Warum kommen immer weniger Erntehelfer nach Deutschland?

vom 23.07.2018, 21:23 Uhr

Immer mehr Bauern und landwirtschaftliche Betriebe, beklagen einen seit Jahren zurückgehenden Zulauf an Erntehelfern nach Deutschland. Besonders aus Osteuropa kämen wohl immer weniger Erntehelfer, die sonst eine wichtige Stütze waren. Aber wie lässt sich denn dieser Trend erklären? Könnt ihr euch vorstellen, warum immer weniger Erntehelfer nach Deutschland kommen? Liegt es einzig an der Bezahlung oder hat das andere Ursachen?

» FinanzScout » Beiträge: 1032 » Talkpoints: 4,28 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Kein Wunder, dass immer weniger Erntehelfer nach Deutschland kommen. Denn dort werden Sie schlecht bezahlt, ausgenommen und es ist schlicht und ergreifend die Gastfreundlichkeit, die im unseren Land rapide abnimmt. Dazu kommt noch, dass die aktuelle politische Lage ebenso eine große Rolle spielt und die Leute kriegen dies natürlich mit. Dann kommt noch der Rassismus dazu der gerade in Deutschland sehr extrem ist.

» GI KA » Beiträge: 1629 » Talkpoints: 62,28 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


Meine Güte was ein Blödsinn, als wenn SS Totenkopfeinheiten an den Grenzen patrouillieren würden und die NSDAP im Hofbräuhaus ein Revival feiert. Das entbehrt doch jeglicher Grundlage was du da behauptest. Es nimmt niemand mehr den Weg auf sich weil sich die wirtschaftliche Lage in den eigenen Länder soweit verbessert hat das sie es nicht mehr müssen. Davon ab, wir haben doch in letzter Zeit genügend Leute mit geringer oder gar keiner Qualifikation bekommen, die könnten doch wunderbar in der Landwirtschaft arbeiten.

» RavenThunder » Beiträge: 1251 » Talkpoints: 67,77 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Die "Gastfreundlichkeit" gegenüber Erntehelfern hat sich schon immer in Grenzen gehalten, aber bis vor kurzer Zeit war eben ein deutscher Hungerlohn kein schlechtes Einkommen in Rumänien oder wo auch immer. Mittlerweile sagen sich die Leute, dass sie für die paar Öcken auch in ihrem Heimatland buckeln können, wo die Lebenshaltungskosten niedriger sind und sie zumindest die Sprache verstehen. Man muss der Ausbeuterei ja nicht auch noch hinterherrennen, wenn es Alternativen gibt.

Die Leute, für die es sich noch rentieren würde, sich hierzulande ausbeuten zu lassen, wohnen zu weit weg, als dass sich die Anreise lohnen würde. Also wird man wohl oder übel nicht mehr busweise Sklaven aus dem Osten apportieren können, sondern schauen müssen, wie weit man mit den Deutschen kommt. Die natürlich auch nicht begeistert sind, für einen Hungerlohn buckeln zu müssen. Aber der Spargel darf natürlich nicht zu teuer werden. :roll:

» Gerbera » Beiträge: 9007 » Talkpoints: 3,70 » Auszeichnung für 9000 Beiträge



Ich habe mal gelesen, dass die Erntehelfer aus Osteuropa lieber in andere europäische Länder, wie beispielsweise Großbritannien gehen, weil dort die Bezahlung deutlich besser ist für denselben Arbeits- und Zeitaufwand. Daher ist es doch logisch und nachvollziehbar, dass man eben dort hingeht, wo man mehr Geld bekommt. Wer arbeitet schon freiwillig für weniger als er kriegen könnte?

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» Täubchen » Beiträge: 33313 » Talkpoints: -0,26 » Auszeichnung für 33000 Beiträge


Eigentlich könnten solche Arbeiten auch Flüchtlinge machen. Schließlich handelt es sich hier zumeist um junge, gesunde Männer, die keine Arbeit haben. In Osteuropa gibt es im Moment einen Aufschwung und in einer Vollzeitstelle bekommt dort kaum jemand 2 Monate für eine Erntehelferstelle in Deutschland frei.

» Juri1877 » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »


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