Haltet ihr eine Woche Bettruhe wirklich durch?

vom 04.03.2013, 15:20 Uhr

Ich bin mal wieder für eine Woche krank geschrieben. Grippaler Infekt. Verordnet wurde etwa eine Woche Bettruhe, wobei ich bisher eigentlich immer mit weniger auskam. Soll heißen, ich war schon öfter mal für eine ganze Woche krank geschrieben, war aber bereits nach 3 Tagen schon wieder so fit, dass es mich dann auch nicht mehr im Bett, meist nicht einmal mehr in der Wohnung hielt. Nun habe ich schon das ganze Wochenende im Bett verbracht und bin bereits jetzt so gelangweilt, dass mir die Vorstellung, noch bis nächste Woche herumliegen zu müssen, ein wahrer Horror ist, so dass ich mich jetzt schon frage, womit ich mir ab ca. Mittwoch die Zeit vertreiben kann, sofern ich bis dahin wieder auf den Beinen bin.

Wie verbringt ihr eure Zeit, wenn ihr Bettruhe verordnet bekommt? Schafft ihr es, im Bett zu bleiben und euch auszukurieren oder zieht es euch auch so schnell wieder aus dem Bett oder sogar aus der Wohnung? Nutzt ihr, wenn ihr euch wieder fit fühlt, die Zeit als kleine entspannende Auszeit oder geht ihr wieder zur Arbeit?

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» CCB86 » Beiträge: 2025 » Talkpoints: 2,88 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Wenn es mir richtig schlecht geht, versuche ich auch im Bett zu bleiben, aber ich schaffe es meistens nicht so richtig. Ich versuche dann trotzdem ein Mal am Tag nach draußen zu gehen und laufe dann eine Runde mit meinem Hund. Ansonsten übernimmt das mein Partner, wenn ich krank bin. Ich finde es aber auch ganz gut, wenn man mal rausgeht. Es muss ja auch nicht lange sein.

Ich beschäftige mich dann meistens mit Filmen und Büchern lesen oder Musik hören. Viel kann man da ja nicht machen. Wurde ich krankgeschrieben, bleibe ich dann auch noch zu Hause, um wieder komplett gesund zu werden. Meine Arbeit wird in der Zeit von mehreren Kollegen übernommen, was mich teilweise schon ein schlechtes Gewissen macht, aber ich denke, dass meine Kollegen auch nichts davon haben, wenn ich noch krank zur Arbeit erscheine.

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» Ramones » Beiträge: 47758 » Talkpoints: 8,52 » Auszeichnung für 47000 Beiträge


Ich würde eine Woche Bettruhe gut durchhalten, wenn mich jemand versorgen würde. Ich war aber lange nicht mehr so krank, dass ich im Bett liegen musste. Ich würde sehr viel schlafen, Fernsehen schauen und lesen.

Ich hatte einmal eine Nachbarin, die wegen Komplikationen in der Schwangerschaft mehrere Monate liegen musste, das war natürlich schon hart. Aber eine Woche würde ich gut durchhalten. Wenn man wirklich schwer krank ist, hat man wahrscheinlich gar nicht das Bedürfnis aufzustehen.

» anlupa » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »



Ich habe eigentlich noch nie Bettruhe verordnet bekommen. Meistens hat der Arzt sogar gesagt, dass ich ruhig auch mal aufstehen soll. Wenn ich das eine Woche lang durchhalten soll, dann bräuchte ich jemanden, der sich um mein Kind kümmert, während mein Freund auf Arbeit ist. Lässt sich das nicht einrichten, müsste ich ihn trotz Krankheit in den Kindergarten bringen und wieder abholen und ihm auch etwas zu essen kochen.

Aber davon mal abgesehen, eine Woche im Bett wäre für mich wirklich sehr langweilig. Wobei "Bettruhe" für mich jetzt nicht unbedingt bedeuten würde, dass ich ich wirklich im Bett bleiben würde. Tagsüber kann es ruhig auch das Sofa sein. Mit fernsehen oder, wenn nichts gescheites läuft mit DVDs, und zwischendurch mit Musik hören könnte ich mir da sehr gut die Zeit vertreiben, auch eine ganze Woche lang, wenn es sein muss. Nur um mich wenigstens ab und zu mal kurz an den PC zu setzen, würde ich die Bettruhe wohl auch mal vernachlässigen, da ich leider keinen Laptop habe.

