Mit Erkältung Auto fahren und sich und andere gefährden?
Mein Mann hat eine sehr starke Erkältung. Er kann aber wegen einer Erkältung nicht am Arbeitsplatz fehlen und fährt dennoch jeden Tag zur Arbeit. Ich meckere schon immer, weil ich mir sage, dass er ja gar nicht so aufmerksam sein kann, wenn er den Kopf nicht frei hat und damit auch sich und andere gefährdet. Ich würde ihn ja gerne zur Arbeit fahren. Aber das ist mit den Kindern nicht möglich.
Wie macht ihr es, wenn ihr erkältet seid und die Erkältung auch nicht gerade nur leicht ist. Was macht ihr, wenn ihr ständig husten müsst oder auch niesen und Auto fahren sollt? Sollte an sich wirklich auch wegen einer Erkältung dann eher krank schreiben lassen? Wer von euch ist schon mal mit einer starken Erkältung mit dem Auto gefahren? Macht ihr euch da keine Gedanken drüber?
Bei einer starken Erkältung würde ich eh zu Hause bleiben, da erledigt sich das Autofahren. Bei einer schwachen Erkältung mit ein bisschen Husten und Schnupfen sehe ich kein Problem darin, Auto zu fahren. Auch wenn man nicht erkältet ist, muss man ab und zu niesen oder bei trockener Luft husten.
Ja, ich bin auch schon mit einer relativ starken Erkältung Auto gefahren, sogar eine ziemlich weite Strecke von mehreren hundert Kilometern. So lange man noch "klar denken" kann, halte ich das Risiko zumindest für beherrschbar. Ja, ich musste ab und zu niesen, aber das passiert einem ja auch in gesundem Zustand. So lange man das Lenkrad festhält und hinterher gleich wieder auf die Straße schaut, ist die Gefahr, dass während des Niesens etwas passiert, meiner Meinung nach auch nicht größer, als wenn man kurz den Radiosender wechselt oder ähnliches.
Meine Nase läuft auch häufiger, wenn ich nicht erkältet bin. Das heißt, wenn das Naseputzen ein Hinderungsgrund für's Autofahren wäre, dürfte ich auch im (eigentlich) gesunden Zustand nicht fahren. Kurz und gut: Ich halte die relativ geringen körperlichen Beeinträchtigungen durch eine einfache Erkältung nicht für so gravierend, dass man dann unter keinen Umständen Autofahren sollte. Gefährlicher finde ich es, wenn man zum Beispiel starke Kopfschmerzen (oder andere Schmerzen) hat und sich deshalb nicht mehr richtig konzentrieren kann. Da würde ich auf jeden Fall vom selber Fahren abraten. Und natürlich muss man auch aufpassen, welche Medikamente man gegen die Erkältung zu sich nimmt, dass diese nicht die Fahrtüchtigkeit beeinflussen.
Ich fahre eigentlich kein Auto, wenn ich stark erkältet bin. Da ich einmal gefahren bin, als mir sehr schwindelig und schlapp war und ich doch unterwegs Angst bekommen habe, dass etwas passieren könnte. Es ist sicher dumm, wenn man auf der Arbeit nicht fehlen darf und dann das Risiko eingehen muss, dass auf der Fahrt zur Arbeit etwas passiert. Aber wenn es mir so schlecht geht, dass ich nicht Auto fahren kann, würde ich zu Hause bleiben. Dann geht es eben nicht anders und seitdem ich mal Angst hatte, dass etwas passieren könnte, weil ich eben krank war, bin ich da sehr vorsichtig und würde im Zweifelsfall immer lieber das Auto stehen lassen und eben zum Arzt gehen.
Bei einer richtig starken Erkältung würde ich auch kein Auto fahren, weil ich dann auch denke, dass es nicht sicher ist. Es geht dabei nicht nur darum, dass man öfter mal niesen muss, obwohl das auch nervig ist und zu einer Gefahr werden kann. Aber das größte Problem sehe ich eigentlich auch darin, dass man durch die Erkältung und vielleicht auch noch durch Medikamente die Reaktionsschnelligkeit einbüßt. Darum finde ich auch, dass man bei einer starken Erkältung nicht mehr mit dem Auto fahren sollte.
Bei einer leichten Erkältung, von der man nicht so viel merkt, sollte es schon noch möglich sein, Auto zu fahren, so ist zumindest meine Erfahrung. Aber bei einer starken Erkältung finde ich es dann auch sinnvoller, zum Arzt zu gehen und sich eventuell krankschreiben zu lassen, bevor man sich selbst und andere im Straßenverkehr gefährdet und vielleicht auch noch die Kollegen ansteckt.
