Was kostet eine Stop-Order bei der Bank?

vom 29.01.2019, 05:59 Uhr

In meiner Verwandtschaft hat jemand geerbt. Dazu gehören auch Aktien, die diejenige bei einem weiteren Fall der Kurse direkt loswerden will. Dazu hat sie eine sogenannte Stop- Ordner festgelegt. Anscheinend kostet dieser alleine 1 Prozent. Die Aktie steigt weiter und sie befürchtet nun, dass sie bei einer weiteren Stop-Order noch mal so viel Geld bezahlen müsste. Ist dies eigentlich normal oder ist eure Bank kulanter? Muss man jeden Tag die Aktienkurse nachsehen oder zahlt man sich ansonsten dumm und dämlich?

» Juri1877 » Beiträge: 5763 » Talkpoints: 75,24 » Auszeichnung für 5000 Beiträge



Bei einer Stop-Loss-Order musst du eben nicht jeden Tag die Aktienkurse beobachten. Du ziehst ja damit eine Reißleine. Bei der Comdirect kosten die Stoporder nichts, soweit ich weiß bei der Postbank auch nichts, da bin ich mir aber nicht sicher. Wenn man nur die Aktien eines einzigen Unternehmens geerbt hat und nichts von Börsengeschäften versteht, würde ich die Aktien in ETFs umschichten.

Täglich die Stop-Loss-Grenze hochzuziehen macht eh nur dann Sinn, wenn die Anlage kurzfristig ist und man sie beim nächsten größeren Kursrückgang verkaufen will. Der Vorteil einer Stop-Loss-Grenze ist der, dass man keine zu emotionalen Entscheidungen trifft, sondern sich vorher rational überlegt, unter welchem Kurs man die Aktie abstoßen möchte.

» anlupa » Beiträge: 11696 » Talkpoints: 0,70 » Auszeichnung für 11000 Beiträge


Bei der Bank kostet es jedes mal 25 Euro und nochmals 25 Euro beim Verkauf. Das finde ich ganz schön happig. Aktienhandel ist der Person zu risikoreich und sie ist auch etwas zu alt dafür. Aber Danke für die Hinweise.

» Juri1877 » Beiträge: 5763 » Talkpoints: 75,24 » Auszeichnung für 5000 Beiträge



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