Zählt auch Eigenblutbehandlung zum Doping im Sport?

vom 04.02.2013, 13:28 Uhr

Auf meiner Recherche im Internet darüber, wo, in welcher Sportart am meisten Doping betrieben wird, stieß ich auf die Eigenblutbehandlung, die wohl auch als Doping zählt. Zumindest habe ich sehr widersprüchliche Meinungen darüber gehört. Angeblich wurde Sportlern Blut abgenommen, was ihnen dann vor einem Wettkampf wieder injiziert wurde. Dieses Eigenblut hat dann wohl die Wirkung wie Doping.

Aber wie wurde das festgestellt? Wenn man das Blut untersucht ist doch nichts im Blut, was dort nicht hingehört. Zählt das wirklich als strafbares Doping oder ist es erlaubt, wenn man sich Eigenblut injizieren lässt? Wie wirkt Eigenblut als Doping?

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» Ampelmännchen » Beiträge: 1310 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Beim Eigenblutdoping geht es darum den Anteil der Roten Blutkörperchen zu erhöhen womit die Sauerstoffaufnahme und dessen Transport verbessert wird. Dieses wirkt dann natürlich entsprechend leistungssteigernd. Das Problem hierbei ist, wie du selbst ja festgestellt hast, das dieses selbst nicht nachweisbar da es sich ja um das eigene Blut handelt. Jedoch gibt es verschiedene Mittel die hier in der Behandlung des Blutes genutzt werden und diese sind dann nachweisbar bei entsprechenden Tests. Verboten ist das Eigenblutdoping seit 1988.

» Flasssh » Beiträge: 373 » Talkpoints: 9,68 » Auszeichnung für 100 Beiträge


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