Aus einem Krampf heraus, unter Schmerzen aufgewacht?
Ich habe schon ab und zu einige Krampf-Anfälle bekommen. Mal in Sport, oder mal einfach, wenn ich zu Hause da liege. Meistens bekomme ich diese in den Zehen. Diese verkrampfen sich dann, und werden steif und das tut höllisch weh. Ein Krampf eben. Freunde von mir haben Krämpfe auch in den Waden, oder Oberschenkeln. Das kann ich jedoch nicht nachvollziehen, da ich sie bisher immer in den Zehen hatte.
Diese Nacht jedoch bin ich aus einem Krampf heraus aufgewacht. Ich schlief ganz friedlich, und spürte mit einmal heftige Schmerzen. Ich wachte sofort auf, und hielt mir mein Zeh fest, denn er verkrampfte wieder. So etwas ist mir auch noch nie geschehen. Dass mich ein Krampf voller Schmerzen aus dem Schlaf reißt. Ist euch das schon einmal vorgekommen? Dass ihr geschlafen habt, und unter Krampfschmerzen aufgewacht seid? Wie habt ihr danach reagiert? Wart ihr geschockt?
Mein Mann hat derzeit solch Wadenkrämpfe, die auf einmal während des Schlafes auftreten. Er steht natürlich auch im ersten Moment neben sich bis sich der Krampf gelöst hat. Danach brauch er erst einmal ein paar Minuten um sich zu sammeln. Ich hatte dies leider auch damals als ich schwanger war. Ich fand dies gar nicht gut und war jedes mal froh wenn der Krampf vorbei war. Ich hatte zu Schluss schon Angst einzuschlafen, da ich Angst hatte jeden Moment wieder einen zu bekommen. Nach der Schwangerschaft, waren bei mir diese Krämpfe auch weg.
Ich habe vor ein paar Jahren mal eine kurze Phase erlebt, in der ich wirklich in der Nacht Krämpfe bekam. Manche habe ich sogar im Halbschlaf erlebt und bin nicht wirklich wach geworden, aber am nächsten Morgen hat man das ganze dann doch im Bein gespürt. Richtig aufgewacht bin ich da eigentlich nur ein einziges mal und das war schon ein Krampf der üblen Sorte. Ich bin dann schnell aus dem Bett gesprungen und habe ein paar Übungen gemacht, damit das ganze nicht mehr so schmerzt und gelindert wird. Das funktionierte auch sehr gut und ich konnte weiter schlafen. Es blieb aber damals nur bei den zwei oder drei Vorfällen, welche sich aber innerhalb eines Monats abgespielt hatten. Woran es lag kann ich auch heute nicht beantworten, sondern nur vermuten.
Ich hatte mal eine ganze Weile nächtliche Wadenkrämpfe und bin von diesen Schmerzen immer wieder nachts aufgewacht. Beim ersten Mal war ich völlig perplex und wusste gar nicht, was los ist. Ich wollte mir schließlich was gegen die Schmerzen holen - und merkte dann beim Aufstehen, dass allein durch das Aufstehen der Schmerz verschwunden war. Ab dem zweiten Mal wusste ich dann, dass ich nur aufstehen musste.
Ich hab dann auch herausbekommen, woran diese Wadenkrämpfe gelegen hatten. Ich hatte an den Tagen Orangensaft getrunken, der mit Calcium angereichert worden war. Durch das Mehr an Calcium nahm der Körper weniger Magnesium auf, weil beides in Wechselwirkung steht. Und ein Magnesiummangel bewirkt unter anderem Krämpfe. Sobald ich den Orangensaft mit Calcium weg ließ, hatte ich keine nächtlichen Wadenkrämpfe mehr.
Es stimmt, dass Magnesiummangel Wadenkrämpfe erzeugen. Ich hatte das in der Schwangerschaft und habe vom Arzt Magnesiumtabletten genommen. Auch heutzutage wache ich ab und zu mit Wadenkrämpfen auf, aber nicht sehr oft. Ich weiß damit umzugehen, aber aufstehen könnte ich mit diesen Krämpfen nicht. Ich muss dann die Beine in eine bestimmte Stellung bringen, damit es wieder verschwindet. Wenn es die Zehen erwischt, dann muss ich sie mit der Hand anziehen oder mich auf die Zehenspitzen stellen, damit es besser wird.
