UFO Experte tot, Zufall oder mysteriös?

vom 14.08.2018, 11:17 Uhr

Laut eines Berichtes soll der UFO Experte noch seine Mutter gewarnt haben, dass sie sich das Ganze genauer anschauen soll, wenn er sterben würde. Die Mutter glaubt jetzt nicht mehr an einen natürlichen Tod, sondern daran, dass der Sohn umgebracht wurde.

Zuvor wurde Max Spiers schon als Verschwörungstheoretiker bekannt. Wer interessiert ist, kann sich hier den Bericht anschauen.

Was haltet ihr von solchen Theorien? Glaubt ihr wirklich, dass Max Spiers ermordet wurde oder wollte sich seine Mutter nur wichtig machen. Hat das Ganze sogar nicht zuletzt etwas mit den UFOs zu tun, die es wirklich gibt? Haben ihn Außerirdische umgebracht? Oder ist das alles nur ein Pressefake fürs Sommerloch?

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» nordseekrabbe » Beiträge: 8504 » Talkpoints: 36,46 » Auszeichnung für 8000 Beiträge



Das hier verlinkte Video kann ich nicht gucken, also habe ich kurz Google bemüht, weil mir der Name Max Spiers absolut gar nichts sagte. Eigentlich war der Mann kein UFO-Experte, sondern glaubte schon seit dem fünften Lebensjahr, dass er zu einer Art von Supersoldat ausgebildet wurde. Er litt sehr unter seinen paranoiden Wahnvorstellungen und hat nach Gläubigen gesucht, die ihn validieren. Später ist er dann dem Heroin verfallen.

Eigentlich ist seine Biographie selbsterklärend für mich. Da hat jemand schon im Kindergartenalter schlimmste Wahnvorstellungen, die offenbar nicht oder nicht ausreichend behandelt wurden. Ja, er hat seiner Mutter von seiner Angst zu sterben erzählt, aber wer weiß, ob er das nicht auch schon seit 30 Jahren immer wieder gemacht hat? In dem Moment, wo es dann passiert, neigen Menschen dazu zu vergessen, dass jemand schon Dutzende Male von seinem baldigen Tod gesprochen hat und nie etwas passiert ist. So hat man die Umdeutung und falsche Interpretation.

Vielleicht hat er sich bewusst oder versehentlich selbst umgebracht oder ist an einer Überdosis gestorben, möglicherweise war er krank. Rätselhaft ist nur, dass es wohl keine ordentliche Obduktion seitens der polnischen Behörden, wo er gestorben ist, gegeben hat. Das ist natürlich Futter für Verschwörungstheoretiker.

» Verbena » Beiträge: 3112 » Talkpoints: 3,99 » Auszeichnung für 3000 Beiträge


Verbena hat geschrieben:Das hier verlinkte Video kann ich nicht gucken

Es handelt sich bei der Verlinkung um einen Bericht und nicht um ein Video. Zugegeben kein besonders seriöser Bericht und die Quelle ist eher zweifelhaft, aber es ist ein Bericht. Daher kann ich da auch nicht wirklich ein Video sehen und habe darauf keinen Zugriff. :wink:

Abgesehen davon war mir die Vorgeschichte von diesem Menschen gar nicht klar, ich kannte ihn auch nicht wirklich. Aber durch Verbenas Schilderungen klingt es eigentlich sehr logisch, dass er einfach nur psychisch erkrankt war und daher solche Sachen behauptet hat. Aber wie das bei der selektiven Wahrnehmung ist, wird eben nicht alles gespeichert, auch wenn es tatsächlich gesagt worden ist. Hinterher interpretiert das Gehirn mancher Menschen eben viele Sachen anders.

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» Täubchen » Beiträge: 26781 » Talkpoints: 2,54 » Auszeichnung für 26000 Beiträge



Mal sehen: Der Typ war offensichtlich von Kindheit an schwer psychisch krank, körperlich angeschlagen, heroinabhängig (zumindest zeitweise) und selbst Wikipedia führt ihn unter "Verschwörungstheoretiker". Was soll daran mysteriös sein, wenn jemand sein Leben lang glaubt, "die da draußen" wollen ihm aus unspezifischen, ständig wechselnden Gründen ans Leder, um dann entsprechend vor der Zeit den Löffel abzugeben, weil Heroin eben nicht so gesund ist? Es könnte wohl sein, dass die kleinen grünen Männchen mit dem "Auslöschen-Strahl-Fizzz" ihre Finger im Spiel hatten, aber das ist objektiv gesehen nicht sehr wahrscheinlich.

Und wenn ein Engländer in Polen auf dem Sofa eines Kumpels besagten Löffel abgibt, kann es schon mal ein kleineres Hickhack bei der Bürokratie geben, ob und wer den Fall jetzt genauer untersuchen soll. Das ist selbstverständlich unschön für die Angehörigen, aber mysteriös finde ich es ehrlich gesagt nicht. Man muss sich ja nur den deutschen Amtsschimmel anschauen.

» Gerbera » Beiträge: 6929 » Talkpoints: 0,86 » Auszeichnung für 6000 Beiträge



Täubchen hat geschrieben:Es handelt sich bei der Verlinkung um einen Bericht und nicht um ein Video.

Oh, ach so, meine Computertechnik hat sich so schnell vor das Bild ganz oben geschoben, dass ich das gar nicht mehr als Artikel ausmachen konnte, sondern für ein blockiertes Video gehalten habe. Ich habe daher selbst bei Google gesucht und den Artikel in der englischen Wiki überfolgen. Es gibt auch eine BBC Reportage bei YouTube zu dem Fall, aber ich habe nur die letzten beiden Teile gesehen. Interessant an sich ist das Thema ja schon, aber für mich eben unter einem anderen Aspekt.

Die Fragen der Mutter kann ich schon verstehen, ich weiß selbst, wie es ist, wenn ein Familienmitglied plötzlich tot ist und man eigentlich nie so genau herausfindet, woran derjenige gestorben ist. Manchen reicht dann "natürlicher Tod", aber mich treibt auch die Frage um, was wann genau passiert ist. Interessant ist hier nur, dass die Mutter sich von seinen Wahninhalten zumindest zum Teil hat anstecken lassen. Oder war sie vielleicht sogar diejenige, die diesen Wahn induziert hat und ihn sogar förderte?

Die Familie hängt sich wohl an einigen Ungereimtheiten nach dem Todesfall auf, nicht nur die an andere Stellen delegierte und nicht erfolgte Obduktion, sondern auch, dass im Handy die SIM-Karte fehlte und auf dem Computer Daten gelöscht wurden. Die Mutter scheint zumindest an eine Vertuschung mysteriöser Todesumstände zu glauben.

» Verbena » Beiträge: 3112 » Talkpoints: 3,99 » Auszeichnung für 3000 Beiträge


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