Abgewogene Portionen vorbereiten bei Ernährungsumstellung
Im Rahmen meiner Ernährungsumstellung ist es nicht nur so, dass ich gewisse Sachen nicht mehr essen darf, sondern auch so, dass ich die Mengen aufschreiben muss. Ich darf über den Tag verteilt nur eine gewisse Menge an Gemüse, Fleisch etc. zu mir nehmen. Das ganze Wiegen ist natürlich recht lästig, weshalb ich dazu übergegangen bin, meine Mahlzeiten zum Abendbrot oder zum Mittag vorzubereiten und in Boxen aufzuteilen. Vor dem aufteilen wiege ich sie ab, sodass in allem Boxen gleich viel drin ist. Das spart Zeit.
Wie ist das bei euch, wenn ihr nur gewisse Mengen essen dürft, aber trotzdem vorlochen wollt? Kocht ihr dann auch immer bestimmte Mengen vor, sodass ihr euch ein erneutes wiegen spart? Oder macht euch das nichts aus?
Ich stelle mir dieses dauernde Abwiegen auf Dauer wirklich anstrengend und lästig vor, zumal es meiner Meinung nach auch den Fokus zu sehr auf reine Zahlenwerte lenkt. Das mag für den Beginn einer Ernährungsumstellung ja sinnvoll und erleichternd sein, aber auf Dauer tut man sich kognitiv keinen Gefallen damit. Immerhin will man ja langfristig auch wieder spontan und ohne Rechnerei im Hinterkopf mit seinen Lebensmitteln umgehen.
Viel praktikabler finde ich deswegen die Gewöhnung an Messgefäße, die man sich selber aussucht. Beispielsweise würde ich mir eine Tasse aus meinem Schrank suchen und einmal auf einer Küchenwaage bis zum Rand mit Reis befüllen, sodass ich weiß, welche Portion die Tasse circa fasst. Danach würde ich die Waage im Schrank lassen und einfach zur Tasse greifen, um ein Reisgericht zu portionieren.
Ähnlich kann man es auch mit Nudeln machen. Bei Gemüse würde ich eher nach Stückzahl gehen und entsprechend bei größeren oder kleineren Exemplaren Pi mal Daumen eins draufrechnen oder abziehen, und für Fleisch kann man beispielsweise mit dem Durchmesser des Handtellers oder der Länge seiner Hand als Maßstab arbeiten. Schwankungen kommen je nach Dicke des Stücks oder Dichte natürlich vor, aber sie sollten nicht übermäßig gravierend ausfallen.
Wenn du entsprechend für mehrere Tage vorkochen willst, kannst du im Kopf überschlagen, wie viele Portionen du machen willst, und dann die gesamte Menge in einigermaßen gleichgroße Teller aufteilen. So wirst du in etwa im Rahmen der Vorgaben bleiben und hast dennoch nicht andauernd den Aufwand mit dem Abwiegen und die Zahlenparanoia.
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