Welche Ereignisse als sozialen Tod bezeichnen?

vom 16.04.2018, 10:15 Uhr

Ich habe vor kurzem gelesen, dass bei einem Missgeschick die Rede von sozialem Tod gewesen ist. Es ging wohl um einen peinlichen Moment, der einer jungen Frau passiert ist. Sie war damals dann wohl längere Zeit das Gesprächsthema Nummer eins an ihrer Schule. Sie sprach dann davon, dass so etwas ihren sozialen Tod bedeuten würde.

Sie meinte damit wohl, dass sie zwar im Gespräch wäre, aber sicherlich kaum jemand nach diesem Ereignis noch etwas mit ihr zu tun haben wollte und ihre sozialen Kontakte darunter leiden würden. Sie hatte die Befürchtung dann auch nicht mehr von anderen eingeladen zu werden und bei Aktivitäten eben ausgeschlossen zu werden.

Welche Ereignisse würdet ihr als sozialen Tod empfinden? Ist es euch schon mal so ergangen? Würdet ihr da durchaus von sozialem Tod sprechen? Oder findet ihr, dass das viel zu übertrieben ausgedrückt wäre?

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» Nelchen » Beiträge: 28361 » Talkpoints: 1,32 » Auszeichnung für 28000 Beiträge



Ich kann mir eigentlich gar kein Missgeschick oder keine Peinlichkeit vorstellen, die einem so krass zum sozialen Außenseiter machen. Ich kenne einen jungen Mann, der einmal im Klassenraum ganz laut gepupst hat, wobei er dann damit auch Wochen und Monate aufgezogen wurde. Er bekam auch einige fiese Spitznamen, wobei ihn niemand so richtig ausgegrenzt hat.

Ich habe mir bei dem Thema ganz andere Dinge vorgestellt, sprich wenn eine sexuelle Präferenz oder Neigung ans Tageslicht kommt. Wenn die streng religiöse Gemeinde herausfindet, dass man beispielsweise homosexuell ist oder wenn ein Lehrer oder Sozialarbeiter Interesse für kinderpornographische Medien zeigt.

Oder wenn jemand auffällig geworden ist und im Gefängnis saß, aus welchen Gründen auch immer.

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» soulofsorrow » Beiträge: 8561 » Talkpoints: 8,23 » Auszeichnung für 8000 Beiträge


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