Wie bereitet man sich auf die erste Nachtschicht vor?

vom 10.07.2016, 16:21 Uhr

Meine Freundin arbeitet während der Semesterferien als Ferienarbeiterin in einem großen Unternehmen. Da sie möglichst viel Geld verdienen und den Nachmittag in den Ferien gerne frei haben möchte, hat sie sich für eine Nachtschichtstelle am Fließband entschieden.

Nun hat sie allerdings bisher noch nie nachts gearbeitet und fragt sich, ob sie sich darauf irgendwie vorbereiten muss. Sie überlegt schon ein paar Tage vorher nachts wach zu bleiben und tagsüber zu schlafen, um sich an den neuen Rhythmus zu gewöhnen. Wie habt ihr euch auf eure erste Nachtschicht vorbereitet? Habt ihr irgendwelche Tipps für sie?

» swipu91 » Beiträge: 580 » Talkpoints: 33,30 » Auszeichnung für 500 Beiträge



Ich habe mich vor der Nachtschicht am Nachmittag noch mal hingelegt und vorher habe ich versucht möglichst lange wach zu bleiben. Die erste Nachtschicht ist sicherlich immer unangenehm, gerade auch wenn man im 3 Schicht System arbeitet und sich dann immer wieder umstellen muss, aber wenn man nur Nachtschicht hat, gewöhnt man sich doch recht schnell daran.

Man sollte vorher in Erfahrung bringen, was auch am Arbeitsplatz erlaubt ist. Beispielsweise hat es mir immer geholfen, wenn ich nachts Musik hören konnte bei der Arbeit. Ansonsten sollte man sich dann auch für die ersten Nachtschichten Kaffee oder Cola mitnehmen, weil das einfach noch mal hilft wach zu bleiben.

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» Ramones » Beiträge: 45900 » Talkpoints: 15,67 » Auszeichnung für 45000 Beiträge


Solch ein Nachtrhythmus, das muss einem schon ein bisschen liegen, sonst kann es wirklich passieren, dass man Probleme mit der Müdigkeit bekommt. Vorteilhaft ist hierbei bestimmt die Fließbandarbeit, weil man da ständig gefordert wird und konzentriert sein muss. Da hat man eigentlich gar keine Zeit müde zu werden. Darauf vorbereiten kann sich sich eigentlich nur schwerlich, aber der Körper stellt sich schon schnell auf so einen Rhythmus ein und nach den ersten 2 oder 3 Nachtschichten wird deine Freundin schon merken, ob sie damit gut klarkommt.

» Herr Krawuttke » Beiträge: 386 » Talkpoints: 22,46 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Ich empfehle auch, dass man versucht am Tag der Nachtschicht sich Mittags oder Nachmittags nochmal ein bisschen hinzulegen. Das kommt da ganz auf dem Menschen an. Da reagiert jeder komplett anders drauf.

Bei meiner Nachtschicht habe ich zum Beispiel meinen Tagesablauf einfach beibehalten. Anstrengend wurde es dann erst in den frühen Morgenstunden, aber da man gut zu tun hat wird man das ziemlich gut wegstecken. Gefährlich sind hier nur die Pausen, da hier der Körper zur Ruhe kommt. Hier muss man ebenfalls in Bewegung bleiben, denn sonst fährt er zu sehr runter.

Die größten Probleme hatte ich immer bei der Umstellung zurück in die normale Schicht. Da bin ich dann die ersten Tage morgens um 5 aufgestanden, weil ich einfach nicht mehr schlafen konnte. Da brauchte ich bestimmt eine Woche, bis sich das wieder normalisiert hat. Auch das ist bei jedem komplett unterschiedlich.

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» Zohan » Beiträge: 4398 » Talkpoints: 16,33 » Auszeichnung für 4000 Beiträge



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