Welthundetag: Welche Rasse mögt ihr am Liebsten?

vom 10.10.2019, 21:24 Uhr

Heute wird der beste Freund und Begleiter des Menschen geehrt, denn heute ist Welthundetag. Hunde sind eines der liebsten Haustiere der Deutschen. Und dennoch gibt es viele verschiedene Arten. Nicht nur die Größe des Hundes spielt für viele eine Rolle, sondern auch die Charaktereigenschaften und der Nutzen.

Für einige Menschen sind sie nämlich nicht nur Haus- sondern auch Nutztier: Hütehund, Wachhund, Blindenhund, Polizeihund, Rettungshund oder Therapiehund und vieles mehr. Ein Hund kann je nach Art und Charakter sehr vielseitig eingesetzt werden und ist wirklich ein faszinierendes Lebewesen.

Welche Hunderasse hat es euch angetan und warum? Habt ihr selbst einen Hund und nutzt ihn eventuell sogar zu einem bestimmten Zweck?

» EngelmitHerz » Beiträge: 2307 » Talkpoints: 60,88 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Ich habe keine Lieblingsrasse. Ich habe zwar zwei Hunde, nutze sie in dem Sinne aber nicht. Einfach nur als Begleiter und die Wohnung bewachen sollen sie natürlich auch - wenn sie eh schon mal da sind.

» Sternenbande » Beiträge: 1860 » Talkpoints: 70,16 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


Ich habe keine Zeit für einen Hund, aber wenn ich mich für einen Hund entscheiden würde, würde ich wohl nicht nach der Rasse schauen sondern nach der Größe. Ich hätte gerne einen Hund, der mit mir mithalten kann, der mit zum Laufen kommen kann, der neben den Fahrrad herlaufen kann und mit dem man längere Wanderungen unternehmen kann.

Bei kleinen Tieren funktioniert das natürlich nicht, weil die ja für jeden Schritt, den ich mache, drei oder vier machen müssen und deshalb natürlich schneller müde werden.

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» Cloudy24 » Beiträge: 25361 » Talkpoints: 101,00 » Auszeichnung für 25000 Beiträge



Cloudy, gerade wenn man so konkrete Vorstellungen an einen Hund hat, dann ist es sinnvoll, nach der Rasse zu gucken. Denn nur die Größe sagt wenig über die Fähigkeiten und Neigungen aus. Denn ganz viele mittelgroße Hunde entsprechen deinen Vorstellungen und halten nicht nur locker mit, sondern schaffen noch erheblich mehr. Aber genügend Rassen und Mischungen sind damit gnadenlos unterfordert und finden das stumpfsinnig. Da legt man die Basis zum zukünftigen Problemhund.

» cooper75 » Beiträge: 11925 » Talkpoints: 581,11 » Auszeichnung für 11000 Beiträge



Ich verstehe schon was du meinst. Klar wäre es am einfachsten zu schauen welche Eigenschaften bei welcher Rasse auftreten und welche nicht. Aber ich fotografiere seit Jahren für unser Tierheim und kenne so viele traurige Geschichten und könnte mir deshalb nicht vorstellen ein Tier vom Züchter zu kaufen. Und deshalb wäre die Größe eben der Punkt, wo ich bei meiner Auswahl ansetzen würde. Man hat ja eh eine Probezeit in der man in Ruhe schauen kann ob man sich mit dem Hund versteht oder nicht.

Ja, die "Problemhunde" kenne ich auch. Das ist mir in den letzten Jahren besonders bei Huskys und Husky-Mischlingen aufgefallen, die wegen problematischem Verhalten abgegeben wurden. Mit denen konnte man aber problemlos joggen gehen, die waren auch auf dem Spielplatz unauffällig und haben keinen Stress mit anderen Hunden angefangen. Da fragt man sich schon, ob der Hund wirklich das Problem ist oder der Vorbesitzer, der dachte, dass zwei Mal am Tag gemütlich um den Block latschen genug Beschäftigung sei.

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» Cloudy24 » Beiträge: 25361 » Talkpoints: 101,00 » Auszeichnung für 25000 Beiträge


Wir haben einen Schweizer weißen Schäferhund. Er ist ein Wach- und Hütehund. Wir wollten einen Hund, auf den meine Mutter nicht allergisch reagiert und einen sehr aktiven Hund, mit dem wir oft ans Meer fahren können, Fahrrad fahren können und wandern gehen können. Zum anderen haben wir durch den Hund Agility und Frisbee für uns und den Hund entdeckt. Natürlich finden wir diese Rasse besonders schön und favorisieren diese Rasse. Es gibt aber auch etliche Rassen, die ich so auch noch schön oder sehr interessant finde. Dazu zählen Bassets, Doggen, Irische Wolfshunde und viele weitere.

Es gibt aber auch Hunderassen, die ich nicht bein Züchter kaufen würde, da ich diese Zuchten einfach eher verbieten würde. Dazu zählen Labradoodle, da viele nicht wissen, dass sich die Tiere ständig blutig kratzen, wenn das Fell vom Labrador eher durchkommt, als das vom Pudel. Möbse mit viel zu kurzen Nasen oder auch französische Bulldoggen. Wobei wir Tiere aus Qualhaltungen bei uns aufnehmen. Bei den angegebenen Rassen beziehe ich mich lediglich darauf, dass ich sie beim Züchter nicht kaufen würde!

Prinzipiell finde ich auch Mischlinge wirklich toll. Sie sind robust und sehen alle sehr besonders aus. Wenn wir nicht so viele Freunde und Verwandte hätten, die allergisch sind, dann hätte ich auch gern einen Hund aus Rumänien gerettet. Wichtig ist bei jedem Tier dass es zu uns und unseren Lebensumständen passt.

Man sollte definitiv auch nicht nur nach dem Aussehen gehen. Denn nur weil einem der Dackel gefällt, wird der Dackel kein Hund sein, der seinen Jagdtrieb nicht ausleben möchte. Ein Windhund möchte nicht nur an der kurzen Leine gehalten werden und ein Hütehund braucht auch einen "Job". Wenn Tiere nicht ausreichend gefördert und gefordert werden, dann kann aus jedem Hund schnell ein "Problemhund" werden. Vor allem gibt es tatsächlich keine Problemhunde nur eine falsche Haltung und Erziehung.

» Ela123 » Beiträge: 549 » Talkpoints: 24,27 » Auszeichnung für 500 Beiträge


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