Teilt euch der Arzt die Nebenwirkungen der Medikamente mit?
Wenn ihr Medikamente vom Arzt verschrieben bekommt, informiert euch der Arzt auch über die Nebenwirkungen, die auftreten können oder verschreibt er nur das Medikament und sagt euch die Dosierung? Hat euch der Arzt schon mal gesagt, was passieren kann, wenn ihr ein bestimmtes Medikament nehmt? Ich muss sagen, dass ich da noch nie informiert wurde. Außer einen Dosierungshinweis habe ich da noch nie bekommen und erst im Beipackzettel habe ich gesehen, was passieren kann.
ich finde es schade, dass man da nicht schon vorher informiert wird um dann auch vielleicht ein anderes Medikament zu bekommen, weil man da kein Vertrauen zu hat. So hat man die Gebühr von 5 Euro gezahlt und hat Angst ein bestimmtes Medikament zu nehmen und muss dann noch mal zum Arzt, damit er was anderes verschreibt.
Mal ganz ehrlich, du möchtest aber schon noch Termine beim Arzt bekommen? Wenn er jeden den Beipackzettel vorliest, dann hat er sehr wenig Zeit für andere Sachen und kann weniger Leute behandeln. Mein Arzt sagt mir nur Bescheid, wenn mit schlimmen Nebenwirkungen zu rechnen ist oder wenn es schlimm werden kann. Dann warnt er mich, dass das ein ganz schöner Hammer für den Körper ist und das und das passieren kann, das finde ich auch gut so. Man kann ja auch mal selber nachfragen.
Ich sehe es auch so, dass ein Arzt einfach nicht die Zeit hat, einem Patienten alle Nebenwirkungen aufzuzählen, die bei einem Präparat auftreten könnten. Damit würde er wirklich viel weniger Patienten schaffen, weil es mit der Aufzählung der möglichen Nebenwirkungen ja nicht getan ist und dann sicher eine Diskussion mit dem Patienten beginnt, ob nicht etwas anderes verordnet werden kann. Ein Arzt wird schon den Nutzen gegen das Risiko abwägen und dann ein entsprechend sinnvolles Präparat verordnen.
Meiner hat gesagt, dass ich auf seine sehr müde würde und auch in der Arbeit einschlafen könnte. Wenn ich sie nicht laufend nähme, würden sich die Schmerzen verschlimmern und ich würde es nicht mehr aushalten. Daher habe ich damals beschlossen, sie erst gar nicht zu nehmen und im Nachhinein gesehen, war es sicher eine sehr gute Entscheidung. ![]()
Ich denke mal, dass die meisten Ärzte wegen Zeitmangel nur die häufigsten Nebenwirkungen aufzählen, wenn überhaupt. Ich kenne das von meinem Hausarzt so, dass er bei jedem Medikament den Patienten über die 2-3 wichtigsten und häufigsten Nebenwirkungen aufklärt und diese etwas näher erläutert, ob sie vorübergehend sind, langfristige Folgen haben können und ähnliches.
Sofern der Patient explizit nachfragt, beantwortet er die Fragen selbstverständlich auch. Ist aber, wie bereits mehrfach geschrieben, auch schwierig für den Arzt, weil er wesentlich weniger Patienten behandeln würde bzw. könnte, wenn er bei jedem Medikament von sich aus alle möglichen Nebenwirkungen aufzählen würde - zumal die Ärzte gar nicht alle sämtlichen Nebenwirkungen eines Medikamentes draufhaben können.
Meine Ärzte haben mich bisher nur bei sehr schwerwiegenden Nebenwirkungen aufgeklärt, was mich erwarten würde. In diesem Fall bekam ich dann normalerweise auch Medikamente, die nur die Nebenwirkungen unterdrücken sollten. So bekam ich etwa mal Tabletten, von denen mir sehr übel wurde, wogegen ich dann wieder ein anderes Medikament bekam.
Aber ansonsten klären mich meine Ärzte eigentlich nicht auf. Ich denke auch, dass sie dafür zu wenig Zeit haben. Ich frage da häufiger meine Apotheke, die ja auch einen Überblick über die frei verkäuflichen Medikamente hat, die ich nehme. Da vergesse ich leider manchmal, meine Ärzte zu informieren. Oder ich frage auch erst in den Apotheke nach, wenn ich einen Tipp haben möchte, was bei kleineren Beschwerden am besten helfen würde.
Mein Arzt informiert mich an sich nur über gravierende Nebenwirkungen oder informiert mich, falls sich ein Medikament nicht mit meinen Standard-Medikamenten verträgt und sucht ein Alternativmittel heraus. Er verschreibt mit manchmal auch Schmerzmittel, aber zeitgleich auch ein passendes Mittel zum Schutz der Magenschleimhaut und informiert mich schon über diesen Umstand.
Wenn mein Arzt nun auf jede Nebenwirkung eingehen müsste, dann wäre ein Tag wahrscheinlich schnell verstrichen. Außerdem reagiert jeder Körper anders und man kann gar nicht so genau sagen, ob eine Nebenwirkung überhaupt zutrifft. Wenn ich etwas wissen möchte, dann frage ich den Apotheker meines Vertrauens, der weiß da auch recht gut Bescheid. Die Apotheker wissen auch gerne mal über gewisse Bestandteile eines Medikamentes mehr und sie geben mir diese Informationen auch gerne, wenn ich denn nachfrage.
Mir teilt der Arzt nur Nebenwirkungen mit, die für andere Verkehrsteilnehmer gefährlich sein könnten. So empfiehlte er mir nach der Einnahme von Antibiotika nicht mehr mit dem Auto zu fahren, da es die Fahrtüchtigkeit beeinflussen könnte. Man war sehr schlapp und auch müde.
Wenn es andere Nebenwirkungen sind, kann man sie ja auch im Beipackzettel nachlesen. Mich würde es auch sehr abschrecken, wenn der Arzt alle Nebenwirkungen aufzählen würde, denn meist überdeckt man ein Problem und erhält ein anderes. Ich würde die Tablette wohl dann ungern einnehmen
Natürlich kann der Arzt auch eine, zwei oder drei Nebenwirkungen ansprechen, aber dann sollte man sich doch in Ruhe den Beipackzettel durchlesen oder den Apotheker fragen. Mir ist aufgefallen, dass es einige Apotheker gibt, die einem beim Kauf von einem Medikament beraten und auch Anwendungshinweise geben, das finde ich eigentlich okay. Ich nehme eigentlich selten Medikamente und ich bin froh, wenn ich von den Nebenwirkungen nichts weiß, denn wenn ich mir die Nebenwirkungen durchlese, dann bilde ich sie mir manchmal ein.
Nein, mein Arzt weist mich auf keine Nebenwirkungen hin. Ich denke er hat auch gar nicht die Zeit das für jeden Patienten zu machen und seien wir mal ehrlich, wie oft kommt es wirklich zu den Nebenwirkungen. Sicher kommt es mal vor, aber wenn ich daran denke wie oft ich schon Medikamenten nehmen musste und erst ein einziges Mal hatte ich Nebenwirkungen. Ich denke das wäre übertrieben wenn der Arzt jetzt alles aufsagen müsste. Es reicht die Dosierung und wenn man Nebenwirkungen bemerkt dann geht man eh wieder zum Arzt.
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