Am Wochenende den Schlafrhythmus der Woche beibehalten?

vom 07.09.2013, 20:50 Uhr

Ich habe einen festen Schlafrhythmus und befolge diesen seit einiger Zeit. Ich richte mich nicht nach irgendwelchen Forschungen oder Studien - natürlich habe ich diverses gelesen zu diesem Thema, aber wie auch schon andere sagen, gibt es immer verschiedene Ansichten und Meinungen, die alle auf ihre Art und Weise zu schlüssigen Wahrheiten gemacht werden können.

Ich persönlich kann aus Erfahrung sagen, dass ein fester Schlafrhythmus viel Energie generiert und dem Körper sehr gut tut. Ich hatte früher häufiger Kopfschmerzen oder war nach 12 Stunden Tagen ausgelaugt, lustlos und schlecht gelaunt. Wenn ich morgens aufstand, hatte ich manchmal schlechte Laune und kam nie so recht hoch. An einem wahllosen Tag hörte ich auf zu rauchen, stellte meine Ernährung um und begann einen festen Schlafrhythmus einzurichten. Seit diesem Tag bin ich wesentlich vitaler, habe mehr Energie, bin nicht mehr krank geworden und mir geht es allgemein einfach besser.

Ob das nun am Schlafrhythmus liegt, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber unter der Woche spät ins Bett zu gehen, früh aufzustehen und am Wochenende den halben Tag zu schlafen, kann einfach nicht gut für den Körper sein. Der Körper sehnt sich nach einem Gleichgewicht und ist dieses gegeben, kann auch die Energie wesentlich effektiver eingesetzt werden.

» benutzer7 » Beiträge: 2116 » Talkpoints: 49,80 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Im Rahmen eines schulischen Praktikumsauftrag in der Ausbildung muss ich mich mit dem Ruhen und Schlafen von Menschen beschäftigen. Dabei gibt es schon generell einige Fakten, die dazu beitragen, dass man eine gute Schlafhygiene betreibt. Man sollte dabei immer etwa um die gleiche Uhrzeit ins Bett gehen. Eine Stunde Differenz wird dabei noch als akzeptabel angesehen. Dann sollte eben auch um die gleiche Uhrzeit aufgestanden werden. Dies geschieht dann aber automatisch, weil der Körper dann auch etwa zur gleichen Zeit ausgeruht ist.

Ich dabei habe auch so in meinen späteren Beruf durch Wechselschichten keine gesunde Schlafhygiene. In der Ausbildung gehe ich aber wirklich immer um die gleiche Uhrzeit ins Bett und es tut mir eigentlich auch sehr gut. Freitag und Samstag mache ich dann auch mal länger. Man hat ja auch noch Freizeit und man lebt eben jetzt. Wir schlafen während unseren ganzen Lebens sehr viel. Schlaf ist nicht aufzuholen, aber wenn sich jemand psychisch besser fühlt, wenn er am Wochenende gegen Mittag noch im Bett liegt, dann soll es eben so sein.

Mein Schlafverhalten hat sich auch generell sehr gewandelt. Als Jugendlicher war ich immer erst gegen 10 bis 11 Uhr wach. Nun ist es spätestens um 9 Uhr. Mit dem Alter hat dies auch sehr viel zu tun. Deswegen ist auch ein Schlaf von knapp 5 Stunden als normal zu betrachten, wenn die Person so auskommt. Jeder Mensch ist anders. Meines Erachtens sollte dann jeder Mensch nicht nach diesen Studien schauen, sondern für sich selbst eine Lösung finden. Die Studie dabei kann aber nur hilfreich sein.

» iggiz18 » Beiträge: 3366 » Talkpoints: 4,66 » Auszeichnung für 3000 Beiträge


Ich muss sagen, dass ich die Aussage absolut schwachsinnig finden, man solle am Wochenende auch zur gleichen Zeit aufstehen, wie sonst auch. Immerhin ist man doch irgendwann vollkommen übermüdet. Es ist ja normal, dass man unter der Woche eher zu wenig als zu viel Schlaf bekommt und am Wochenende bleibt man ja im Normalfall auch länger auf, wie sonst. Würde man also immer zur gleichen Zeit aufstehen, wäre man bereits nach kurzer Zeit absolut übermüdet und das ist sicherlich noch einiges ungesünder, als immer zu einer anderen Zeit aufzustehen.

Ich kann es mir kaum vorstellen, dass es ungesund sein kann, wenn man immer zu einer anderen Zeit aufsteht. Und auch wenn es tatsächlich so wäre, wäre es mir ehrlich gesagt egal. Immerhin gibt es so vieles, was ungesund ist und immer wieder werden neue Theorien aufgestellt. An diese kann man sich unmöglich alle halten und ich denke nicht, dass man deshalb auch zehn Jahre länger lebt.

Bei mir ist es so, dass ich jeden einzelnen Tag zu einer anderen Uhrzeit aufstehe. Immerhin habe ich jeden Tag zu einer anderen Uhrzeit Vorlesung. Somit schlafe ich manchmal bis mittags, während ich manchmal bereits sehr früh aufstehen muss. Das werde ich in Zukunft aber auf jeden Fall weiterhin so machen und ich würde niemals so früh am Morgen aufstehen wollen, wenn ich erst am Nachmittag zur Uni muss und die Zeit habe, auszuschlafen.

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» Prinzessin_90 » Beiträge: 35273 » Talkpoints: -0,01 » Auszeichnung für 35000 Beiträge



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