber finden und brauche zu diesem Zweck daher auch keine besonderen Übungen. Das einzige, was ich morgens brauche, sind meine zwei Tassen Kaffee. Ich kann mit dem Begriff Selbstfindung so gar nichts anfangen. Ich habe mich nie verloren und brauche mich deswegen auch nicht wiederzufinden.

Wenn du damit meinst, dass man morgens gut gelaunt ist, dann hängt das bei mir nicht von irgendwelchen Übungen ab, sondern eher davon, was ich für den Tag erwarte oder wie die Nacht war. Gymnastik mache ich nie morgens, sondern eher mittags oder nachmittags. Morgens mag ich mich gar nicht viel bewegen. Ich lasse es lieber langsam angehen. Das ist zurzeit möglich. Als ich noch voll im Stress war mit Kindern und Berufstätigkeit waren mir die zwanzig Minuten Schlaf morgens mehr wichtiger als Yoga oder sonstige Übungen.

» blümchen » Beiträge: 3259 » Talkpoints: 34,54 » Auszeichnung für 3000 Beiträge


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