Nervig - An der Uni immatrikulieren
Also solche Probleme hatte ich damals nicht. Lag aber auch daran, dass ich mich direkt in der zuständigen Fakultät immatrikulieren konnte und diese nicht sehr groß ist (ca. 200 Leute pro Jahr). Und dank teils eigenwilligen Vergabepraktiken wurde die Bescheide für die Immatrikulation in Blöcken verschickt, so dass ich mich recht früh einschreiben konnte, als gerade mal die Hälfte überhaupt wusste, dass sie diesen Studienplatz bekommt.
Ich musste es zwar persönlich machen, aber es war nur eine Person vor mir da und das Einschreiben ging auch sehr schnell, obwohl ich vor Ort noch ein paar Sachen ausfüllen musste und die ein oder andere Frage hatte.
An meiner Uni konnte ich mich damals zum Glück auch einfach per Post immatrikulieren. Um lange Warteschlangen kommt man leider im Laufe des Studiums trotzdem nicht herum. Zur Prüfungsanmeldung (also jedes Semester) sollte man auch immer ein bis zwei Stunden einplanen und beim BaFög-Amt sind lange Wartezeiten besonders zu Semesterbeginn auch die Regel. Selbst an der Mensa ist es inzwischen so, dass man eine gute halbe Stunde anstehen muss. Daher habe ich es bisher kein einziges mal geschafft dort zu essen.
Ich kenne es aus anderen Ländern, dass man dort alle Formalitäten und Anträge online erledigen kann. Ich schätze, dass wird sich in Deutschland auch immer mehr in diese Richtung entwickeln, aber wer weiß schon wie lange das noch dauern wird.
Ich habe mich auch per Post immatrikuliert. Bei unserer Uni ist es erst einmal notwendig eine Online-Bewerbung zu starten. Am Ende dieser (ist ansich ein Ankreuzfragebogen) erhält man ein Dokument, das es zu drucken gilt und die Information, welche weiteren Dokumente beigelegt werden müssen. Diese zusammengesucht und dann per Post verschickt. Nach einiger Zeit erhielt ich einen Brief mit der Bitte, die Studiengebühren zu überweisen und wieder einige Zeit später durfte ich dann meinen Studentenausweis abholen.
Wie ich mir habe sagen lassen, ist die Bewerbung auch im Studierendensekretariat möglich, wobei da natürlich die Gefahr gegeben ist, dass man warten kann.
Im Allgemeinen kann ich dieses Verfahren als recht einfach bezeichnen, dennoch ist es teilweise echt stressig, sich sämtliche Dokumente für die Bewerbung erst einmal zu besorgen (z.B. Krankenversicherungsnachweis).
Eventuell steht mir zum Wintersemester auch ein Studiengangwechsel bevor und dann würde es heißen, dass ich den ganzen Akt noch einmal bewältigen kann, worauf ich doch irgendwie recht wenig Lust habe, zumal ich mit meinem NC wahrscheinlich sowieso nicht wechseln kann.
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