Wie Eingewöhnungszeit mit dem Babysitter gestalten?

vom 26.05.2020, 16:24 Uhr

Viele Eltern entscheiden sich ja für eine Eingewöhnungszeit, wenn sie einen Babysitter engagiert haben. Besonders dann, wenn sie den Babysitter zuvor gar nicht gekannt haben und es sowohl für sie als auch für die Kinder quasi eine fremde Person ist, kann eine Eingewöhnungszeit sinnvoll sein. Das ist auch der Fall, wenn die Kinder beispielsweise irgendwelche besonderen Krankheiten haben oder wenn es andere Dinge gibt, auf die man unbedingt achten muss.

Manche Eltern unternehmen dann zuerst einige Male gemeinsam etwas mit dem Babysitter und ihren Kindern, damit sich alle aneinander gewöhnen können und Vertrauen fassen. Habt ihr das selbst auch gemacht? Wie habt ihr die Eingewöhnungszeit mit dem Babysitter gestaltet und wie lang ging diese Zeit?

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» Prinzessin_90 » Beiträge: 33809 » Talkpoints: 166,21 » Auszeichnung für 33000 Beiträge



Ja wir haben das auch so gemacht. Um das Kind an die Person zu gewöhnen finde ich es wichtig, dass sie auch bei einem zu Hause ist, so lernt das Kind schnell das diese Person einem irgendwie "näher" steht als dem Nachbarn, mit dem man sich alle paar Tage mal auf der Straße unterhält. Außerdem gibt sich das Kind zu Hause auch viel authentischer als zum Beispiel draußen, somit lernt der neue Babysitter das Kind auch besser kennen.

Dann finde ich das noch wichtig, dass man sich, wenn man das Kind und den Babysitter das erste Mal allein lässt nicht großartig verabschiedet. Man zieht den "Abschiedsschmerz" nur unnötig in die Länge, einfach wird es dadurch in der Regel nicht, außerdem signalisiert man dem Kind, dass es eine "Ausnahmesituation" ist.

Ich kenne das von mir, dass ich vor dem Kind ganz "tapfer" war und als ich aus der Tür war, erst mal tief durchatmen musste, weil es doch schwer und ungewohnt war. Wenn man dann unterwegs ist, sollte man natürlich erreichbar sein und im besten Fall natürlich auch gerade beim ersten mal nicht so weit weg sein.

Ich habe auch die ersten Male immer das Essen bereitgestellt. Etwas vorgekocht oder Obst geschnitten etc. und dann auch den Teller/das Schälchen/den Becher genommen, den das Kind sonst üblicherweise auch verwendet. Wenn meine eine Box oder eine Schale hat, wo das Kind sich sowieso schon auf den Snack freut, dann macht es das für den Moment einfacher. Man darf einfach nicht "alles" ändern, ein wechseln der Aufsichtsperson ist schon eine große Veränderung, dann sollten die anderen Komponenten möglichst gleich bleiben (so zumindest meine Erfahrung).

» Maysen » Beiträge: 388 » Talkpoints: 36,43 » Auszeichnung für 100 Beiträge


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