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» Jessy_86 » Beiträge: 5456 » Talkpoints: 0,18 » Auszeichnung für 5000 Beiträge



Eine Woche Bettruhe könnte ich mir vorstellen, dass ich das aushalten würde. Außer schlafen würde ich Musik hören und lesen. Zu Hause hatte ich noch keine Bettruhe verordnet bekommen. Ich kenne das nur vom Krankenhaus, dass ich da schon einige Tage liegen musste. Rausgehen würde ich bei verordneter Bettruhe nicht. Aber zwischendurch aufstehen ist vielleicht nicht ganz so schlimm. Immerhin kann man sich dann etwas bewegen. Ich wünsche dir eine baldige Genesung.

» Cid » Beiträge: 20027 » Talkpoints: -1,03 » Auszeichnung für 20000 Beiträge


Ich hatte vor zwei Wochen einen schweren grippalen Infekt, der mich wirklich ins Schleudern gebracht hat. Ich habe eine Woche Bettruhe verordnet bekommen und in der zweiten Woche durfte ich langsam aufstehen. Ich werde auch nervös, wenn ich mich zu lange im Bett aufhalte, aber diesmal habe ich es geschafft, fünf Tage am Stück im Bett zu bleiben und zu schlafen. Die einzigen Male, wo ich aufgestanden bin, war für den Gang zur Toilette.

Ich hatte auch nicht das Bedürfnis aufzustehen. Ich habe nichts gegessen und hatte auch kein großes Interesse an Fernsehen und PC. Ich habe höchstens eine Zeitschrift gelesen. Wenn es einen richtig erwischt hat, dann denke ich, dass eine Woche gar nicht so schlimm ist und man sie auch im Bett aushalten kann. Umso besser für dich, wenn du schnell wieder so munter bist und nicht im Bett bleiben kannst.

» Wibbeldribbel » Beiträge: 12618 » Talkpoints: 5,12 » Auszeichnung für 12000 Beiträge


Wenn ich nur eine Erkältung oder eine Grippe habe, hält mich nichts im Bett. Stattdessen stehe ich auch auf, wenn ich Fieber habe. Meistens kann ich es einfach nicht so lange im Bett aushalten, da ich wahnsinnig werde, wenn ich nichts Produktives tun kann. Von daher stehe ich auf, setze mich an den Schreibtisch oder laufe in der Wohnung herum. Ab und an lege ich mich dann im Laufe des Tages auch ins Bett, wobei ich aber nie den ganzen Tag im Bett liegen bleibe.

Ich könnte es mir beim besten Willen nicht vorstellen, eine ganze Woche im Bett zu liegen. Alleine bei dem Gedanken würde ich durchdrehen. Stattdessen müsste ich einfach aufstehen. Dabei gehe ich hin und wieder auch für einen kurzen Spaziergang aus dem Haus, wenn es mir nicht allzu schlecht geht. Wenn ich die ganze Zeit nur im Haus bleiben kann, bekomme ich nämlich auch schnell eine Krise.

Als ich mein Sprunggelenk zertrümmert hatte, musste ich viele Wochen im Bett verbringen. Das war wirklich eine furchtbare Erfahrung für mich, die ich nie wieder erleben will. Dadurch habe ich aber gelernt, wie wichtig es ist, jeden einzelnen Tag zu genießen. Von daher würde ich niemals eine ganze Woche im Bett verbringen, wenn es auch anders gehen würde. Immerhin wäre mir meine Zeit viel zu wertvoll dafür.

Ich denke nicht, dass man schneller gesund wird, wenn man die ganze Woche im Bett liegt. Stattdessen denke ich, dass ein wenig Bewegung und ein wenig frische Luft auch ganz gut tun. Deshalb werde ich auch so weiter machen wie bisher und während einer Krankheit nicht meine komplette Zeit im Bett verbringen, wenn es auch anders geht.

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» Prinzessin_90 » Beiträge: 35273 » Talkpoints: -0,01 » Auszeichnung für 35000 Beiträge



Wenn ich wirklich richtig krank bin, dann schaffe ich auch gar nichts anderes als den ganzen Tag nur im Bett zu liegen. Wenn ich dann nach 2-3 Tagen merke, dass es mir besser geht, dann gehe ich auch schon mal öfter aus dem Bett und gehe auch mal einkaufen.

