Braune Blattränder und kleine Fliegen
Ich habe vor einigen Wochen eine Salbeipflanze per Post bekommen, die vom Transport auch schwer mitgenommen wurde. Ich habe sie dann in einen (relativ zum Wurzelballenvolumen) großen Topf getan, der in sich abgeschlossen ist (keine Löcher im Boden).
Ein paar Tage lang ging es gut, die Blätter haben sich wieder aufgestellt und die kleinen Triebe sind gewachsen. Doch dann fing die Pflanze an eine Braunfärbung an ihren Blatträndern zu zeigen. Das größte Blatt, das auch vorher schon mittig durchgeschnitten war, hat auch weiter im Blattinnterem braune Flecken und ich überlege es abzutrennen. Ich weiß nicht woran es liegt, ist es Kaliummangel (habe gelesen das verursacht braune Blattränder)? Liegt es an zu viel/wenig Wasser (die Erde oben sieht immer trocken aus, aber das dachte ich bei anderen Pflanzen auch, aber da der Topf einen abgeschlossenen Boden hat weiß ich nicht ob sich unten vielleicht zuviel Wasser ansammelt)? Sind es vielleicht Pilze an der Wurzel? Zuviel Kalk im Wasser (grauweiße Flecken auf der Erde)?
Zusätzlich finde ich im Topf uns auf der Erde immer wieder kleine Fliegen, von denen ich immer möglichst viele töte. Sind diese Fliegen Schädlinge? Worauf können sie hindeuten? Sind sie vielleicht der Grund für die braune Blattfärbung? Und wenn ja, was kann ich dagegen tun?
Ich bedanke mich schonmal im Vorfeld, denn da es sich um eine in Deutschland seltene Art handelt (möchte aus gewissen Gründen ungerne sagen welche) liegt mir sehr viel daran das die Pflanze überlebt.
Und, hat die Salbeipflanze überlebt? Du hörst dich nicht an wie jemand, der gerade seine erste Topfpflanze für 5,99 beim Wocheneinkauf im Lidl mitgenommen hat und nun aus Unwissenheit die blödesten Anfängerfehler macht. Und doch machst du sie, obwohl du eigentlich ja schon selbst an zwei Stellen auf das vermutlich zugrunde liegende Problem mit den fehlenden Abflusslöchern referenzierst.
Ich denke, du weißt oder ahnst selbst, dass das fehlende Abflussloch den Supergau für eine Pflanze bedeuten kann: Trauermückenbefall ohne Homöostase bzw. Gegenwehr im Erdreich sowie Wurzelfäule. Die Pflanze hätte auf jeden Fall erstmal wieder ausgetopft und ordentlich neu eingepflanzt gehört, bevor man exotischere Sachen wie einen Kaliummangel in Erwägung zieht. Ich habe mal als Notlösung eine Yucca in einen größeren Topf setzen müssen und hatte nur noch Übertöpfe. Da es nur um einige Tage bzw. ein bis zwei Wochen ging, habe ich unten in den Topf eine Drainage aus dicken Steinen gebastelt und ganz vorsichtig gegossen. Wird schon gutgehen, oder?
Beim Austopfen zwei bis drei Wochen später, war ich geschockt, unten im Topf unter der Erde und inmitten der Steindrainage stand alles voller Wasser. Also die wäre mir mittelfristig ganz sicher eingegangen, obwohl ich wirklich vorsichtig mit dem Gießen war.
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