Ich habe auch schon einige Wadenkrämpfe durchlebt, meistens kamen sie während des Schlafes. Es war ein sehr fieses unangenehmes Gefühl, und es dauerte auch immer einige Zeit, bis der Krampf nach ließ. Die ersten Krämpfe bekam ich in der Schwangerschaft, und mein damaliger Arzt meinte, dass es ein Magnesiummangel sei. Ich bekam dann ein Magnesiummittel, welches ich einnehmen musste. Es half doch ganz gut, da die Häufigkeit der Krämpfe erheblich nach ließ. So manches Mal hat mich ein Wadenkrampf lange wach gehalten, da es lange dauerte, bis ich den Krampf einigermaßen weg bekommen hatte, und ich dann aber noch genau die Stelle spürte, wo er herkam.
Ich habe nicht besonders oft irgendwelche Krämpfe, allerdings erinnere ich mich schon daran, dass ich einmal einen Wadenkrampf bekommen habe, während ich im Bett gelegen habe. Ob ich zu diesem Zeitpunkt schon geschlafen habe, dadurch aufgewacht bin oder einschlafen wollte, weiß ich nicht mehr, aber ich habe mich erschrocken und ich habe sofort Panik bekommen, da ich diese Krämpfe gar nicht zuordnen konnte. Zum Glück wohne ich noch Zuhause, denn ich habe nach meiner Mutter gerufen, welche mich auch beruhigt hat, aber erschrocken habe ich mich trotzdem, dieser Wadenkrampf war extrem unangenehm.
Diese Krämpfe, wie du sie beschreibst, kommen hauptsächlich an den Waden vor und kommen vor allem bei älteren Leuten vor. Das ist insofern etwas ganz alltägliches. Sollte das bei dir öfters vorkommen, würde ich dir eine tägliche Magnesiumeinnahme ans Herz legen. Dieses solltest du dann immer kurz vor dem Schlafengehen einnehmen, dass die maximale Wirkung dann eintritt, wenn du einen Krampf bekommst.
Ist euch das schon einmal vorgekommen? Dass ihr geschlafen habt, und unter Krampfschmerzen aufgewacht seid? Wie habt ihr danach reagiert? Wart ihr geschockt?
Vor gut zwei Jahren hat mich mal ein Wadenkrampf aus dem Schlaf geholt, an dessen Reaktion ich mich noch sehr gut erinnern kann, da es höllische Schmerzen war und ich vor Schmerzen weinen hätte können. Ich glaube, dass ich mich 5 bis 10 Minuten mit den Schmerzen geplagt habe. Somit kann ich die Ausgangsfrage nur bejahen.
Ich habe mich aus dem Bett bewegt, so schwierig es auch war, weil mir einfach meine Wade meines rechten Beins weh getan hat. Dazu ist zu sagen, dass ich Rechtshänder bin und es deswegen für mich auch emotional sehr bedeutend war. Da ich dies noch nicht kannte, weil es das erste Mal war, dass ich eine solche Verkrampfung hatte, versuchte ich vergeblich durch das Auf und Ab Laufen im Zimmer den Schmerz zu reduzieren.
Zunächst hatte ich gedacht, dass mein Bein eingeschlafen wäre, deswegen wollte ich ja auch durch das Laufen das Bein aufwecken. Als ich aber merkte, dass dies nicht klappte, versuchte ich stehen zu bleiben und mein Bein zu halten. Dies war aber kontraproduktiv. Ich lief weiter und der Schmerz ließ wohl nach, weil ich im Unterbewusstsein mein Gewicht auf die Ferse verlagerte und somit den Krampf löste, wie ich es gerade in der Apotheken Umschau gelesen habe. Für den ersten Moment war ich aber auch geschockt.
Ich hatte auch eine Phase, in welcher ich immer durch heftige Wadenkrämpfe aufgewacht bin. Ich habe mich dann absolut bequem hingelegt, mir ein weiches Kissen unter die Waden gelegt und tief durchgeatmet. Als ich die Schmerzen weggeatmet hatte, habe ich mir eine Magnesiumtablette aufgelöst. Das habe ich dann auch einige Tage lang nach dem Aufstehen praktiziert und nach einigen Tagen ist das Problem nicht mehr aufgetreten.
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