Welche Experimente für zu Hause mit Kleinkindern machen?
Ich würde demnächst gerne ein paar kleinere Experimente mit meinem Sohn zu Hause durchführen. Bisher haben wir gezielt noch keine Experimente gemacht, auch wenn sich im Alltag sicherlich zufällig das eine oder andere Experiment ergeben haben sollte. Da mein Sohn mit zwei Jahren noch recht klein ist, mag ich aber auch nichts Aufwendiges oder Langwieriges planen. Es soll ihn ja nicht überfordern oder langweilen.
Ich habe mal Kurzvideos gesehen, wie eine Pusteblume ins Wasser gehalten wird und dann nach dem Auftauchen ihre ursprüngliche Form hat. Auch habe ich ein Video gesehen, bei dem ein Stück Küchenpapier von beiden Seiten mit Filzstiften so bemalt wird, dass beim Eintauchen in ein Wasserglas ein Regenbogen entsteht. Die Filzstiftstreifen werden nämlich nicht bis zur Mitte durchgezogen. Das passiert dann erst beim Eintauchen ins Wasser.
Solche Experimente finde ich toll und das werde ich sicher auch mal ausprobieren und in die Richtung sollten weitere Experimente auch gehen. Welche Experimente für zu Hause sind für Kleinkinder geeignet? Die Experimente sollten spannend sein und im besten Falle sollte mein Kind schon beim Aufbau mitmachen können.
Da gibt es schöne Bücher zu dem Thema. Gerade in der Badewanne kann man aber einige Sachen schon so machen, die Spaß machen, beispielsweise zum Thema Wasserverdrängung mit irgendwelchen Bechern, Bällen und so weiter oder auch das Wasser einfärben. Auch kann man beispielsweise testen, was sinkt und was nicht. Wie gesagt man kann sich aber tolle Bücher zu dem Thema auch in Bibliotheken ausleihen.
Oh ich liebe es auch Experimente mit Kleinkindern zu machen, weil man da einfach oft munter drauf losplanschen oder matschen kann und die Kinder in dem Alter ja auch überhaupt keine Scheu davor haben Dinge auszuprobieren. Im Gegenteil, man muss eigentlich immer aufpassen, dass nicht das ein oder andere Experiment dann auch im Mund landet.
Für Kleinkinder sind jedenfalls die besten Experimente solche, welche man nicht nur mit den Augen sehen kann, sondern welche man auch einfach aktiv mitmachen, fühlen, tasten und erleben kann. Wasser und Farben sind in diesem Alter ganz vorne mit dabei, würde ich mal behaupten.
Wie schon erwähnt wurde ist ein ganz tolles Spiel das "Schwimmt oder Sinkt"-Spiel. Egal ob in einer Schüssel, Wanne im Garten oder zuhause im Waschbecken, da kann man ja so einiges mal ins Wasser schmeißen und beobachten was das Gesetz der Natur daraus macht. Zuhause eignen sich da zum Beispiel Legosteine ganz gut, Plastiklöffel, Nudeln, Korken, Münzen, Tennisbälle etc., in der Natur draußen sind dann eher Blätter, Tannenzapfen, Steine, Kastanien, Baumrinde, Moos & Co. der Renner. Man sollte es allerdings auch nicht übertreiben mit der Auswahl, oft reichten schon fünf/sechs Gegenstände.
Ähnliches Prinzip wie das "Schwimmspiel" ist auch der "Pustewind", nur dass man da halt dann ausprobiert was man ganz leicht wegpusten kann und was richtig standhaft ist. Nimm einfach ein tiefes Backblech oder eine flache Auflaufform und Gegenstände die sich gut wegpusten lassen wie Watte, Feder, Alufolienbällchen, Papierschnipsel und zum Vergleich dann wieder einen Legostein, Holzklotz, Murmel, Walnuss etc. Dein Kind kann nun die Sachen mal in das Blech legen und dann hineinpusten und schauen was fliegt/rollt und was nicht. Wenn man das Ganze erschweren will, kann man auch noch einen Strohhalm als Pusteinstrument hernehmen.
So ähnlich wie deine Idee mit dem Küchenpapier kenne ich das Farbenspiel mit Wattepads. Dein Kind malt die Wattepads mit unbedenklichen Lebensmittelfarben bunt an und wenn man sie dann ins Wasser wirft entsteht ein tolles Farbenspiel im Wasser, weil sich die Farben vom Wattepad lösen.
Neben Wasser und Farbe fühlen und tasten Kinder ja sehr gerne. Mache einfach aus einer alten Taschentuchbox eine Fühlbox und fülle sie mit Murmeln, großen Nudeln, einen Schwamm, eine weiche Bürste, knisternde Folie oder Backpapier. Das Kind kann dann mit einer Hand reingreifen und raten was da in der Box steckt.
Außerdem gibt es noch so kleine Tricks wie "das hüpfende Salz" oder die statische Aufladung eins Luftballons. Mit diesen kleinen "Zaubertricks" kann man Kindern auch ganz leicht ein Staunen ins Gesicht zaubern.
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