Wie mit Krankheit und Tod umgehen?

vom 15.05.2018, 07:30 Uhr

Irgendwann betrifft es sicherlich jeden mal, dass er mit Krankheiten und Tod in der Familie konfrontiert wird. Allerdings geht sicherlich jeder damit anders um und hat eigene Methoden, um damit zurecht zu kommen. Es spielt vielleicht auch eine Rolle, ob es sich um einen alten Menschen handelt, der dann krank wird und irgendwann stirbt, weil es der Kreislauf des Lebens ist oder um einen jüngeren.

Ich wüsste gerne, wie ihr damit umgeht, wenn in eurer Familie oder im Freundeskreis jemand schwer krank wird und man weiß, dass dieser sterben wird. Braucht ihr da Unterstützung durch den Partner oder vielleicht sogar auch durch Medikamente? Wie geht ihr damit um? Habt ihr bestimmte Methoden, um das zu verarbeiten und stark zu sein?

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» Nelchen » Beiträge: 28873 » Talkpoints: 4,07 » Auszeichnung für 28000 Beiträge



Nelchen hat geschrieben:Es spielt vielleicht auch eine Rolle, ob es sich um einen alten Menschen handelt, der dann krank wird und irgendwann stirbt, weil es der Kreislauf des Lebens ist oder um einen jüngeren.

Was ist das denn für eine Logik? Meinst du, nur weil man jung ist, ist man vom Tod und damit vom "Kreislauf des Lebens" ausgeschlossen oder wie? Leben und Sterben gehört zum Menschsein nun mal dazu, dabei spielt das Alter überhaupt keine Rolle. Oder gehören für dich Babys und Kinder gar nicht dazu, wenn sie durch Krankheit ebenfalls sterben? Oder Sternenkinder?

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» Täubchen » Beiträge: 25960 » Talkpoints: 2,52 » Auszeichnung für 25000 Beiträge


Täubchen, ich glaube eher, dass Nelchen meinte, dass man mit Tod und Krankheit bei alten Menschen anders umgeht als bei jungen. Das hat nichts mit einer "rosaroten Ponywelt" zutun, sondern ist, denke ich, ein recht verständlicher Gedankengang: Bei der Neunzigjährigen mit Krebs kann man sich darauf vorbereiten, dass sie wohl nicht mehr allzu lange haben wird, bei dem Fünfjährigen, selbst durch Krankheit, ist es trotzdem irgendwie unerwarteter.

Meine "Taktik", damit umzugehen, ist meist, dass ich mich einmal ordentlich ausheule und dann erstmal ablenke. Bei ersterem bin ich dann auch am liebsten alleine, weil ich nicht gerne vor anderen weine. Je nach der genauen Situation muss das Ausheulen auch noch ein paar Mal öfter passieren, aber das Grundprinzip bleibt gleich.

Selbst, wenn ich damit dann zu irgendwem gehe oder jemanden anschreibe deswegen, ist das eher auch für die Ablenkung. Das geht dann in die Richtung, dass ich gerade den Kontakt mit irgendwem anders brauche, mich schon einmal ausgeweint habe, und jetzt gerne an was anderes denken würde.

» Kalu-chan » Beiträge: 707 » Talkpoints: 5,03 » Auszeichnung für 500 Beiträge



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