Also bei einer normalen Erkältung fahre ich auch selber mit dem Auto. Da gibt es für mich keine Einschränkung. Wenn ich aber so stark erkältet sein würde, das ich nicht mehr sicher mit dem Auto fahren könnte, dann könnte ich auch meine Arbeit nicht richtig machen und würde in Krankenstand gehen. Arbeiten geht aber Autofahren nicht, das gibt’s nicht. Entweder geht beides oder gar nichts. Ist zumindest meine Meinung.
Das sollte wohl bei jeder Person anders aussehen. Ich kann auch bei einer normalen Erkältung noch ohne weiteres Autofahren. Es ist aber dann sehr unschön, wenn man das ganze Auto verpesstet, wenn man nur am Husten und Niesen ist. Besonders nervig ist das dann für Beifahrer, die dann gerne mal angesteckt werden. Das muss nun wirklich nicht sein.
Bei einer richtig starken Erkältung ist es bei mir meist so, dass ich dann generell nicht mehr viel machen kann. Meistens liege ich dann komplett flach und da setzte ich mich dann auch in kein Auto mehr. Wenn es dann zum Arzt geht, lasse ich mich fahren, weil ich zum Glück die Gelegenheit dazu habe. In dem Zustand ist man nicht voll da und reagiert verzögert, was wirklich gefährliche Konsequenzen haben kann. Also ich persönlich würde in dem Zustand nie Autofahren, erst wenn es wieder besser ist und man sich selbst gut einschätzen kann, ob es wieder in Ordnung ist oder eben nicht.
So lange es "nur" eine Erkältung ist, gehe ich weiterhin arbeiten, also fahre ich auch weiterhin Auto. Generell mache ich bei einer Erkältung das gleiche wie sonst auch, nur auf den Sport verzichte ich und ich bleibe in meiner Freizeit eher zu Hause als mich mit Freunden zu verabreden.
Meistens wird die Erkältung ja auch innerhalb kürzester Zeit wieder besser. Und wenn es eben nach einer Weile nicht besser wird, würde ich auch zum Arzt gehen. Da stellt sich dann aber doch meistens heraus, dass es eben nicht nur eine Erkältung ist, sondern vielleicht doch etwas anderes wie eine Bronchitis oder so. Wenn der Arzt mich dann krank schreibt, bleibe ich zu Hause. Auto fahre ich dann nicht, außer zum Arzt. Ansonsten kann ich kleinere Einkäufe fußläufig erledigen, ansonsten gibt es für mich keinen Grund, mich mit dem Auto zu bewegen, wenn ich krank bin.
In einer idealen Welt würden sich alle Menschen wohl nur dann hinters Steuer begeben, wenn sie körperlich, geistig und seelisch vollkommen fit und leistungsfähig sind. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass das Unfallrisiko beim Autofahren steigt, wenn der Fahrer zwar nicht krankenhausreif ist, aber dennoch vor lauter Husten, Schneuzen und Augentränen kaum in der Lage ist, auf die Straße zu achten. Von daher würde ich, wenn ich mich wirklich wegen einer Erkältung kaum auf den Beinen halten kann, tunlichst auf Autofahren verzichten. Meine Richtlinie wäre so in etwa: Wenn ich so krank bin, dass ich nicht in die Arbeit gehen kann, sollte ich auch nicht Autofahren.
In der Praxis ist das aber in vielen Fällen kaum möglich. Manche Leute haben weite Wege zum Arzt und niemanden, der sie hinfahren kann. Also muss man sich wohl oder übel auch mit Fieber und Brummschädel hinters Steuer klemmen und hoffen, dass man die paar Kilometer zur Praxis unfallfrei übersteht.
Bei einer normalen Erkältung fahre ich auch noch weiter mit dem Auto. Solange ich mich fit fühle ist das eigentlich kein Problem. Wenn es dann doch stärker wird, mache ich mir meist eher Sorgen um meine Kollegen. Ich möchte dann eher lieber niemanden anstecken.
Wenn dein Mann alles probieren möchte um schnell wieder Gesund zu werden, kann er ja mal ein paar von den Hausmitteln probieren.
Hier sind 20 Hausmittel aufgelistet. Nach denen, wo Alkohol verwendet wird , ist natürlich das Autofahren nicht mehr möglich, aber bei meinem Mann habe ich mit der 13. (ätherische Öle inhalieren) und der 18. (Zimmer kühl halten, obwohl er eine Frostbeule ist
) das immer schnell in den Griff bekommen. Eine Hühnerbrühe etc. ist natürlich auch immer lecker.
Mit einer Nasendusche bekomme ich bei mir meist wieder alles frei. Aber das hält oft nicht besonders lang. Vielleicht hilft euch einer der Punkte ja weiter. ![]()
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