Blass - rot - braun - wie haltet ihr es mit dem Sonnenbaden?

vom 30.07.2013, 18:37 Uhr

Ich bin eigentlich beides, blass und braun gleichzeitig. Das liegt daran, dass ich im Garten bei den gewöhnlichen Arbeiten über das Jahr verteilt doch recht viele Sonnenstunden ansammle. Dabei sind eben Körperstellen, die gewöhnlich von Shirt und Hose bedeckt sind auch im Herbst noch käsebleich und die sonnenexponierten Stellen wie Arme und Gesicht deutlich gebräunt und die Beine haben eine leichte Tönung. Die Arme haben dabei einen Farbverlauf von eher hell an den Schultern bis hin zu eher dunkel an den Unterarmen, die schon recht früh im Frühjahr unbedeckt sind.

Dass das eher lustig als schön aussieht, ist mir klar. Aber ich lege mich ja nicht extra in den Garten um zu bräunen, sondern werde nebenbei als Nebenwirkung braun. Wie die Leute das finden, ist mir egal. Da ich ein Hauttyp bin, der recht schnell bräunt, habe ich selten wirklich Probleme mit der Sonne. Wenn es passier, dann habe ich mal eine leicht rote Nase oder leicht rote Ohren, weil ich im Frühjahr die Sonne unterschätzt habe, weil es draußen windig war und man die Sonnenenergie nicht so gemerkt hat.

Im Hochsommer trage ich dann immer Sonnencreme, wenn ich bei praller Sonne länger draußen bin. Aber der kurze Spaziergang zwischendurch draußen macht bei mir das noch nicht nötig. Ich bin da durchaus etwas privilegiert, was meine Haut angeht, denn viele Bekannte und teils auch Verwandtschaft bekommt sehr viel schneller einen Sonnenbrand, während ich noch nicht mal etwas merke.

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» trüffelsucher » Beiträge: 12446 » Talkpoints: 3,92 » Auszeichnung für 12000 Beiträge



Ich bin ein absoluter Sommermensch und liebe die Sonne. Ich kann es nicht ertragen, wenn draußen die Sonne scheint und ich im Haus herumsitzen muss. Allerdings bleibt mir bei sehr sonnigem Wetter manchmal leider nichts anderes übrig, als genau das zu tun :( , denn ich habe eine Sonnenallergie.

Die äußert sich bereits nach sehr kurzer Zeit in der Sonne mit einem leichten brennen. Dieses Brennen steigert sich dann, je länger ich in der Sonne bleibe, bis sich auf meiner Haut kleine Bläschen bilden, die furchtbar jucken.
Und ich spreche hier nicht von mehreren Stunden, die ich in der Sonne verbracht habe, sondern 30-40 Minuten reichen meistens schon aus. Sonnenmilch hilft da leider auch nur bedingt.

Dies war nicht immer so. In meiner Kindheit hat mir die Sonne überhaupt nichts ausgemacht. Erst innerhalb der letzten fünf Jahre reagiere ich so extrem empfindlich auf Sonnenstrahlung. Verhindern kann ich oben beschriebene Symptome nur, wenn ich entsprechend lange/bzw schützende Kleidung anziehe. Aber wer will schon mit einem Sweatshirt bei 35°C herumlaufen?

In diesen Fällen, denke ich, ist ein wenig Vorsicht sicher angebracht, um die ohnehin schon empfindliche Haut nicht noch mehr zu strapazieren. Daher versuche ich meine Zeit in der prallen Sonne so gering wie möglich zu halten und bevorzuge den Schatten um die schönen Sommertage zu genießen.

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» Aglaja berenicta » Beiträge: 11 » Talkpoints: 8,41 »


Ich bin blass und bleibe blass, da ich von Natur aus nicht braun werde, sondern maximal einen leichten Cremeton annehme. Als extrem heller Typ würde ich mich auch eingecremt nicht in die Sonne legen, da ich keine Lust habe, quasi um Hautkrebs zu betteln. Ich halte es da mit den Damen des 19. Jahrhunderts, als nur Bauersfrauen sonnengegerbt herumgelaufen sind. ;)

Ich selbst finde jeden ebenmäßigen, natürlichen Hautton schön, ob käsebleich oder dezent karamelisiert. Allerdings sieht man ja gerade im Sommer oft, was jahre- oder jahrzehntelange Sonnenbäder der Haut antun, die in vielen Fällen eine Art Lederoptik annehmen kann. Deshalb betrachte ich es auch unter ästhetischen Gesichtspunkten als recht kurzsichtig, sich immer noch wie in den 1970ern hemmungslos in die Sonne zu packen.

» Gerbera » Beiträge: 11346 » Talkpoints: 56,04 » Auszeichnung für 11000 Beiträge



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