Hund kann nicht alleine sein

vom 20.09.2008, 04:33 Uhr

Ich habe einen 4 Jahre alten Labrador und muss seit einer Woche zweimal die Woche am Vormittag arbeiten gehen. Der Labrador ist es jedoch leider nicht gewohnt, alleine zu bleiben und bellt und heult so lange, bis ich wieder zu Hause bin. Leider kann ich den Hund auch nicht zur Arbeit mitnehmen und weis nun nicht so recht was ich tun soll. Ich kann auch nicht jemanden bitten auf ihn aufzupassen, weil niemand am Vormittag Zeit hat und ansonsten müsste ich jemanden dafür bezahlen.

Ich denke mal, dass mehrere Leute ein solches Problem haben und da gibt es doch bestimmt eine Methode dem Hund beizubringen, nicht zu bellen. Habt ihr eine Idee, wie ich ihm das Bellen abgewöhnen kann?

» Trinkhalm » Beiträge: 155 » Talkpoints: 0,16 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Du musst deinen Hund ganz langsam daran gewöhnen, dass er nicht immer bei seinem Rudel sein kann. Schritt für Schritt muss er lernen, auch mal einsam und alleine zu sein. Dafür muss man Geduld aufbringen und die Zeit Stück für Stück hinausdehnen.

Dein Labrador ist kein Welpe mehr, deshalb wird die Umstellung etwas länger dauern. Wenn er es dann schafft, zweimal in der Woche alleine zu sein, ohne dauernd zu bellen, kannst du ihn mit einem besonderen Leckerchen belohnen. Er wird sich aber auch ohne auf dich freuen.

» Cid » Beiträge: 20031 » Talkpoints: 0,14 » Auszeichnung für 20000 Beiträge


Knaller Idee, einfach ohne Üben mal ein paar Stunden weggehen. Was willst du deinen Hund damit sagen? Der versteht das doch nicht. Du musst mit ihm üben und dann kann er das auch aushalten. Bisher war er immer dabei und daher muss er das Gefühl haben Vergessen wurden zu sein und darüber regt er sich auf. Am besten du suchst dir eine auslastende Beschäftigung für ihn, damit er dir nicht noch die Bude zerlegt und übst mit ihm. Erst mal kurz raus, dann wiederkommen und so weiter. Das ist alles kein Hexenwerk, aber braucht Zeit. Du kannst deinen Hund nicht vor vollendete Tatsachen setzen.

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» Ramones » Beiträge: 44121 » Talkpoints: 19,66 » Auszeichnung für 44000 Beiträge



Wie hier bereits gesagt wurde, ist es wichtig, dass man Schritt für Schritt vorgeht und den Hund nicht von einen Tag auf den anderen alleine lässt. Der Hund versteht dann ja, grade, wenn er es vier Jahre lang nicht anders kennt, die Welt nicht mehr, wieso er jetzt alleine ist. Logischerweise denkt er natürlich, dass er alleine gelassen wurde und macht dann so lange Terz, bis er es nicht mehr ist. Dementsprechend wird er es auch weiterhin machen, wenn du nicht daran arbeitest. Da er schon älter ist, wird es sicher länger dauern als bei einem Welpen.

Bei unserem Welpen haben wir auch mit kleinen Schritten angefangen. Es hat damit angefangen, dass wir ihn immer mal für ein paar Minuten in seiner Box in einem anderen Zimmer gelassen haben. Das hat er von Anfang an sehr gut toleriert. Das haben wir dann nach und nach ausgebaut und dann immer weiter ausgedehnt, bis wir ihn dann irgendwann ganz alleine in der Wohnung gelassen haben und das dann auch nach und nach ausgedehnt. Er war in der Zeit immer in seiner Transportbox und grade am Anfang haben wir ihm dann immer noch eins seiner Spielzeuge in die Box gelegt oder etwas zum Knabbern und waren vorher eine große Runde spazieren und spielen, damit er schön müde war. Dementsprechend hat er dann die meiste Zeit geschlafen.

» Hufeisen » Beiträge: 5495 » Talkpoints: 13,75 » Auszeichnung für 5000 Beiträge



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