Versuch starten, Vermieter von einem Tier zu überzeugen?

vom 03.04.2021, 12:39 Uhr

Es kennen sicherlich viele. Man zieht in eine Wohnung, ist froh, dass man sie bekommen hat und dann irgendwann hätte man vielleicht gerne ein Tier. Kleintiere sind erlaubt und Hunde beispielsweise können verboten werden. Nun kann man das entweder akzeptieren oder man fragt nach. Wie würdet ihr das machen? Ich glaube ich würde es dann einfach akzeptieren und nicht den Versuch starten, den Vermieter dann von einem Tier zu überzeugen. Habt ihr das schon mal versucht und wie ging es aus?

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» Ramones » Beiträge: 45042 » Talkpoints: 18,84 » Auszeichnung für 45000 Beiträge



Wie soll ich mir so einen Versuch vorstellen? Bitten und Betteln und die Unterlippe vorschieben? Normalerweise stehen die Haustierregeln im Mietvertrag, und wenn man damit nicht einverstanden ist, darf man eben nicht unterschreiben. Ich hätte als Vermieterin auch null Verständnis und würde auf die (von mir im Voraus sorgfältig durchdachten und ausgearbeiteten) Bedingungen im Mietvertrag verweisen. Und Punkt. Es steht jedem frei, auszuziehen, wenn die Bedingungen, zu denen man eingezogen ist, nicht mehr akzeptabel sind.

Maximal kann man sich über die geltende Rechtslage informieren. Manchen VermieterInnen steigt ja die Macht zu Kopf und sie schreiben alle möglichen und unmöglichen Vorschriften in ihre Verträge oder glauben, sich über geltendes Recht hinwegsetzen zu dürfen, weil es ja schließlich "ihre Wohnung" sei. Alles schon erlebt. Wenn der Vermieter etwa Kleintiere wie Meerschweinchen gar nicht verbieten "darf", würde ich das Fass gar nicht erst aufmachen, mir die Viecher privat zulegen, und gut ist. Und wenn Hunde "verboten" sind, der Vermieter Hunde verbieten darf (da bin ich nicht gut informiert) und ich Wert auf die Wohnung lege, dann gibt es eben keinen Hund.

» Gerbera » Beiträge: 9661 » Talkpoints: 4,84 » Auszeichnung für 9000 Beiträge


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