Meint ihr, Mitarbeiter der Fast-Food-Ketten sind überlastet?

vom 16.01.2013, 22:15 Uhr

Ich denke nicht, dass man pauschal sagen kann, dass Mitarbeiter in Fast-Food-Restaurants jetzt gestresster sind als andere. Sicher mag es in einigen Regionen wirklich viel besuchte Schnellrestaurants geben, aber dafür gibt es ja auch mehr als genug, die selbst in Stoßzeiten nicht wirklich voll sind.

Und wenn man neu ist oder aus dem Urlaub kommt, dann ist es doch in den meisten Berufen so, dass man erstmal schauen muss, was sich alles geändert hat oder überhaupt erstmal reinfinden muss. Vorallem muss man sich doch auch bewusst sein, auf was man sich da einlässt. Wenn man sich da als Aushilfe bewirbt, dann weiß man doch, dass es auch mal sein kann, dass da eine riesen Schlange an der Kasse stehen kann. Da braucht man sich doch nachher nicht darüber beschweren.

Erst recht finde ich es unmöglich, noch andere für seine eigenen Fehler verantwortlich machen zu wollen. Klar kann so eine Fehlbuchung immer mal passieren, erst recht wenn man neu ist, aber dann kann man doch einfach zu seinem Fehler stehen und gut ist. Die meisten Kunden verzeihen sowas doch, jedenfalls solange bis sie dann patzige Antworten kriegen.

» Klehmchen » Beiträge: 4279 » Talkpoints: 547,29 » Auszeichnung für 4000 Beiträge



Da ich meine Nebentätigkeit auch in solch einem Fast Food Laden verübe, kann ich aus eigener Erfahrung sprechen. Denn vor allem wenn man neu ist, hat man Probleme mit dem Stress klar zu kommen. Wenn man dann noch mit Coupons konfrontiert wird, welche einen großen Ansturm verursachen, macht es richtig Spaß.

Als ich neu war und an die Kasse gestellt wurde war ich total Nervös, da man ja mit fremden Geld hantiert und zur Kasse gebeten wird, wenn man ein Kassenminus erzielt. Das macht die Sache nicht einfacher. Wenn man dann Sachen bei all dem Stress falsch eintippt und die wieder ändern muss, brauch man in vielen Fällen die so genannte Karte. Bis man die schlussendlich gefunden hat kann manchmal viel Zeit vergehen. Dann kommt es auch noch vor das man vergisst Sachen einzupacken oder auf das Tablett zu tun, da die Schlange einfach nicht kürzer wird.

Ab und zu kommt natürlich ein schlecht gelaunter Gast, welcher einem die Sache nicht leichter macht. Dazu ist noch zu sagen, dass man in viele Restaurants kaum richtig angelernt wird, sozusagen Learning by doing. Daher kann ich es voll und ganz verstehen, dass die anscheinend neue Mitarbeiterin nicht mehr so freundlich war. Wenn man sich noch den mickrigen Stundenlohn für diese Schufterei ansieht erklärt sich alles.

» OmFg! » Beiträge: 608 » Talkpoints: 1,94 » Auszeichnung für 500 Beiträge


Ich kann echt sagen, dass man beim Burger King stark überlastet ist. Überfordert ist eher das richtige Wort. Ich wollte dort Payback Punkte mal 10 haben. Dass wusste der Herr an der Kasse nicht, was Payback ist. Ich habe dann freundlich auf alle Plakate ringsum gezeigt. Dann hat er meine Karte eingescannt. Seltsamerweise stand dann aber meine Payback Nummer nicht auf der Rechnung. Dann habe ich mir die Geschäftsführerin holen lassen. Diese meinte, dass man das nicht auf der Rechnung erkennen könnte, ob die Paybackkarte gescannt wurde oder nicht.

Auf jeden Fall bekam ich nie die Punkte und habe bei einem anderen Burger King gesehen, dass natürlich die Paybacknummer auf der Rechnung stand und ich dann auch die Punkte nach wenigen Stunden auf dem Konto hatte. Leider sind echt manche Mitarbeiter nicht für solche Aktionen kompetent.

» celles » Beiträge: 8053 » Talkpoints: 10,01 » Auszeichnung für 8000 Beiträge



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