Welche Fehler führen dazu, dass der Akku kaputt geht?

vom 29.11.2020, 13:33 Uhr

Ich habe nach einiger Zeit immer Probleme mit dem Akku meines Smartphones. Glücklicherweise geht mein iPhone noch einwandfrei, aber bisher war es immer so, dass der Akku nach zwei bis drei Jahren schwächelte. Ich habe mal gehört, dass es ganz schlecht sein soll, das Smartphone dauernd an der Steckdose zu haben. Man soll es wohl nur anschließen, wenn der Akku leer ist, da er sonst schnell kaputtgehen könnte.

Ich lade meinen Akku immer dann auf, wenn ich die Gelegenheit habe. Wenn ich am Laptop bin, ist mein Smartphone so gut wie immer auch am Laptop angeschlossen. Welche Fehler führen dazu, dass der Akku (schnell) kaputt geht und wie kann man das verhindern?

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» Prinzessin_90 » Beiträge: 34336 » Talkpoints: 0,15 » Auszeichnung für 34000 Beiträge



Ich habe schon sehr viele verschiedene Handys und Smartphones besessen, aber wirkliche Probleme mit dem Akku nie gehabt. Dass der Akku nach 2 bis 3 Jahren schwächelt, das ist doch vollkommen normal und vom Hersteller wohl auch so gewollt. Den Akku erst laden wenn dieser leer ist, das ist auch ein Mythos aus vergangenen Jahren und trifft heutzutage nicht oder kaum mehr zu. Moderne Smartphones haben auch eine interne Abschaltung, wenn man dieses mal ewig lädt, also spielt das auch kaum eine Rolle. Ich habe nun wirklich alle Ladeszenarien durch, aber regelrecht kaputt gegangen ist mir ein Akku noch nie.

» Herr Krawuttke » Beiträge: 370 » Talkpoints: 21,08 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Moderne Handys sind meistens mit einem Lithium-Ionen-Akku ausgestattet. Diese Akkus haben nur einen sehr geringen Memory-Effekt. Ich lade mein oft nur teilweise, trotzdem hat der Akku funktioniert der Akku seit Jahren einwandfrei.

Aber auch der modernste Akku kann stark beschädigt werden, wenn man diesen extremen Bedingungen aussetzt. Und auch Lithium-Ionen-Akku sind langlebiger, wenn sie gut gepflegt werden.

Extreme Hitze schadet dem Akku
Im Sommer kann das Handy schnell extremen Temperaturen ausgesetzt sein. Wenn man sein Handy zum Beispiel im Auto vergisst, können bei direkter Sonneneinstrahlung Temperaturen zwischen ungefähr 50 bis 70 °C herrschen. Bei diesen Temperaturen kann der Akku einen nicht mehr reparablen Schaden erleiden. Im Sommer sollte man das Handy daher nie direkter Sonneneinstrahlung aussetzen. Auch zu Hause soll das Handy immer im Schatten gelagert werden.

Extreme Kälte schadet dem Akku ebenfalls
Temperaturen unter Null Grad führen dazu, dass sich der Akku deutlich schneller entlädt. Somit verschleißt der Akku auch schneller. Wenn es durch die Kälte zur einer Tiefentladung kommen würde, dann wäre der Akku danach dauerhaft beschädigt. Die Elektronik des Handy verhindert aber normalerweise eine Tiefentladung und schaltet das Gerät vorher ab. Trotzdem sollte man bei Minusgraden das Handy im freien nur kurz verwenden und nahe am Körper tragen.

Unnötige Stromfresser ausschalten
Wenn man nicht benötigte Funktionen ausschaltet kann man viel Strom sparen. WLAN, GPS (Standort) und Bluetooth sollten bei Nichtgebrauch ausgeschaltet werden. Die Display-Helligkeit sollte den Lichtverhältnissen angepasst sein. Und über Nacht kann man das Handy komplett ausschalten.

Wenn man unnötig viele Funktionen eingeschaltet hat, wird der Akku deutlich schneller entladen. Logischerweise muss der Akku dann auch häufiger geladen werden. Da ein Akku nur eine begrenzte Anzahl von Ladevorgängen hat, wird er somit auch schneller defekt sein.

Bei meinem Handy verbraucht übrigens das Display und WLAN am meisten Strom.

» kengi » Beiträge: 794 » Talkpoints: 45,54 » Auszeichnung für 500 Beiträge



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