Ich verstehe unter "einer Woche Bettruhe" nicht, dass man eine komplette Woche lang nur im Bett liegen muss. Natürlich darf man auch mal aufstehen, wenn der eigene Gesundheitszustand das zulässt. Auch Bewegung und frische Luft sind förderlich für die Genesung. Ansonsten versuche ich schon möglichst viel zu liegen und auch zu schlafen. Dabei schaue ich dann oft Filme oder Serien oder lese auch mal etwas. Ein paar Tage lang geht das schon.

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» Nana_2011 » Beiträge: 2250 » Talkpoints: 0,21 » Auszeichnung für 2000 Beiträge


Die meist angeordnete Bettruhe sollte man möglichst einhalten, insbesondere, wenn es um virale Infekte des Respirationstraktes geht: Das Problem dabei ist nämlich, dass der Körper während des Infektes erschöpft ist und gegen das Virus "ankämpft". Durch die Bettruhe gibt man dem Körper die Möglichkeit sich komplett auf das Wesentliche, nämlich auf den Infekt, zu konzentrieren und diesen möglichst bald auszukurieren. Insofern ist Bettruhe sinnvoll und auch notwendig, andernfalls zieht sich der Infekt meist unnötig in die Länge und könnte eine bakterielle Superinfektion nach sich ziehen.

Ein anderes Problem, was man mit Bettruhe möglichst gering hält, ist die Tatsache, dass Viren auch zu langfristigen, aber meist asymptomatischen Herzbeschwerden führen können, Stichwort Myokarditis. Zwar fühlt man sich nach 2-3 Tagen eigentlich sofort wieder bereit für die Arbeit oder den Sport, aber was in den Zellen vor sich geht und wie aktiv das Immunsystem eigentlich ist, ist dem Menschen an sich wenig klar, man fühlt sich einfach besser und denkt, der Infekt wäre ausgeheilt.

Unter Bettruhe würde ich jetzt keine absolute Bettruhe verstehen, ich kann mir schwer vorstellen, dass man eine komplette Woche im Bett verbringen soll. Man kann sich durchaus TV, Filme oder Musik gönnen, wichtig ist dabei, dass Körper weder physisch noch mental beansprucht wird, wobei hier die physische Tätigkeit eindeutig im Vordergrund steht aufgrund der oben erwähnten Zusammenhänge. Insofern macht es schon Sinn die eine Woche als Anhaltspunkt zu nehmen, man hat aber dennoch einige Freiheiten, denen man sich bedienen kann, ausgenommen eben die körperliche Arbeit in jeder Hinsicht.

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» getku » Beiträge: 883 » Talkpoints: 11,06 » Auszeichnung für 500 Beiträge


Ich bekam bisher nur äußerst selten Bettruhe verordnet, was vielleicht auch mit meinen seltenen Krankheitsfällen und den noch selteneren Arztbesuchen zusammenhängt, denn im Regelfall ist bei mir schon nach zwei oder drei Tagen alles wieder im Loth. Die wenigen Male, in denen mich das Los der einwöchigen Bettruhe getroffen hat, ging es mir allerdings wirklich so dreckig, dass an riesige Sprünge nicht zu denken gewesen wäre. Gut, meist konnte ich nach zwei oder drei Tagen das Bett zumindest kurzzeitig verlassen. Das tat ich dann auch, weil ich einfach nicht mehr liegen konnte, allerdings durfte ich mich eben nie überanstrengen. Im Bett habe ich meist ein wenig Hörbücher gehört, ferngesehen, gelesen und im Internet gesurft, die kurzen Phasen des Aufstehens wurden vor allem für kleinere Tätigkeiten im Haushalt genutzt. Zu mehr fühlte ich mich allerdings auch selten in der Lage.

Würde es mir verfrüht wieder deutlich besser gehen, würde ich allerdings aufpassen, nicht zu oft draußen gesehen zu werden. Ein kleiner Spaziergang mag sicherlich angemessen sein, den abendlichen Gang ins Kino oder nachmittägliches Liegen am Badesee halte ich zumindest für grenzwertig. Wenn man wieder quietschfidel ist, dann kann man sich auch verfrüht in die Arbeit begeben, wenn nicht, dann sollte man eine entsprechende Ruhe walten lassen. Natürlich spricht nichts gegen kleinere Tätigkeiten und ein wenig Besuch zu Hause - aber wer nach einer Grippe wieder ins Kino gehen und feiern kann, der schafft vermutlich auch den Alltag im Büro.

» Anemone » Beiträge: 1740 » Talkpoints: 764,26 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


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